@5
Wieso erhalten? Kann auch sein das sie einfach nur weniger Lobbyarbeit machen wollen. Aber ich weiß solche Gedankenspiele sind bei manchen ja nicht möglich. ;)
Da entsteht dann auch kein schlechtes Gewissen - da kollidieren keine Interessen - wenn man als MdB bei MAN als "Berater" angestellt ist - und gleichzeitig beschließen soll, ob die Bundeswehr LKWs von MAN kaufen soll ... Wenn "Berater" der Industrie im Bundestag Gesetze beschließen sollen, die genau die Teile der Industrie betreffen, in der sie angestellt sind. Na ja - sonst wären sie ja wohl auch kaum als "Berater" (ohne feste Arbeitszeiten) angestellt worden.
... ein 54 Quadratmeter großes Büro in Berlin, das komplett mit Kommunikationsgeräten und Möbeln ausgestattet ist, Geld- und Sachleistungen für Mitarbeiter, Reisekosten und Büros, Fahrbereitschaft, Flugbereitschaft ...) <link>
Ja, bei 2,7 Millionen Arbeitslosen in Deutschland – wenn etliche Bundestagsabgeordnete jammern, das sie als MdB mindestens 24 Stunden am Tag arbeiten müssen (wie kann man da noch einen Job annehmen???) - und bei dem Minimaleinkommen von dem andere Leute kaum leben könnten – da muß man schon einen bezahlten Nebenverdienst annehmen um über die Runden zu kommen. (Grundgehalt 9.541,74 € pro Monat, Beihilfe für Kranken- und Pflegeversicherung, Aufwandspauschale in Höhe von aktuell 4.318,38 €, ...
Da will die AfD gleich zu den "Altparteien" aufschliessen, oder zeigt sich doch nur wie stark dieser Verein statt für den kleinen Mann, wohl eher wie ihr Wahlprogramm auch schon zeigt, für die deutsche Industrie da sein möchte...ähm natürlich nur die konservative deutsche Industrie...*augenroll*