Berlin (dts) - Anlässlich des Fachkräftegipfels im Kanzleramt haben Migrationsexperten die Bundesregierung aufgefordert, das ab März 2020 geltende Fachkräfteeinwanderungsgesetz nachzubessern. "Wir müssen prüfen, ob die rechtlichen Voraussetzungen nicht zu hoch sind, etwa was die Einreise zur […] mehr

Kommentare

11Chris198616. Dezember 2019
@8 Dann ist das ja klar, dass es ihr in Frankreich deutlich einfacher fällt anzukommen. @9 Das war ein Beispiel dafür, dass man nicht auf Anhieb erkennen kann ob jemand Arzt ist oder nicht, sonst wäre das, trotz gefälschter Dokumente, ja sehr schnell aufgefallen.
10wimola16. Dezember 2019
2 - gut bezahlten Job - besorgt. -- Die Dankbarkeit möchte ich auch erwähnen - es war unglaublich beschämend für mich!! Aber keine Chance dem zu entkommen ...
9wimola16. Dezember 2019
@5 ) Naja, da beziehst Du Dich aber auf vorsätzliche Fälschungen von Dokumenten deutscher "Ärzte" oder ? - Also ich habe ähnliches erlebt, vor Jahre, wo ein iranischer Architekt an den Mühlen der deutschen Gründlichkeit (fast) gescheitert wäre. Bis dahin hatte er einen ausbeuterischen deutschen Arbeitgeber, ohne Architekturstudium ;-) - eben ein Architekturbüro ;-)) - der ihn maßregelte ohne Ende. - Mit viel Aufwand und Rennereien habe ich ihm dann einen seinem Ausbildungsstandard entsprechenden
8k29329516. Dezember 2019
@7 : Sie spricht fließend Französisch, hat ja auch in Frankreich studiert. Ihr Englisch war nicht so prickelnd.
7Chris198616. Dezember 2019
@6 Das wäre der ideale Weg gewesen aber 1. In Deutschland muss man sich um seine Unterlagen immer selbst kümmern, auf den Ämtern spricht erfahrungsgemäß grundsätzlich niemand miteinander und 2. Das Ganze dann auf europäischer Ebene läuft schon zweimal nicht. Aber so wie ich das verstehe, hat die gute Frau es ja geschafft ihre Unterlagen zu organisieren. An Ihrer Stelle hätte ich Deutschland aber auch den Rücken gekehrt auch wenn Frankreich da sicher nicht mein Ziel gewesen wäre.
6k29329516. Dezember 2019
@5 : Es wäre für die MHH eine Kleinigkeit gewesen, ihren Pariser Kollegen eine Mail mit den Daten der Syrerin zu schicken und bei der Sorbonne die Zusendung dieser Abschrift zu erbitten. @4 : Richtig! Aber wer kommt ins Fernsehen - z. B. bei "Good Bye Deutschland"? Vollpfosten, die ohne jede Sprachkenntnisse meinen, ihnen müsste im Ausland der rote Teppich ausgerollt werden, die in Deutschland nix auf die Reihe gekriegt haben, und die auch im Ausland nix auf die Reihe kriegen.
5Chris198616. Dezember 2019
@2 Das ist aber auch nachvollziehbar. Wer keine ärztliche Ausbildung nachweisen kann, sollte auch nicht unbedingt als Arzt praktizieren und durch ein 4 Augen Gespräch lässt sich das auch nicht herausfinden, wie man bei einigen Fällen sieht, wo Leute praktiziert haben ohne je ein Medizinstudium angefangen zu haben.
4gabrielefink16. Dezember 2019
Wir sind noch nicht einmal ein attraktiver Arbeitsmarkt für unsere eigenen Fachkräfte. Die gehen auch gerne für einen Job mit besseren Arbeitsbedingungen und höherer Bezahlung ins Ausland.
3tastenkoenig16. Dezember 2019
Ich habe den Eindruck dass, obwohl rational die Notwendigkeit inzwischen zu den meisten durchgedrungen ist, zu viele unterschwellig noch immer in Abwehrhaltung zu auch gesteuerter Zuwanderung sind. Das gepaart mit der Arroganz zu glauben, die Leute würden nur drauf warten, bei uns arbeiten zu dürfen, wenn ihnen große Teile der industrialisierten Welt offenstehen, führt zu einem eher schrägen Ansatz bei diesem Thema. Wir sind einfach kein attraktiver Arbeitsmarkt für viele derer, die wir suchen.
2k29329516. Dezember 2019
Auch die syrische Ärztin nebenan, die auf der Flucht ihr Diplom von der Pariser Sorbonne verloren hatte, wurde hier erst mal als SchwesternHELFERIN eingestellt. Ich hab ihr die Flugkosten nach Paris ausgelegt, damit sie dort eine Abschrift ihres Diploms holen kann. Jetzt arbeitet sie als Ärztin in einem Lyoner Krankenhaus. So viel dann mal zum Thema "Fachkräftemangel".
1k29329516. Dezember 2019
Warum tut Deutschland immer so, als sei es das einzige Land mit gescheiter Ausbildung? Ich kenne einen Aussiedler aus der ehem. Sowjetunion, der dort als Ingenieur Wasserkraftwerke geplant und errichtet hat der hier aber nur eine Anstellung als Hausmeister bekam, weil sein Ingenieursdiplom nicht anerkannt wurde. Er ist nach 5 Jahren nach Norwegen weitergezogen und macht dort jetzt wieder seinen gelernten Job.