München (dpa) - Ben lebt seit vier Jahren an der Münchner Freiheit. Aber nicht in einer der schicken Altbauwohnungen rund um den Platz, sondern im Seiteneingang eines Kaufhauses. Der 52-Jährige ist einer von mehr als 5500 Wohnungslosen in Bayerns Hauptstadt. Die frostigen Nächte treffen Obdachlose […] mehr

Kommentare

7raffaela08. Januar 2017
Tja, viele wollen, wie schon im Artikel beschrieben auch gar nicht anderes als draussen zu leben. Das ist in Freiburg dasselbe Problem. Die Streetworker können niemanden zwingen, in einem Pfarrhaus oder einer offenen Stadthalle zu übernachten. Ich habe einen Obdachlosen in einer Nachbargemeinde gefragt, ob sie alle einen warmen Platz zum Schlafen haben??? Ja, sagte er: " die Banken haben geöffnet, das Gemeindehaus der kath. u. ev. Kirche hat geöffnet etc." Es muss keiner draussen schlafen.
6SunnyBrB08. Januar 2017
Ich finde es eine super Sache diesen Kältebus ,aber es müsste wirklich noch mehr gemacht werden für Obdachlose,z.B. in so einer Stadt wie München wo viel Geld im Umlauf ist da könnten doch sicherlich noch einige Wohncontainer stehen,damit die Menschen nicht draussen erfrieren.Es ist echt ein Armutszeugnis für Deutschland das es noch so viele Obdachlose in Deutschland überhaupt gibt.
5colaflaschi07. Januar 2017
@3 Das mit dem Silvester stimmt schon, dennoch will ich auch keinem "Normalo" irgendwie verbieten, da eventuell einmal im Jahr 30€ oder so auszugeben die er dann womöglich verböllert. Klar spenden wäre sinniger, aber ab und zu ein bischen Spaß gehört auch dazu (ich selbst hab übrigens nicht geknallt oder so) ... und bzw, es gibt ja viele "Geldverschwenderein" so in unserem Alltagsleben, auch ohne Silvester ;-)
4Fee07. Januar 2017
@2 : Ich glaube nicht, dass es, wie du schreibst, Keinen interessiert. Es interessiert vielleicht nur zu wenige Menschen oder zu wenig von denen, die daran etwas oder vielleicht auch viel verändern und verbessern könnten. Hilfe und Verbesserung fängt letztendlich trotzdem immer alles "Im Kleinen" an und bei jedem Einzelnen selber. Man kann mehr erreichen, als man denkt, um anderen zu helfen, auch mit wenig Geld und wenig Aufwand und wenig Verzicht etc...
3Fee07. Januar 2017
@1 + 2: Ja. Jeder könnte mehr tun. Für andere, denen es nicht so gut geht. Nur mal so ein Gedanke dazu: An Silvester wurden jetzt wieder, wie jedes Jahr, Hunderte Millionen € einfach so "in die Luft geschossen". Würde nur jeder, der Unsummen dafür ausgibt, mal ein bißchen weniger Geld dafür verschwenden (am besten gar nix, dafür mehr spenden) wäre schon vielen Anderen geholfen. Und wenn's nur ein warmer Unterschlupf, eine warme Mahlzeit ist und Unterstützung für die ehrenamtlichen Helfer.
2colaflaschi07. Januar 2017
Man müsste einfach mal dafür sorgen, dass diese Leute auch die Möglichkeit bekommen NICHT auf der Straße bei diesen Temperaturen "leben" und übernachten zu müssen. Viele der Obdachlosen-Unterkünfte sind komplett überfüllt. Und selbst wenn nicht, die Zustände sind unter aller Sau. Da gabs mal vor Jahren ne Reportage von Wallraff darüber, der das paar Tage da durchgemacht hat. Da gibts teilweise 0 Sicherheitsvorkehrungen, da herrscht Gewalt, Raub, usw, und keinen interessierts
1Thorsten070907. Januar 2017
Für Obdachlose und andere sozial Benachteiligte könnte deutlich mehr getan werden.