München (dpa) - Rund einen Monat nach der Präsentation des Gutachtens über sexuelle Gewalt im katholischen Erzbistum München und Freising haben sich bereits rund 20 weitere mutmaßliche Betroffene bei der Diözese gemeldet. Die Meldungen seien bei den unabhängigen Missbrauchsbeauftragten der Diözese […] mehr

Kommentare

4campomann21. Februar 2022
Jede adere Sekte würde bei solchen Straftaten Zerschlagen und Verboten werden. Nur die "ach so Heilige Kirche" darf weiterhin Kinder Mißbrauchen und ihre eigenen Leute vor einer Strafverfolgung schützen. Wir schreiben das Jahr 2022 und Pädophile in "schwarzen Mänteln" handeln immer noch wie vor hunderten Jahren, und das Weltweit. Und der Papst hält schützend seine Hande über die Heiligen dieser Welt. Amen!
3sumsumsum21. Februar 2022
würde mich nicht wundern wenn das der wahre grund für ratzingers rücktritt war
2satta21. Februar 2022
Religiöse (Selbst-)Züchtigung und psychische sowie körperliche Strafen als probate Mittel der Kindererziehung waren in christlichen Kreisen noch bis vor wenigen Jahren weithin anerkannt und finden weiterhin religiös begründet in vielen Teilen der Welt noch statt. Also eigentlich sind diese "Skandale" der Kirche viel weitreichender und umfassender, als diese Gutachten hier offenlegen.
1satta21. Februar 2022
Wir reden hier über die noch nachweisbaren Fälle der letzten Jahrzehnte. Ich habe aber das ungute Gefühl, diese Fälle der sexualisierten und insbesondere körperlichen Gewalt gibt es schon seit Beginn der urchristlichen Gemeinde. Pädophilie z.B. war im hellenistischen Kulturraum teilweise sogar eine anerkannte Form sexueller Beziehungen und existierte mit Sicherheit auch bei den frühen Mitgliedern der Kirche.