@4
Die Lösung für die Wohnungsnot ist gar nicht so abwegig. Vince Gilligan hat mit seiner aktuellen Pluribus-Folge einen entsprechenden Ansatz präsentiert, falls du's überhaupt guckst.
Länger arbeiten, später in Rente und weniger Schutz vor Kündigungen – das soll die Lösung für unser Land sein? Es macht mich fassungslos, dass Wachstum offenbar nur noch über den Druck auf die Arbeitnehmer definiert wird. Mehr Unsicherheit wird sicher nicht für die beschworene ‚Zuversicht‘ bei den Bürgern sorgen
Reiche ist eine neoliberale Wirtschaftslobbyistin wie aus dem Bilderbuch. Als nächstes wird sie noch fordern, dass der vorbildliche Bürger gefälligst bis ins Grab buckelt und pünktlich zum Renteneintritt durch sozialverträgliches Ableben glänzt. Es muss endlich Schluss sein mit all dem links-woken Quatsch wie Leben genießen und Work-Life-Balance...
@3
Etwas mehr Arbeiten erledigt auch die Wohnungsnot - denn wer braucht schon noch eine Wohnung, wenn er ständig arbeitet? Apropos gelockertem Kündigungsschutz: Können wir als Mehrheit dann solche Vertreter*innen abwählen?
Auf, auf, Pöbel, die faule Mehrheit dieses Landes! Machet den großen Unternehmern die Taschen voller und den Aktionären die Dividenden höher. Schleppt mehr Pakete, pflegt mehr Menschen, kassiert mehr Leute ab, putzt ein Gebäude mehr! Verzichtet auf die Pausen!
Wie unerträglich diese 3-fahre Mutter doch ist. Ja, wir bekommen super duper nachhaltiges Wachstum, wenn wir nur diese störende Bürokratie und AN-Rechte wegfallen lassen. Wie wäre es mit einer Besteuerung Reiches' Neolib-Ideen?