Gütersloh (dpa) - Die Entscheidung für Familienzuwachs ist nicht zuletzt eine finanzielle Frage: Denn das Armutsrisiko von Familien erhöht sich mit jedem weiteren Kind, wie aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor geht. Danach war 2015 rund jedes achte Paar (13 Prozent) mit einem Kind […] mehr

Kommentare

18Folkman07. Februar 2018
Dinge mehr wertschätzen, empathischer, weniger arrogant und zuvorkommender rüberkommen als diese Arschlochkinder, die von ihren wohlhabenden Snob-Eltern mit dem SUV durch die Gegend kutschiert werden und alles in den Arsch geblasen bekommen. Damit nicht genug, wird ihnen schon als Kind eingetrichtet, dass ihnen niemand Weisungen zu erteilen hat - ansonsten wird er verklagt...!
17Folkman07. Februar 2018
@13 : Man sollte nicht alles zu sehr durch die Finanzbrille betrachten. Klar ist: nur weil Eltern Kinder momentan nicht finanzieren können, heißt das längst nicht, dass sie nicht vernünftig erzogen werden oder weniger wertvoll für die Gesellschaft sind, meist sogar im Gegenteil. Ich habe seit Jahren täglich mit Kindern/Jugendlichen zu tun und dabei festgestellt, dass mir die Kids von ärmeren Eltern meist deutlich lieber sind (gut, es gibt auch Ausnahmen), weil sie bescheidener sind, materielle
16AS107. Februar 2018
@15 Das habe ich dann wohl versäumt. Das in andere Hände geben, meine ich. Denn in der Tat habe ich im Alter von 23 Jahren - als ich das erste Mal Vater wurde - die finanzielle Belastung komplett ignoriert.
15Chris198607. Februar 2018
@14 Kinder sind nunmal auch eine finanzielle Belastung. Wer das bei der Kinderplanung komplett ignoriert sollte die Kindererziehung vielleicht besser in andere Hände geben.
14AS107. Februar 2018
@13 Ja, mit 2000 Euro netto ist man ausreichend aufgestellt. Und finanzielle, wirtschaftliche und sonstige materielle Erwägungen sollten bei der Erziehung von Kindern keine Rolle spielen. Der Trend in der Gesellschaft ist ein anderer. Ich habe daher mit beiden Kindern zu entsprechender Zeit eine Reise in Gebiete der Erde gemacht, wo das Materielle nicht im Vordergrund stehen kann. War in der Rückschau übrigens sehr hilfreich.
13Chris198607. Februar 2018
@10 Ist die Realität der letzten Jahre an dir vorbeigegangen? Wenn man also als 3-Personen-Haushalt 2000€ Netto hat ist man finanziell also ausreichend stabil aufgestellt um auf die ~200€ Kindergeld pro Monat verzichten zu können? Ich würde eher sagen, wer sein Leben nicht selbst finanzieren kann, der braucht vor allem mal kein Kind dem er zeigen kann wie es nicht geht.
12AS107. Februar 2018
@11 Interessant, daß Kinder offensichtlich denselben Stellenwert einnehmen wie ein beliebiges Konsumgut. Kinder sind übrigens die zukünftigen Beitragszahler für unsere Sozialversicherungssysteme, jedes Kind sichert also auch den Bestand unserer Gesellschaft. Das kann man von einem Porsche oder VW Golf eher nicht behaupten.
11Triple-A07. Februar 2018
Schon interessant, dass bestimmte Eltern meinen, der Staat (also wir alle) müsse ihren privaten, freiwilligen Kinderwunsch subventionieren - derzeit mit Milliarden. Wenn ich nur Geld für einen VW-Golf habe, kann ich mir auch keinen Porsche kaufen (Argument: weil ich damit Arbeitsplätze sichere...) und nach dem Staat schreien. Wer sein Kind nicht selbst finanzieren kann, sollte so viel Verantwortung zeigen, darauf zu verzichten - eben wie auf den Porsche.
10AS107. Februar 2018
@9 So könnte man es interpretieren. Ich finde es übrigens ziemlich abenteuerlich, Kinder aufgrund finanzieller Erwägungen nicht in die Welt zu setzen - in einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland. Und im Übrigen - wer als 3-Personen-Haushalt ca. 24000 Euro netto verdient - das wäre so ungefähr die Steuerfreibetragsgrenze - braucht kein Kindergeld.
9Chris198607. Februar 2018
@8 Du meinst also Paaren die Geld verdienen, denen soll man nochmal schön weitere finanzielle Belastungen im Zusammenhang mit Kindern aufdrücken (damit sie sich das auch wirklich gut überlegen eins zu bekommen) und den Paaren die schon mit der eigenen Versorgung überfordert sind (weil z.B. Empfänger von Sozialleistungen), denen soll man nochmal schön einen finanziellen Anreiz bieten möglichst viele Kinder in diese tolle Situation hinein zu gebären?
8AS107. Februar 2018
@7 Wenn sich die Frage aufs Kindergeld bezieht: Kindergeld nur bei Einkommen bis zur Höhe des jeweiligen Steuerfreibetrags, keine Anrechnung des Kindergeldes auf andere Sozialleistungen - wie jetzt üblich. Das wäre nicht nur aufkommensneutral, sondern würde sogar noch einen Überschuss hinterlassen - mit dem man dann das Kindergeld erhöhen könnte.
7Chris198607. Februar 2018
@4 Alternative?
6mceyran07. Februar 2018
@4 Das sehe ich genauso :).
5Wasweissdennich07. Februar 2018
für 192 Euro pro Kind kann ich doch nicht mal ein weiteres Zimmer mieten, natürlich reicht das Kindergeld nicht allein
4AS107. Februar 2018
@3 Das Kindergeld ist ohnehin ein völlig untaugliches Gießkanneninstrument und reicht natürlich auch nirgendwo hin. Wenn ich an meine eigenen - inzwischen erwachsenen - Kinder denke, so darf man wohl locker 500 Euro pro Monat pro Kind rechnen - und zwar bis zum Ende der Ausbildung, nicht bis zur Volljährigkeit. Also 150 000 Euro pro Kind.
3mceyran07. Februar 2018
@2 Vielleicht bedeutet das, dass das Kindergeld die Mehrausgaben nicht deckt.
2AS107. Februar 2018
Das ist ja wohl eine Binsenweisheit, dass ein zusätzlicher Konsument, der selbst kein Geld verdient, das verfügbare Gesamteinkommen schmälert. Was soll das für eine Nachricht sein?
1Chris198607. Februar 2018
Werden Familien mit vielen Kindern tendenziell ärmer oder bekommen Arme tendenziell mehr Kinder?