Berlin - Die deutsche Popmusikerin Balbina hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr mit ihren Songs über Spotify insgesamt 343,36 Euro verdient. "Ich mache Musik, um zu überleben. Aber ich überlebe nicht, weil ich Musik mache", sagte Balbina dem "Zeitmagazin". Vor zehn Jahren noch, als ihre […] mehr

Kommentare

4raffaela25. Mai 2025
Ich glaube kaum, dass Maffay und Grönemeyer zum betteln verurteilt sind. Die haben beide ausgesorgt und jedes Konzert, das sie geben, ist Hobby. Aber sie setzen sich eben auch für diejenigen ein, die nicht das Glück haben, in einem Zeitalter geboren worden zu sein, wo man noch Schallplatten oder CD´s kaufen musste.
3alx200025. Mai 2025
@2 Wenn alleine die drei größten Plattenlabels nach Marktanteil Universal, Sony und Warner gemeinsam eine eigene Streaminglösung hochziehen würden und dort ihre Künstler "fairer" vermarkten, wäre der "teure" Mittelsmann Spotify raus! Dass Künstler, gerade die Großen, wie Maffay etc. jammern, liegt daran, dass sie in den 80ern & 90ern Umsätze hatten, die sie mit ihrer Musik heute halt nicht mehr schaffen. Ich kenne viele Musiker, die an einem Abend Live mehr verdienen, als im Jahr über Streaming!
2tastenkoenig25. Mai 2025
Wenn es so wäre, würden sich Maffay und Grönemeyer wohl kaum der Kritik anschließen (Zitat "verbrecherisches System"). Die Vertretung der Musiker hat keine echte Chance gegen die Marktmacht von Spotify & Co.
1alx200025. Mai 2025
Die genannte Künstlerin versteht scheinbar nicht, dass sie so wenig verdient, weil ihre Musik nicht beliebt ist. Ein Blick auf ihre Streamingzahlen bei den entsprechenden Portalen sollte ihr zeigen, wie oft ihre Songs liefen... davon erhält sie einen Anteil. Ob dieser Anteil nun zu gering ist, ist ihre Mitschuld - die Verträge wurden durch ihre Interessenvertretung bzw. die Plattenlabel verhandelt, dort muss sie sich beschweren. Bei 350€ p.a. lohnt sich de-listing und mehr Live spielen für sie!