Kairo (dpa) - Nach gewaltsamen Demonstrationen hat die ägyptische Armee den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi entmachtet und Neuwahlen angekündigt. Vorläufig wird der Präsident des Verfassungsgerichts, Adli Mansur, die Geschicke des Landes lenken, wie Verteidigungsminister Abdel Fattah al- […] mehr

Kommentare

22FichtenMoped04. Juli 2013
Ich verstehe ihn soweit, das du nicht verstehst und dich fangen läßt. Inzwischen genieße ich deine Kommentare, da andere Kommentatoren drauf anspringen und du anfängst jedes Argument zu zerpflücken und am Ende apodiktisch oder relativierend darauf reagierts und anschließend noch ein 'ABER' bringst. Das ist wie Kino :D *mal wieder Popcorn raushol*
21mceyran03. Juli 2013
@19 Ja, sieht man daran, wie gut Du meinen Standpunkt verstehst und akzeptierst...
20k1346503. Juli 2013
Wer glaubt das sich jetzt was ändert? Ich nicht!!!!!!!!!!
19FichtenMoped03. Juli 2013
Das auch ich mal @5 ausnahmslos zustimmen kann, hätte ich nicht gedacht (wie 2 weitere Kommentatoren hier). Es zeigt, das Meinungen nie starr sind und Weitsichtigkeit ein Entwicklungsprozess ist (musste ich selbst erleben ;-) ). @8 @14 ebenfalls full agree @9 zwischen verstehen + weiter diskutieren (überzeugen wollen) und verstehen + akzeptieren ist ein himmelweiter Unterschied. Man sollte auch akzeptieren können, ohne alles zu verstehen. Basis sind Demokratie und Menschenrechte, nicht Religion.
18ChriLin03. Juli 2013
Einerseits gut, daß Mursi weg ist, andererseits kann sich nie eine Regierung ihres Amtes sicher sein, wenn die Armee zuviel Mitsprachrecht hat.
17spreepirat03. Juli 2013
@5 : das du noch mal etwas schreibt. dem ich aus vollem herzen und zu 100% zustimme, hätte ich auch nicht gedacht. es geschehen noch zeichen und wunder.... ^^
16Stiltskin03. Juli 2013
Es ist schon seltsam, die erste, nach halbwegs demokratischen Regeln gewählte Regierung hat sich nach nicht einmal einem Jahr den Zorn und Unzufriedenheit der Mehrheit der Bevölkerung zugezogen. Es ist unwahrscheinlich, daß ein Großteil jener, die diese Regierung gewählt haben, dies einfach so hinnehmen werden. Es besteht jetzt mehr denn je die Gefahr der Radikalisierung. Aber es war in Ägypten schon immer so, daß keine Regierung ohne das Wohlwollen des Militärs regieren konnte.
15spreepirat03. Juli 2013
wenn alle islamistischen regierungen so "haltbar" und beliebt bei den leuten sind, wie die ägyptische, haben wir vor ihnen ja nichts zu befürchten...
14k11353403. Juli 2013
Na ich gratuliere den Ägyptern. Wieder ein Beweis mehr, dass Religion und Politik nicht zusammengehören. Anders ausgedrück: Man soll den Bock nicht zum Gärtner machen.
13mueckesteffen03. Juli 2013
Tja, jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: al-Sisi übernimmt die Macht und macht weiter wie Mubarak; oder er macht den Weg frei für neue Wahlen. Wenn es neue Wahlen geben würde und die Opposition bleibt zersplittert wird der neue Präsident wieder einer der Moslembrüder werden; denn die sind sich einig.
12Dackelmann03. Juli 2013
Leute was zerbrecht ihr euch die Köpfe Religion und Regierung gehören nicht zusammen wer stattschef sein will muss seinen Glauben für sich behalten.
11k4978203. Juli 2013
@5 Das ich das mal aus Deinen Aufschriften erfahren darf, wow. Gilt das eigentlich für alle??? ;)
10k11353403. Juli 2013
Gott gibt es nicht. Probiert es aus.
9mceyran03. Juli 2013
@8 Ich verstehe was Du meinst. Aber auch das ist eher ein Zwang an andere, sich nach dem eigenen Glauben zu richten. Das ist in etwa wie der Unterschied zwischen Integration und Assimilierung. Auch wenn Homosexualität in den Religionen verboten sein kann, kann man die Rechte Ungläubiger eben nicht einschränken. Dieses Thema wird aber auch in "Demokratien" als heikel behandelt und die meisten sträuben sich noch vor einer Legalisierung. Was für Religionen gilt, gilt eben auch für Rechtsformen.
8tastenkoenig03. Juli 2013
@6 : Ich spreche bewusst allgemein von Religion, dasselbe würde auch für einen christlichen Staat gelten. Der Punkt ist: gibt es zu einem Thema einen religiösen Standpunkt, dann erübrigt sich die weitere Diskussion, denn alle anderen Standpunkte sind per Definition falsch. Eine gesellschaftlicher Diskurs, wie er derzeit z.B. in Teilen der westlichen Welt hinsichtlich der Rechte Homosexueller stattfindet, wäre dort praktisch ausgeschlossen, weil die Religionen einem eindeutigen Standpunkt haben.
7mceyran03. Juli 2013
@5 Ja, Gesetze mit *ihrer Meinung nach* religiösen Hintergründen. Ein Gesetz, das Menschenrechten widerspricht, kann kein religiöses sein. Dann müsste ja jeder Gläubige ein brutaler Menschenrechtsverachter sein. Und auch jede Demokratie ist so gut wie ihre Anhänger.
6mceyran03. Juli 2013
@4 Klar erhebt jede Religion den Anspruch, das einzig Wahre zu sein, aber deshalb müssen Andersdenkende ja nicht benachteiligt werden. Als Moslem kann ich am besten über den Islam reden. Deshalb: Im Islam ist der Zwang zum Glauben verboten. Wenn man jemanden benachteiligt, um ihn dazu zu zwingen, den Islam anzunehmen, dann bringt das reichlich wenig. Am Ende sind nämlich alle Menschen Gottes Schöpfung und auch so zu behandeln. <link>
5komerzhasi03. Juli 2013
@3 : Religion kann niemals die Basis eines demokratischen Staates und seiner Gesetze sein. Menschen erheben die Religion zu einer Staatsreligion und führen Gesetze mit religiösen Hintergründen ein, die Menschenrechten widersprechen und die demokratische Basis zerstören. Daher ist jede Religion nur so gut wie ihre Anhänger und deren Handlungen.
4tastenkoenig03. Juli 2013
@3 : Religion erhebt i.d.R. Anspruch auf die alleinige Wahrheit, das Wesen der Demokratie ist allerdings der Kompromiss - da ist der Konflikt vorprogrammiert. Religion kann als Leitlinie einzelner politischer Akteure natürlich Teil des des demokratischen Diskurses sein, aber als strukturelle Basis ist sie denkbar ungeeignet.
3mceyran03. Juli 2013
@2 Demokratie ist eine Regierungsform, Religion halt Religion. Ich weiß nicht, warum man immer versucht zu belegen, dass das eine das andere ausschließt, aber auch in einer Scharia-Regierung muss der Glaube anderer respektiert werden. Weder Ungläubige, noch Andersgläubige sind da einfach Freiwild. Dass es in arabischen Staaten nicht so ist, ist klar, aber für die Fehler der Menschen kann die Religion nichts. Nichtsdestotrotz ist das Problem in Ägypten ein ganz anderes.
2komerzhasi03. Juli 2013
Wieder ein Beweis mehr, dass sich eine Demokratie niemals einer Religion unterordnen darf.
1mceyran03. Juli 2013
Jo, und weil jeder seinen eigenen Anführer zum Präsidenten machen will, kommt Ägypten eh nie zur Ruhe.