Berlin (dts) - Knapp zwei Jahre nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ziehen Wirtschaftsforscher eine ernüchternde Bilanz. Die teilweise befürchteten Jobverluste seien bisher zwar ausgeblieben: Kritiker und Vertreter der Wirtschaft führen das aber auf die ausgesprochen starke Konjunktur […] mehr

Kommentare

9Folkman18. Dezember 2016
@8 : Ja, schon eine ganze Weile. Keine Ahnung, warum auf einmal. Midlife crisis, Burn out, vielleicht auch einfach keine Lust mehr, immer gegen Windmühlenflügel anzukämpfen...
8Aalpha18. Dezember 2016
@7 Was der hat aufgehört? o_0 Bitte nicht, wieso das denn?
7Folkman18. Dezember 2016
@6 : Da lege ich doch gleich mal einen nach von Pispers: "Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder man ist für den Mindestlohn oder ein Arschloch." ^^ Sehr bedauerlich übrigens, dass er aufgehört hat...
6Aalpha18. Dezember 2016
@4 Ja genau. ^^ Mit Volker Pispers Worten: "Herr Pofalla, wenn ich ihnen ihre Hackfresse mit einem Baseballschläger zertrümmer’, dann schafft das im Krankenhaus jede Menge Arbeit …" <link>
5smailies18. Dezember 2016
@3 : Aber die Gewinne sind zurückgegangen, also haben die obersten Zehntausend nicht mehr ganz so viele Millionen einstreichen können. :) Aber ernsthaft: Glauben die Forscher tatsächlich, dass es ohne Mindestlohn besser gewesen wäre?! MIndestlohn heist doch, dass man einen Lohn bekommt, von dem man leben kann. Ich würde gerne mal diejenigen, die das "erforschen" auf "unter-mindestlohn" zurücksetzen, nur zeitweise, quasi als "Selbsterfahrung.
4Folkman18. Dezember 2016
@2 : Ach komm', sozial ist, was Arbeit schafft, da sollte man sich nicht zu lange an der lästigen Frage abarbeiten, ob man von seinem Lohn auch leben kann...
3tommixyz18. Dezember 2016
Komischerweise habe ich nicht gehört, dass durch den Mindestlohn Unternehmen pleite gegangen sind - aber das Lohndumping ist weniger, damit zahlen sich Qualität und Leistung mehr aus -also ist der Mindestlohn doch gut für alle Beteiligten, für nuns als CallCenter Mitarbeiter hat er echt was gebracht.
2Aalpha18. Dezember 2016
"Ohne den Mindestlohn hätten 60.000 zusätzliche Jobs entstehen können." Da bekomme ich Kopfschmerzen. Man könnte es auch anders ausdrücken: Wenn wir alle mieserabel bezahlen, dann können wir die Arbeitslosenzahl auf 0 reduzieren. Oder: Wenn wir die Sklaverei nicht verboten hätten, dann hätten 60.000 zusätzliche Sklavenposten belegt werden können. ...zum gunsten der Wirtschaft und lasten der Arbeiter. Die sollen mal nicht so meckern, ist doch klar, dass sich die Wirt. an neue regeln anpassen muss
1smailies18. Dezember 2016
Erhlaten die Wirtschaftsforscher auch nur den Mindestlohn?! Dann würden sie anders darüber denken. Und wenn man tatsächlich weniger Arbeitszeit investieren muss um dank höherem Lohn den gleichen oder immer noch einen höheren Monatslohn nach Hause zu tragen ist das auch positiv. Dann hat man mehr Zeit für die Familie oder kann sein Lebensumfeld z.B. günstiger gestalten... Also ist das zwar nicht der ursprüngliche Sinn aber besser als nix.