Berlin (dpa) - Nach dem geplanten Ende der meisten Corona-Auflagen in Deutschland zum 20. März sollen grundlegende Schutzregeln und weitere Eingriffsmöglichkeiten für regionale Ausbrüche bestehen bleiben. Das sieht ein Entwurf einer neuen bundesweiten Rechtsgrundlage vor, auf den sich […] mehr

Kommentare

36Pontius12. März 2022
@35 Du meinst wie es aktuell ist? Und damit einfach ignoriert werden wird? Desweiteren möchte ich nochmal darauf hinweisen: Aus dem Inzidenzgeschehen kann man ausreichend genau modellieren, wie es 2 Wochen später im Krankenhaus aussehen wird. Gleichzeitig sind genau diese 2 Wochen wichtig, um rechtzeitig zu reagieren. Zur Eingrenzung der Ausbreitung - sprich Hotspot-Regelung.
35k14079112. März 2022
@34 Die Hoffnung ist, dass das Virus sich irgendwann wandelt zu einem harmlosen Erkältungsvirus und die Pandemie in einen endemischen Zustand übergeht. Die künftigen Maßnahmen sollen eben genau nicht mehr starr an die Inzidenz gekoppelt sein, sondern die Krankenhausbelastung bzw. Überlastung soll mehr Gewicht bekommen.
34Pontius12. März 2022
@29 Ich bin mir recht sicher, dass ich die Schutzwirkung der Impfung weder unterschlage noch "verharmlose". Ich hoffe, dass ich bei der Faktenlage bleibe, was jedoch ebenso für die Unzulänglichkeiten bzw. Einschränkungen der Impfungen gilt. Gleichwohl ist mir klar, dass es kein Verschwinden des Viruses mehr geben wird. Weswegen Maßnahmen mehr oder minder offen an die Inzidenzlage gekoppelt existieren bleiben.
33k14079112. März 2022
@32 Ich gehe nicht davon aus, dass das die letzte Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf immer und ewig sein wird. Das wird sicher vor der Sommerpause nochmals geändert, also keine Panik.
32thrasea12. März 2022
@31 "Eine Impfpflicht wirkt eh erst im Herbst und nicht in der aktuellen Welle." Oh ja, vollkommen richtig erkannt! Und genau so ist es auch mit dem Instrumentenkatalog des Infektionsschutzgesetzes. Das ist der Instrumentenkoffer zur Bewältigung kommender Varianten und Wellen. Genau deswegen kritisieren doch so viele Experten den Entwurf als unzureichend. Es ist keineswegs so, dass die dort festgeschriebenen Maßnahmen alle jetzt sofort gegen die Omikron-Welle eingesetzt werden sollen/müssen.
31k14079112. März 2022
@30 Das ist ja auch das was ich daran kritisiere: Der Wegfall der Maskenpflicht ist eindeutig verfrüht, dort sollte nachgebessert werden. Aber im Grundsatz finde ich den Gesetzentwurf richtig. Ob nun die Impfpflicht noch vor der Änderung des Infektionsschutzgesetzes verabschiedet werden muss, da musst Du auch berücksichtigen, dass es bei der Impfpflicht um ein äußerst schwieriges Thema geht mit viel Beratungsbedarf. Eine Impfpflicht wirkt eh erst im Herbst und nicht in der aktuellen Welle.
30thrasea12. März 2022
@29 Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz kann es aber keine flächendeckende Pflicht zum Tragen von Masken z. B. in öffentlichen Räumen, Innenräumen etc. mehr geben. Eines der effektivsten Mittel wird einfach ausgeschaltet. Und ich bin immer noch der Meinung, dass man erst die Impfpflicht verabschieden müsste, bevor man das Infektionsschutzgesetz der effektivsten Schutzmaßnahmen beraubt.
29k14079112. März 2022
@28 Deshalb ja weiterhin Basisschutzmaßnahmen, z.B. Maske tragen. Mit Deiner Sichtweise förderst Du nur die Impfunwilligen, die dann denken, dass Impfung ja eh nicht viel bringt, da man sich ja aus Deiner Sicht weiterhin ansteckt.
28Pontius12. März 2022
@27 Trotzdem stecken sich Geimpfte aber noch an und verbreiten die Viren auch weiter. Das bleibt sogar bei 100% Impfquote so. Ohne weitere Schutzmaßnahmen würde sich das Virus quasi ungehindert verbreiten. Mit allen negativen Folgen.
27k14079112. März 2022
@26 Ich sehe das nicht so. Wenn alle geimpft wären, hätte das Virus auch keine großen Chancen der Verbreitung mehr. Dann würden wir über vereinzelte Ausbrüche reden. Fakt ist, Geimpfte sind weniger und zeitlich viel kürzer ansteckend.
26Pontius12. März 2022
@25 Ich glaube der Denkfehler liegt bei dir: Die Impfung hilft gegen die Verbreitung des Virus nur geringfügig. Sie wurde nicht dafür entwickelt, um eine Infektion zu verhindern - sondern um die Schwere der Infektion zu verhindern. Den Kampf gegen des Virus können wir eh nicht gewinnen, wir können nur seine Schwere reduzieren. Dafür ist die Impfung aktuell ein sehr gutes Mittel. Nur wie sehen deine Maßnahmen für die Nicht-Impffähigen aus?
25k14079112. März 2022
@24 Ich glaube Du hast da einen kleinen Denkfehler: Das Ziel des Virus ist die immer schnellere Zirkulation, es will sich vermehren sprich reproduzieren. Diesen Kampf kannst Du nur mit Impfung gewinnen. Außer Du stellst das komplette Leben ein in völliger Isolation. Und Isolation verursacht dann in Summe höhere Schäden als die Inanspruchnahme des verfügbaren effizienten Gegenmittels namens Impfung. Die Impfung ist der einzige Ausweg aus der Pandemie.
24Pontius12. März 2022
@23 Dann kommen wir wieder zurück zum Kern der Frage: Wie willst du nicht impfbare Menschen schützen? Wie stärker von der Infektion Betroffene (was zumeist die Älteren sind)? Dann drehen wir uns wieder weiter zur Effektivität von Maßnahmen und wieder komme ich zum Schluss: Eine geringe Viruszirkulation ist die effektivste Maßnahme, gefolgt von der Impfung, welche die Schwere der Verläufe deutlich reduziert.
23k14079112. März 2022
@22 Mit dem Problem der rechtlichen Begründbarkeit der Maßnahmen, das stammt ja nicht von mir, sondern von Lauterbach bzw. von denen mit dem Entwurf befassten Personen, sofern ich mich recht entsinne. Nur haben sich mittlerweile die Rahmenbedingungen geändert. @21 Sich nicht anzustecken, dass kann dir niemand garantieren, du kannst das teilweise gar nicht verhindern und weißt dann nicht mal wo du dich angesteckt hast. Insofern bleibt die Impfung als Schutzmaßnahme die erste Wahl.
22thrasea12. März 2022
@20 Das halte ich für eine Ausrede. Der bisherige "Instrumentenkatalog" war rechtlich begründet und wurde von keinem Gericht einkassiert. Bei konkreten Maßnahmen gab es manchmal Urteile von Gerichten, die von den Ländern eine andere Abwägung bzw. Reihenfolge gefordert haben, unter welchen Bedingungen welche Maßnahme eingesetzt werden kann. Der Instrumentenkatalog an sich wurde von Gerichten aber nie angegriffen.
21Pontius12. März 2022
@20 Sich nicht zu infizieren ist der beste Schutz gegen schwere Verläufe. Kurz danach kommt schon die Impfung. Daher ist die geringe Virusverteilung effektiver als die Impfung. Den besten Schutz hat man natürlich mit der Kombination aus den beiden Optionen.
20k14079112. März 2022
@19 Na warte es doch erstmal ab, ob die Impfpflicht beschlossen wird. Beim Instrumentenkatalog des Infektionsschutzgesetzes geht es auch darum, dass er rechtlich begründbar ist und vor Gericht standhält und nicht einkassiert wird. @18 Die Impfung ist der beste Schutz vor einer schweren Erkrankung. Und wer geimpft ist, ist weniger ansteckend. Impfgegner werden das halt nie begreifen.
19thrasea12. März 2022
@17 Dann muss die Impfpflicht verabschiedet werden, bevor der Instrumentenkatalog des Infektionsschutzgesetzes zusammengestrichen wird. Gerade die FDP müsste sich dann konsequent für eine Impfpflicht einsetzen. Ich fürchte allerdings, dass die FDP eine Impfpflicht eher verhindern wird.
18Pontius12. März 2022
@15 Da die Impfung nicht gegen die Infektion schützt, mag ich einer Argumentation nur schwerlich folgen.
17k14079112. März 2022
@16 Nein, Deine Argumentation hinkt. Denn analog zu der von Dir angeführten Gurtpflicht, ist eine Impfpflicht in Vorbereitung, darüber soll ja im April abgestimmt werden.
16thrasea12. März 2022
@13 Deine Argumentation hinkt. Wenn deine Argumentation richtig wäre, gäbe es beispielsweise auch keine Gurtpflicht und keine Tempolimits, das läge dann in der Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer.
15k14079112. März 2022
@14 Falsch. Das effektivste Mittel zum Schutz ist die Impfung.
14Pontius11. März 2022
@13 Die zielgerichteten Maßnahmen sollen dann wie aussehen? Das effektivste Mittel zum Schutz ist eine niedrige Inzidenz. Außerdem gibt es noch andere schützenswerte Gruppen. @12 Kannst du deinen Mundgeruch nicht mehr ertragen? Die Frage ist provokant, aber die Maskenpflicht ist eines der einfachsten Mittel zur Reduktion von Übertragungen. Allerdings schäumt dein Post voll Egoismus über.
13k14079111. März 2022
@12 Ich würde es vielleicht nicht so krass ausdrücken, aber es ist schon so, der Staat kann nicht auf ewig jedem das persönliche Risiko abnehmen, sich anzustecken. Zumal es wirksame Schutzmittel durch Impfungen gibt, und das auch noch kostenlos. Außerdem würden ewige Einschränkungen auch ins Gegenteil kippen und volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. Der Staat muss sich jetzt zielgerichtet um die gefährdeten Gruppen kümmern, Pflegebedürftige und die die nicht geimpft werden können.
12corneliusnepos10. März 2022
@6 : Ich kann da zum Beispiel einen Freedom-Day fordern. Meinetwegen kann die Inzidenz auch sechsstellig sein, es ist mir schlicht und einfach egal. Jeder hat ein Impfangebot bekommen, das muss reichen. Meinetwegen sollen die Ungeimpften ihre Behandlung dann auch aus eigener Tasche zahlen. Wichtig ist, dass für uns dreifach Geimpfte alle Beschränkungen fallen. (Ja, auch keine Maskenpflicht mehr!)
11k14079110. März 2022
@10 Was sagst Du mir das? Bin ich verantwortlich, was die Politik in Sachen Corona beschließt? Wenn Du damit nicht einverstanden bist, wende Dich doch dorthin. Und ja, ein Versuch der Normalisierung ist ein Wagnis, und ich bin mit der Politik einverstanden, dass zu versuchen.
10thrasea10. März 2022
@9 Ich frage mich, wie du dir deine Meinung bildest. Zwei tagesaktuelle Meldungen: Das RKI meldet einen Tageshöchstwert für Neuinfektionen, obwohl wir weniger testen. "Das waren 25 Prozent oder 52.079 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie." <link> Und: "Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen - auf den höchsten Stand seit über einem Jahr." <link>
9k14079110. März 2022
@8 Ja, aber BA.2 scheint nun aber doch keine schwereren Verläufe zu produzieren als BA.1. Wo ist also Dein Problem? Die Politik versucht, uns aus der Klammer der Beschränkungen zu befreien. Mit Deiner Einstellung würde das nie klappen.
8thrasea10. März 2022
@7 Sag mal, wirst du nicht rot bei solchen schamlosen Lügen? 😅 Oder glaubst du gar, was du schreibst – das wäre umso schlimmer? "Niemand will den Status quo beibehalten. Es gilt nur, die Warnzeichen von BA.2 zu beachten und vorsichtig vorzugehen." Das exakt waren meine Worte in dem entsprechenden Thread. Nix höchstgefährlich, nix Kollaps. Du dagegen wolltest mit einem konkreten Fahrplan endlich aus der Pandemie rauskommen, BA.2 vollkommen ignorierend.
7k14079110. März 2022
@6 Vor einigen Tagen hattest Du die Auffassung, BA.2 wäre höchstgefährlich, führe zum Kollaps und brachtest zwei dubiose nicht verifizierte Studien zur Begründung. Ich kann nicht erkennen, dass dies eingetreten ist. Wenn Du keine Lockerungen befürwortest, dann schränke Dich halt alleine ein, niemand zwingt Dich, Lockerungen auszuleben. Und im Übrigen plädiere ich, mehr auf die Klinikaufenthalte zu schauen, die Schwere der Verläufe und die Belastung des Gesundheitssystems.
6thrasea10. März 2022
@2 Stimmt, 1100 oder 1300 ist dann eigentlich auch egal. Was ich bedenklicher finde: Heute ein neuer Tagesrekord an Neuinfektionen, so viele hatten wir bisher noch nie in der Pandemie? Heute 25% mehr als letzten Donnerstag? <link> Inzwischen erkrankt wieder ein größerer Anteil in Risikogruppen / mit hohem Alter. Wer kann da ernsthaft an weitere Lockerungen denken oder gar noch einen Freedom Day fordern? @3 Willst du immer noch die Zahlen und BA.2 ignorieren?
5Pontius10. März 2022
@4 Medial ist es gerade durch die Situation in der Ukraine überlagert. Daher wird es schwierig, da absolute Entwicklungen in der Bevölkerung wahrzunehmen.
4wimola10. März 2022
@2 ) Das empfinde ich ebenso. Aber irgendwie scheint sich die allgemeine Meinung diesbezüglich verändert zu haben. Vielleicht erlebe ich das derzeit auch etwas anders?
3k14079110. März 2022
Keine Lockerungen ohne weitere Verschärfungen. Streichung von Auflagen nur gegen Einführung neuer Auflagen.
2gabrielefink09. März 2022
Eigentlich ist es wursch, ob die Inzidenz 1100 oder 1300 beträgt. Solange sich das im 4-stelligen Bereich bewegt, müssen wir über einen "Freedom Day" noch nicht einmal nachdenken.
1Wasweissdennich09. März 2022
Freedom Day wurde abgesagt wegen " ist nicht"