Berlin (dpa) - Schwindende Tarifverträge, finanzielle Schwierigkeiten und besondere Konsumwünsche: Die Zahl der Menschen mit Nebenjob in Deutschland ist auf einen neuen Rekord gestiegen. Ende Juni 2019 waren rund 3,54 Millionen Mehrfachbeschäftigte registriert, wie aus einer Antwort der […] mehr

Kommentare

25anddie22. Januar 2020
@23 : Naja, das kann man sich ja aus der Niedriglohngrenze selber ausrechnen. Die basiert ja auf dem Median-Stundenlohn. Für 2017 ist der Median bei 16,20€ Stundenlohn (lt. Wiki).
24Thorsten070921. Januar 2020
Liegt auch daran das die Politik das so forciert. Sprich auf gut Deutsch sehr schlechte Arbeitspolitik und ja das ist eine der Ursachen.
23Wasweissdennich21. Januar 2020
@22 Ja komisch das es bis 2010 ganz gut ging und jetzt (wo man durch den Mindestlohn verschäfte Aufzeichungspflichten bezüglich der Arbeitszeit hat) soll es auf einmal nicht mehr gehen? <link> - es macht doch keinen Sinn wenn ich von 160 h ausgehe wenn ich gerade wissen will ob die Menschen mehr arbeiten müssen weil sie jetzt weniger verdienen -.-
22anddie21. Januar 2020
@21 : Das lässt sich auf Stundenbasis nicht ohne weiteres ausrechnen, da nicht jeder auf Stundenbasis bezahlt wird. Aber geh einfach mal vom "worst-case" aus und nimm 160 Stunden im Monat.
21Wasweissdennich21. Januar 2020
@19 ging um Median-Stundenlöhne, Monatslöhne gibt es reichlich - ist ja im Prinzip gerade die Frage ob Menschen nun mehr arbeiten müssen
20Tashunkawitko21. Januar 2020
@19 An dieser Statistik sieht man ein paar Gründe für die Mehrfachbeschäftigung recht gut. Zu bedenken sind die enorm hohen Mieten. Da bleibt oft nicht mehr viel bis gar nichts übrig.
19gabrielefink21. Januar 2020
Von 2016: <link>
18Tashunkawitko21. Januar 2020
@17 Medianlöhne wären wohl zu entlarvend. ;-) Dann wäre ein Hauptgrund für die Mehrfachbeschäftigung schnell ausgemacht...
17Wasweissdennich21. Januar 2020
@16 genauso wenig wie der Löwenanteil der Arbeitnehmer für Mindestlohn arbeitet, ich frage mich aber eher wieso Medianlöhne pro Stunde nicht zu finden sind obwohl man in diesem Land sonst von Statistiken überschwemmt wird
16Tashunkawitko21. Januar 2020
@15 ich habe nicht bestritten, dass Arbeitgeber 20-25 Euro pro Stunde verdienen. Der Schnitt vom Löwenanteil der Arbeitnehmer ist das aber sicher nicht. Der von dir genannte Durchschnittslohn kommt durch die Großverdiener zustande.
15Wasweissdennich21. Januar 2020
@14 also es gibt schon viele die ihre 20-25 Euro pro Stunde verdienen, ich hätte auch lieber einen Medianlohn gesehen (der auch sicher drunter ist) ich finde aber keinen
14Tashunkawitko21. Januar 2020
@10 22 Euro pro Stunde kommt nur deshalb zustande, weil einige gigantische Summen verdienen. Der Rest dümpelt oder, wenn er Glück hat, verdient einigermaßen angemessen. Deutschland ist und bleibt DAS Niedriglohnland in Europa. <link>
13Wasweissdennich21. Januar 2020
Doppelt
12Wasweissdennich21. Januar 2020
@11 hab ja auch nichts anderes behauptet, die sogenannte Unterstützung im Falle der Arbeitslosigkeit emfinde ich auch völlig daneben
11Tashunkawitko21. Januar 2020
@9 Die niedrigen Löhne sind selbstverständlich ein Grund für Mehrfachbeschäftigung. Ich kenne sehr viele Menschen, die noch einen Job annehmen um finanzielle Schieflagen zu verhindern oder auszugleichen. Der "Staat" unterstützt diese Menschen nicht - erst wenn sie arbeitslos werden.
10Wasweissdennich21. Januar 2020
Der durchschnittliche Bruttostundenlohn liegt in Deutschland bei über 22 Euro pro Stunde von daher ist die Bezeichnung Niedriglohnland wohl auch echt nicht zutreffend
9Wasweissdennich21. Januar 2020
@7 das ist Deine Interpretation aber in den Daten nicht enthalten...sicher haben wir einen Niedriglohnsektor der für die Betroffenen unschön ist, die Frage ist dann eher wie gut kann man sich da raus bewegen und schafft es der Staat die Menschen dabei zu unterstützen oder hindert er sie eher
8gabrielefink21. Januar 2020
@6 ... oder statt eines Vollzeitjobs, Halbtagsjobs kombinieren, oder um flexiblere Arbeitszeiten zu haben. ...
7Tashunkawitko21. Januar 2020
Dies belegt doch recht anschaulich, dass Deutschland Niedriglohnland ist. Ein Ergebnis der in Berlin gemachten neoliberalen Politik.
6Grizzlybaer21. Januar 2020
Interessant wäre zu erfahren, wieviel Leute zwei Jobs oder mehr haben um über die Runden zu kommen und wie viele das machen um sich mehr Leisten zu können!
5Wasweissdennich21. Januar 2020
war fast immer mehrfachbeschäftigt - lohnt sich halt und wenn ein Job mal wegfällt ist das kein Drama
4Devil-Inside21. Januar 2020
Weil Deutschland eben doch ein Entwicklungsland ist.
3wazzor21. Januar 2020
Ihn einem der reichsten Länder der Welt, brauchen Leute neben ihren Hauptberuf noch einen Nebenberuf um über die Runden zu kommen bzw holen sich noch Unterstützung vom Staat. Keine Ahnung wie man das nennen soll, entsetzlich reicht da wohl nicht aus.
2ircrixx21. Januar 2020
Hab ich doch schon lang gesagt: Arbeit ist genug da, man muss nur wollen.
1webstarmedia.eu21. Januar 2020
Und es soll Menschen geben die verdienen im Nebenjob mehr.