Regensburg (dpa) - Der Missbrauchskandal bei den Regensburger Domspatzen hat größere Ausmaße als bisher bekannt: Mindestens 547 Sänger des weltberühmten Chores wurden Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Der Abschlussbericht gibt dem früheren Domkapellmeister Georg Ratzinger, dem Bruder […] mehr

Kommentare

10Stiltskin18. Juli 2017
Härtere Strafen mögen zwar auf manchen potentiellen Täter abschreckend wirken. Aber auch dadurch werden solche Taten nicht verhindert. Zudem machen Sie keine Tat mehr ungeschehen. Bevor es zu solchen Taten kommt, müssen Kinder so früh als möglich sensibilisiert werden, um schon den geringsten Versuch einer ungewollten Annäherung/Berührung zu melden . Nur so kann Schlimmeres halbwegs verlässlich verhindert werden. Sicher- Strafen für die Täter aber auch jede erdenkliche Hilfe für die Opfer.
9esKa18. Juli 2017
@4 Sehen sie es nicht so eng. In deutschland hat die Einführung vom Begriff der "nazis" ausgereicht, um ein ganzes Volk von den schlimmsten Verbrechen und Verantwortung zu befreien. ;-)
8k38074818. Juli 2017
@7 du meinst wohl LeiDkultur mit D
7HansDampf4918. Juli 2017
Da ist sie wieder. Die deutsche Leitkultur.
6CashKarnickel18. Juli 2017
Mein lieber Herr Gesangsverein...Das pfeifen die Spatzen von den Dächern...
5Myrdin18. Juli 2017
@ all Auf den letzten 10 Minuten wird euch hier erzählt wie schlimm es wirklich ist <link> . Zu den Domspatzen, sie leben noch, Glück gehabt!!!
4Shoppingqueen18. Juli 2017
Drei Vaterunser und die Verantwortlichen sind von aller Schuld befreit... Schliesslich haben sie es nur gut gemeint...
3aladin2518. Juli 2017
Ich frage mich, ob das heute immer noch so ist.
2gabrielefink18. Juli 2017
Zitat: "Die Vorfälle körperlicher Gewalt seien mit wenigen Ausnahmen verboten und strafbar gewesen, die sexuellen Übergriffe ohnehin. Die Fälle sind jedoch verjährt und somit strafrechtlich nicht mehr relevant." Ich denke, hier brauchen wir eine Gesetzesänderung. Strafrechtliche Konsequenzen bei Gewalt und Missbrauch dürfen NIEMALS verjähren, vor allem bei Kindern, die oft erst erwachsen werden müssen, um den Mut zu finden darüber zu sprechen.
1Stiltskin18. Juli 2017
20000 Euro-als wenn diese Summe auch nur annähernd den Schaden wieder gut machen kann. Keine noch so hohe Summe wird die psychischen und physischen Schäden ungeschehen machen. Davon abgesehen, was im Umfeld der "Regensburger Domspatzen" geschah, war/ ist nur die Spitze des Eisberges. Denn dass es im Umgang mit Schutzbefohlenen, in kirchlichen/ privaten, staatlichen Einrichtungen zu Mißbrauch kam/ kommt, sollte unstrittig sein. Aber leider gibt es kein Patentrezept, derartige Dinge zu verhindern.