Berlin - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat gegenüber der Union Gesprächsbereitschaft beim Thema Migration signalisiert. "Man kann schon gut miteinander reden, wenn man will", sagte Habeck den Sendern RTL/ntv und verwies auf rund 20 Gesetze, die man in den letzten Wochen geeint […] mehr

Kommentare

30Sonnenwende01. Februar 2025
Ja, und es kommt ergänzend hinzu, dass auf die Frage, was würde denn am 11. Februar passieren, wenn man bis dahin keine Einigung erzielt hat, sagte Friedrich Merz, dann würden sie es genauso zur Abstimmung bringen wie gestern, also mit den Stimmen der AfD abstimmen, er setzte also den Erpressungsversuch fort. Worauf hin ja die beiden Fraktionen Grüne und SPD gesagt hatten dann können wir das auch heute machen, weil sonst Zeitverschwendung.
29Pontius01. Februar 2025
@28 Dazu muss man sagen, dass die Ablehnung der FDP erst nach den Gesprächen der Vertreter stattfand - sonst hätte es eine Mehrheit der ehemaligen Ampel gegeben. Allerdings ebenso, dass sie es dann am 11.02. abstimmen wollen und damit immer noch vor der Wahl.
28Sonnenwende01. Februar 2025
Es ist sogar so, dass SPD und Grüne am Ende der Debatte beantragt haben, den Gesetzesentwurf in den Innenausschuss zurückzuweisen, um noch mal über Veränderungen zu verhandeln, also das was die FDP ursprünglich machen wollte. Das wurde mit den Stimmen von CDU/CSU, AfD, FDP und BSW abgelehnt.
27Pontius01. Februar 2025
@26 Es gab genauso Gegenangebote, wie mehrfach mitgeteilt. Merz Basta bestand, das hat er sogar öffentlich verkündet. Was diskutierst du hier noch? Merz hat die Kanone geladen und auf die Demokratie gerichtet, die Lunte angezündet und beschwert sich, wenn andere diese zu löschen versuchen. Und die AfD steht neben ihm und beklatscht das Schauspiel...
26tchipmunk01. Februar 2025
@25 Es war ja umgekehrt, Merz hat an Grüne und SPD Gesprächsangebote unterbreitet. Und die lehnen ab.
25Pontius31. Januar 2025
@24 Wenn die SPD und die Grünen Gesprächsangebote machen und Merz mit "so wird es jetzt gemacht, basta" kommt dann kritisierst du immer noch die beiden? Und ich wiederhole es zum xten Male: Man bricht damit Recht.
24tchipmunk31. Januar 2025
@23 Naja, das Risiko besteht schon, dass sich die CDU gewissermaßen von den Stimmen der AfD abhängig macht, und diverse Gesetzesinitiativen schon vorauseilend so formuliert, um deren Zustimmung zu kriegen. Aber dass die CDU sich von der AfD vor sich her treiben lässt, sehe ich jetzt so nicht. Die Situation ist auch begründet in der Schwäche der SPD, wenn die mehr bereit wäre, mit der CDU an Lösungen zu arbeiten, gäbe es das Problem ja gar nicht in dem Maß.
23thrasea31. Januar 2025
@21 Katharina Barley hat dazu etwas Kluges gesagt: "Wissen Sie, woran mich die Dynamik bei den Konservativen erinnert? An die konservative Irrfahrt, die zum Brexit geführt hat… Wir haben in Großbritannien gesehen, wohin es führt, wenn die rechte Mitte sich von Rechtspopulisten treiben lässt. Das wird der Union jetzt mit der AfD passieren. Doch wohin führt das? Niemals kann sich die CDU in einen Wettkampf um die härtere Politik mit den Rechtsextremen begeben. Den kann sie nicht gewinnen."
22tastenkoenig31. Januar 2025
@18 : Nein. Gewarnt hat man ihn immer, dass er die Brandmauer aufrechterhalten muss, weil die Versuchungen größer wurden angesichts z.B. der Wahlergebnisse im Osten. Aber es gab schon ein weit verbreitetes Vertrauen in ihn, dass sein Nein vertrauenswürdig ist. Bis Anfang der Woche, als er ankündigte, dass ihm egal sei, wer mit ihm stimme. Und selbst da schien es noch eine dieser unbedachten Bemerkungen zu sein, zu denen er leider neigt. Für mich hat er sich diese Woche absolut disqualifiziert.
21tchipmunk31. Januar 2025
@19 @20 Ich weiß auch nicht, ich denke, das übergeordnete Problem was sich hier eigentlich zeigt ist, dass Deutschland immer noch keinen Weg oder geeigneten Umgang gefunden hat, wie es mit seinen Rechtspopulisten umgehen soll, die ja nun mal da sind. Strikt den Dialog mit denen zu verweigern oder teils angewidert den Saal zu verlassen, hat irgendwie nix gebracht und denen bloß noch mehr Zulauf beschert. Vielleicht sucht Merz ja nur einen Ausweg aus dieser Sackgasse bzw. Stillstand.
20thrasea31. Januar 2025
@18 Wenn es so wäre, wie du schreibst – umso schlimmer! Wer möchte so einen Kanzler, auf dessen Wort man sich nicht verlassen kann?
19Pontius31. Januar 2025
@18 Du meinst die eigene Position um 180 Grad zu drehen? Da hat Merz eher abgesödert denn gemacht...
18tchipmunk31. Januar 2025
@15 "Bis Mittwoch Vormittag gingen die meisten davon aus, so vermutlich auch Merkel, dass Merz das nicht durchziehen würde." Hmm, Merzens Brandmauer wurde auch seit Monaten in Zweifel gezogen, manche betrachteten sie schon als eingestürzt. Sich jetzt hinzustellen und überrascht zu tun, Merz würde da solch eine Abstimmung niemals durchziehen, erscheint dann auch etwas unglaubwürdig. Ich würde sagen, die meisten haben es ganz genau geahnt, dass Merz nun so handelt. Eigentlich keine Überraschung.
17tchipmunk31. Januar 2025
@13 Naja, ich denke schon, dass Merz einerseits es nun kaum erwarten kann, loszulegen. Andererseits auch den Wählern schon mal zeigen zu wollen, dass er es kann und ein Machertyp ist. Wenn dann das eine oder andere nicht durch den Bundesrat kommt, kann er ja die Schuld immer noch anderen zuschieben. Habeck hat ja in der Vergangenheit auch immer mal wieder "gekanzlert", aber das waren halt im Vergleich zu Merz eher mehr so vage Absichtserklärungen ohne dass er mal zu Potte gekommen ist.
16Folkman31. Januar 2025
@14 : Ohhh ja, Schmidts Kritik wurde damals in TV-Talkshows sogar regelrecht zelebriert wie ein Happening. Manche scheinen ziemlich vergesslich - oder zu jung...
15tastenkoenig31. Januar 2025
@12 : Ein Kohl hätte sich auch niemals mit Rechten eingelassen und Europa riskiert. Schmidt hätte also keinerlei Veranlassung gehabt. Dir scheint die Tragweite des Geschehens noch nicht bewusst zu sein. Hier geht es um Größeres als Merkel oder Merz. Und ewig lange gab es nix zu sagen. Bis Mittwoch Vormittag gingen die meisten davon aus, so vermutlich auch Merkel, dass Merz das nicht durchziehen würde. Ich konnte das auch nicht glauben, bis es tatsächlich passiert ist.
14Pontius31. Januar 2025
Ein Helmut Schmitt hat in Talkshows und Interviews natürlich Kritik geäußert. Es ist seine und ihre Verpflichtung dem Staate gegenüber. Diese selektive Wahrnehmung ist...
13tastenkoenig31. Januar 2025
@9 : Du meinst, es geht um einen ungeduldigen, von Emotionen getriebenen Möchtegern-Kanzler, der handlungsfähig wirken will und gerne jetzt schon Dinge beschließen würde, die (auch aufgrund seiner Handlungsweise) nicht durch den Bundesrat kommen und falls doch, von Gerichten einkassiert werden? Neben dem offenkundigen Problem der rechten Mehrheit zeigt sich noch etwas anderes: Merz denkt zu kurz. Für einen kurzfristigen, scheinbaren Triumph riskiert der die lange Linie. Kein Kanzlermaterial.
12tchipmunk31. Januar 2025
@10 Ein Helmut Schmidt hätte das so nie gemacht, ewig lange nix sagen und sich dann kurzfristig so einzumischen, und das auch noch vor der Wahl. Merkel wird diese "Größe und Gelassenheit" meiner Meinung nach nie erreichen. Sie beschädigt damit eher ihr eigenes Lebenswerk. @11 Ein Snickers, bevor du zur Diva wirst? :-)
11Pontius31. Januar 2025
@9 Bin ich Angela Merkel? Ich glaube ich brauch ein Snickers... Natürlich geht es mir mehr um die Demokratie und weniger um die Union.
10tastenkoenig31. Januar 2025
@7 : Was bis dato passiert war, war halt im Wesentlichen Ansichtssache. Und da hat Merkel die Größe und Gelassenheit, den gewählten Vorsitzenden machen zu lassen, ohne sich einzumischen, selbst wenn ihr nicht alles gefallen haben mag. Was vorgestern passiert ist, war eine Katastrophe. Sie musste etwas sagen, wollte sie dagegen wirken, dass die Katastrophe sich heute fortsetzt.
9tchipmunk31. Januar 2025
@8 Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass dir das Wohl der Union bislang besonders am Herzen lag. Gehts hier wirklich um eine Zäsur? Oder gehts hier um jemanden, der schon Handlungsfähigkeit zeigt, obwohl die Wahl noch gar nicht gelaufen ist, d.h. um Machtpositionen, die sich nun verschieben, Positionen die Rot-Grün nun am Ende der Legislatur abgeben müssen, was sie nicht einsehen wollen.
8Pontius31. Januar 2025
@7 Für dich ist die Abstimmung mit der AfD also keinerlei Zäsur? Hier geht es nicht um Merz Ego, sondern um die Union...
7tchipmunk31. Januar 2025
@4 Ich finde es trotzdem schon etwas eigenartig, wenn Merkel solange über Merz geschwiegen hat und jetzt 3 Wochen vor der Wahl plötzlich anfängt, ihn massiv zu kritisieren. Man könnte denken, sie will ihm schaden. Vielleicht legt sie ja auch keinen Wert darauf, ggf. von der CDU künftig nicht mehr eingeladen zu werden auf ihre alten Tage.
6Folkman31. Januar 2025
@4 : Naja, gesagt hat er schon immer mal was, z.B. dass er fast alles, was die Ampel beschlossen hat, wieder rückgängig machen oder all den faulen Bürgergeldempfängern die Stütze komplett streichen möchte, womit er letztlich fleißig typisch rechte Narrative bediente...
5tastenkoenig31. Januar 2025
Auch vor vielen Jahren war ihr Ansatz nicht, Merz die Tour zu vermasseln. Sie brauchte als CDU-Vorsitzende einfach seinen Job als Fraktionsvorsitzender, um in der Zeit der Opposition sichtbar genug zu sein.
4tastenkoenig31. Januar 2025
Merkel hat Merz etliche Monate kritiklos vor sich hin dilettieren lassen, ohne einen Mucks zu sagen, obwohl es zwischendurch einiges zu sagen gegeben hätte, würde man es wirklich nur mit Merz schlecht meinen. Bis er die Union willentlich in ein derart gefährliches Fahrwasser gesteuert hat, dass sie nicht mehr schweigen konnte.
3Pontius31. Januar 2025
@2 Mausverrutscht? Angela Merkel hat ihre Kritik deutlich begründet und das war nicht Friedrich Merz.
2tchipmunk31. Januar 2025
Vielleicht will Merkel dem Merz nach so vielen Jahren zum zweiten Mal die Tour vermasseln? Vorgängerin und Nachfolger können sich einfach nicht ausstehen. Erinnert bisschen daran, wie man damals mit Kohl umgegangen ist.
1Pontius31. Januar 2025
"Habeck lehnt die Zustimmung zum CDU-Gesetz ab" wäre die passendere Überschrift.