Werl (dpa) - In den Streit um einen muslimischen Schützenkönig im westfälischen Werl hat sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) eingeschaltet. In einem Brief an den Geschäftsführer des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft (BHDS) nennt ADS-Leiterin Christine Lüders […] mehr

Kommentare

102fastHunter05. August 2014
Soviel auch zum Thema Kultur und Integration... Die bösen Migranten integrieren sich nicht und zerstören dadurch die heimische Kultur. Ahja! Um mal Hitlers Ansicht auf diesen Fall umzumünzen (Bitt emit Betonung lesen :D): "Wenn die deutsche Kultur nicht stark genug ist, dann hat sie es verdient, unter zu gehen!" ^^
9k45207405. August 2014
Das Motto des Schützenvereins 'Glaube, Sitte, Heimat', dem herrumballernde deutsche Spießbürger angehören, könnte ebenso das Motto von der ISIS im Nordirak oder der Hamas sein ... aber dann sollte der Mustafa und der Mehmet auch mit im deutschen Schützenverein rumballern dürfen, wenn da so was wie Schützenbruderschaft ballernder Spießbürger entsteht ...
8Stiltskin05. August 2014
@6 :Nein, wundern tut mich das überhaupt nicht- im Gegenteil. Denn es ist doch so, daß viele Rechte die lt GG oder anderer Gesetze bestehen, in der Realität mit etlichen Kniffen und Tricks ausgehebelt werden.
7tastenkoenig05. August 2014
@6 : Den letzten Punkt würde ich ggf. unterstützen … ;-)
62fastHunter05. August 2014
@5 : Das wundert dich? Schau doch mal nach Bayern, wo die Frau gerade wieder an den Herd gebracht wird, damit sie nur nicht arbeitet und den ganzen Tag die Kinder versorgt ;) Demnächst wird die Elternzeit wieder nur der Mutter zugeschrieben, das Wahlrecht für Frauen abgeschafft und der Inquisitor wird gegen Astro-TV und co. eingesetzt.
5Stiltskin05. August 2014
Was für ein schwachsinniger Passus in der Satzung dieses Schützenbundes/ Vereins, der Amt und Würden davon abhängig macht, welchen Glauben jemand vetritt. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen dieses Vereins mal das GG durchlesen um zu erkennen, wie sehr gegen selbiges verstoßen wird. Arbeiten in Deutschland, Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, Steuern zahlen- ja,daß dürfen Ausländer im allgemeinen und Moslems im besonderen. Aber wehe, sie wollen auch ihre Rechte wahrnehmen.
4tastenkoenig05. August 2014
Da er als Muslim nicht groß aufgefallen ist, nehme ich an, dass es mit der christlichen Brauchtumspflege heutzutage nicht mehr so weit her ist im Schützenverein. Höchste Zeit, die Satzung der Realität anzupassen. Wenn selbst ein traditionell eher konservativer Haufen wie ein Schützenverein kein Problem damit hat, einen Muslim aufzunehmen und zum Schützenkönig zu machen, dann sollten sich die alten Herren im Verband vielleicht auch allmählich auf den Weg ins 21. Jhd. machen.
3Wolf05. August 2014
Die Frage die sich mir stellt- wenn in der Satzung bereits steht das es nur für Christen ist, warum haben sie dann den Mann erst aufgenommen? Kohle von nicht Christen nehmen wir gerne aber Ämter darf nur ein Christ besetzen? - Ansonsten kann von mir aus auch jemand bunte Steine anbeten, solange er als Mensch okay ist.
22fastHunter05. August 2014
Die alten Herren des Dachverbandes sollten sich wohl ersteinmal informieren, was es bedeutet, "christlich" zu handeln, bevor sie so einen Bockmist von sich geben. Jeden Sonntag im Anzug in die Kirche zu gehen, damit man beim Gesehenwerden als guter Christ auftritt, ist kein Kriterium. Nur weil man in einer Garage steht, ist man auch noch lange kein PKW.
1mceyran05. August 2014
Für die Klammer hier zumindest ist das bestimmt alles in Ordnung und ein Verein nehmen darf wen er will und dass das daher keine Diskriminierung ist etc. etc. Manche werden sich denken: "Oh, ein Moslem als Schützenkönig, der übt doch bestimmt für den Jihad und reist bald nach Syrien..." Ich bin gespannt.