Augsburg (dpa) - Die 16-Jährige musste ein Martyrium erleiden - das räumte selbst einer der Verteidiger der Peiniger der Jugendlichen ein. Die Peiniger waren in diesem Fall der eigene Vater und der Bruder. Weil die Schülerin einen Freund hatte und die beiden angeklagten Jesiden dies aus religiösen […] mehr

Kommentare

7Polarlichter01. März 2023
@5 Sehe ich auch so.
6CYBERMAN200301. März 2023
Da Fällt einem nichts zu ein.
5Webtris01. März 2023
Da überhaupt noch eine Bewährungsstrafe in Erwägung zu ziehen ist lächerlich die geforderten 4 Jahre sind schon viel zu mild
4guk01. März 2023
Egal wie hoch die Strafe für Bruder und Vater ausgefallen ist, die Angst das ihr etwas passieren könnte wird bleiben. Man kann das Mädel nicht für den Rest ihres Lebens beschützen und auch weiß man nicht wer aus der erweiterten Familie die "Familienehre" wieder herstellen möchte... Die größten Gewalttaten wurden und werden meißt aus Religiösenwahn begangen und da ist keine Religion ausgenommen. Fanatiker gibt es überall...
3Brutus7001. März 2023
Wie krank im Kopf müssen diese Leute nur sein, einfach unvorstellbar dem eigenen Kind so etwas anzutun. Hoffentlich bekommt das Mädchen die Unterstützung die es braucht um in Zukunft ein angstfreies Leben führen zu können. Zum Strafmaß kann man nur sagen das zu hoffen bleibt das sie zumindest nicht vorzeitig auf Bewährung frei kommen. Noch besser wäre es allerdings sie müßten ihre Strafe im Irak verbüßen, für diese Tat sind die Haftbedingungen hierzulande doch viel zu gut.
2ticktack01. März 2023
Zum Hintergrund: zur Religion der Jesiden gehört nur, wer einen jesidischen Vater und eine jesidische Mutter hat. Das Urteil ist erschreckend mild. Es muss sicher gestellt sein, dass sich das Mädchen in Deutschland angstfrei bewegen kann.
1satta01. März 2023
Die beiden Angeklagten sind ja noch ziemlich billig davongekommen. Der Tochter würde ich aber raten, nie wieder auch nur in die Nähe dieser Familie, bei denen eine fiktive Ehre wichtiger ist als das Leben, zu kommen. Einen feigen Mord an einem Kind durchzuführen ist alles, aber nicht ehrenhaft.