Berlin (dpa) - Robert Habeck lässt sich beim Denken zuschauen. «Den Bach rauf. Eine Kursbestimmung», heißt sein neues Buch, das der Grünen-Kanzlerkandidat keine sechs Wochen vor der Bundestagswahl veröffentlicht. Wer Habeck öfter zuhört, wird auf keiner der 144 Seiten überrascht werden: Die […] mehr

Kommentare

18nierenspender16. Januar 2025
@14 Internet ist bei uns aktuell auch so ein Thema, es gibt zwar DSL, aber kein etablierter Anbieter bekommt mehr als 1MBit hin, es gibt nur einen lokalen Kleinprovider der das letzte Stück Telefonleitung gemietet hat und dort über ne Richtfunkstrecke aus der nächsten Stadt das Internet holt und einspeist. Und ich wohne 2 Minuten von ner Autobahnabfahrt und keine 10 Minuten von nem Autobahnkreuz weg, 15 Minuten zur Landeshauptstadt, es gibt ne Bahnhaltestelle im Ort etc, also keine krasse Pampa.
17Pontius16. Januar 2025
Ja wasch mir den Rücken (Erreichbarkeit überall, von der Regierung durchgesetzt) aber mach mich nicht nass (das beginnt mit NIMBYs bei den Masten, über das mehrfache aufbuddelnd der Straße hin zu der Staat ist eh übergriffig).
16Sonnenwende16. Januar 2025
@15 mit dem "Geiz ist geil"- Spruch hab ich gar nicht dich gemeint, entschuldige. Ich habe schon gelesen, dass du die Verantwortung dafür nur zu einem kleineren Teil bei der Politik siehst. Das mit dem Geiz richtete sich an @10 , bei der man manchmal den Eindruck hat, wenn man sie hier so liest, sie erwartet auch noch dass die Politik ihr den Hintern putzen soll, und ganz besonders die Grünen sind sowieso an allem schuld… Sorry für das Missverständnis.
15nierenspender16. Januar 2025
@13 wir mussten damals zu Hause vodafone nehmen weil die der einzige Anbieter waren die überhaupt Netz zu Stande gebracht haben, dann waren sie urplötzlich weg und es ging nur noch Eplus, später kam dann Telekom, da wurde dann der Mast sabotiert und es hat ein Jahr gedauert bis das wieder repariert wurde. Aber ja, in der Firma nehmen wir jetzt auch Telekom weil es gesamt am stabilsten ist momentan, und auch noch günstiger als z.B. Vodafone bei gleicher Leistung, soviel zum Geiz ;-)
14Sonnenwende16. Januar 2025
(2) anstatt auf Qualität zu achten. Das dann aber der Politik zu zu schieben, naja, zeigt die geistige Haltung. Anders ist es mit schnellem Internet gewesen bei mir – in Bayern hatte ich ab 2001 DSL. Aber die Zeit ab 2003 in der ich in MV in einem kleinen Dorf direkt am Bodden lebte war ohne DSL mit Modem diesbezüglich echt gruselig. Mittlerweile haben die aber auch DSL – das kam kurz nachdem ich dort 2011 wieder weggezogen war.
13Sonnenwende16. Januar 2025
@10 ,11 ,12 ich hatte noch nie Probleme, seitdem ich ein mobiles Telefon habe (1999), und zwar ziemlich überall in Deutschland. Selbst in den tiefsten - äh höchsten Alpen – allerdings liegt das an meinem Provider, nämlich der Telekom. Alle anderen hatten schon Probleme, ich war oft die einzige wo es noch ging. Vielleicht sollte man sich mal überlegen, ob das nicht an den eigenen "Geiz ist geil" Einstellungen liegt, mit der man sich den erstbesten Billigtarif eines unseriösen Providers besorgt,(2)
12nierenspender16. Januar 2025
@11 ich muss da @10 leider beipflichten, bin beruflich viel unterwegs und es ist wirklich häufig ziemlich katastrophal. Vielerorts ist es leider providerabhängig ob es geht oder nicht (oder wie gut) was mir als Techniker auch nicht in den Kopf will. Gleiches gilt z.B. für Glasfaserausbau, in der Stadt meines Arbeitgebers z.B. haben jetzt mittlerweile 3 Anbieter die Straßen aufgebuddelt um ihre eigene Glasfaser zu legen. Das ist natürlich nur bedingt der Politik zuzuschreiben, wäre aber änderbar.
11thrasea16. Januar 2025
@10 Ich weiß nicht, wo du dich für gewöhnlich aufhältst. Ich hatte hier im Südwesten seit Jahren keine Probleme mehr mit mobilen Telefonaten und Mobilfunk. Ja, in den tiefsten Schwarzwaldtälern gibt es noch einzelne Funklöcher, keine Frage. Aber insgesamt? Für mich auch wieder ein typisches Beispiel dafür, wie Deutschland schlechtgeredet wird.
10k55497916. Januar 2025
@8 Hier kannst du nicht einmal ein Telefonat mit dem Handy führen, ohne dass ständig die Leitung zusammen bricht. Selbst in der Großstadt ist der Empfang manchmal mehr als dürftig. Das ist nur ein Beispiel. Also es ist gar nichts in Ordnung.
9Tautou16. Januar 2025
@8 "Wir sind ein tolles Land." - Naja, das geht nun aber auch zu weit.
8thrasea16. Januar 2025
Oh, auf den Pessimismus, die vermeintlich offensichtlichen und für jedermann (auch jederfrau?) sichtbaren Probleme habe ich auch ein Bildchen als Antwort. Kein so schönes Meme, aber schau selbst: <link>
7Folkman16. Januar 2025
Mir ist die unaufgeregte, menschelnde Art eines Habeck mittlerweile deutlich lieber als das derzeit dominierende Pendant, wo die Menschen permanent aufgeschreckt, gegeneinander aussgespielt und verhetzt werden...
6Pontius16. Januar 2025
@5 macht doch jede von uns. Egal ob Klimawandel, die Gefahr von Rechts oder anderes - wir sitzen da und unternehmen nicht wirklich etwas.
5colaflaschi16. Januar 2025
Bei dem "Optimismus / Pessimismus" Gerede muss ich immer an dieses Meme mit dem Comic Hund denken, der in einer brennenden Hütte sitzt die Grad am einstürzen ist, und sich einredet "its all fine"<link> Klar hilft es, wenn man eine positive Einstellung hat, aber es bringt halt auch nichts offensichtliche und für jedermann sichtbare Probleme zu ignorieren ...
4Tautou16. Januar 2025
@3 "für alle" schließt auch die eindimensionalen Kurzdenker, die frustrierten Skeptiker, die tollwütigen Nachtschwärmer, die verirrten Demokraten mit ein.
3Pontius16. Januar 2025
@2 Ganz Deutschland? Nein ein kleines Dorf von Streifenhörnchen...
2Tautou16. Januar 2025
Ein Kanzler für alle.
1tchipmunk16. Januar 2025
Niemand braucht einen Underdog, der in vielen Bereichen Schwächen zeigt, aber vorgaukelt er kanns. Er kanns nicht, genau deshalb bleibt er vage und kommt nicht auf den Punkt. Er versucht nur die Leute mit seinem Menscheln einzulullen.