Berlin (dpa) - Der Handelskonzern METRO hat sein Angebot zur Übernahme der Karstadt-Warenhäuser der angeschlagenen Arcandor konkretisiert. Man sei sicher, 60 der 90 Häuser übernehmen zu können, sagte der METRO-Finanzvorstand der «Welt». Arcandor-Chef Eick hatte den Vorschlag bisher abgelehnt. Er […] mehr

Kommentare

5villasunshine2003. Juni 2009
Das schlimmste aber ist, das die Köpfe des Karstadt Konzerns Milliardäre sind aber nicht einen Euro des eigenen Kapitals in die Firma investieren. Alles läuft über Investoren, Kredite und dergleichen. Das WWS erinnert an alte DOS Zeiten und das KaufhausKonzept ist aus den 70ern und noch nie angepasst worden. Kein Wunder also das es gegen Jüngere Ketten mächtig abstinkt. Die Wollmilchsau wurde jahrelang nur gemolken aber nie gefüttert und gestriegelt. Irgendwann is halt mal aus der Ofen.
4galli03. Juni 2009
Manager sind eben Geldgierig ,Angestellte interesieren nicht,haben kein soziales Gewissen
3Stiltskin03. Juni 2009
Es wäre eine wirtschaftliche Katastrophe, würden die Karstadt Häuser komplett geschlossen. Denn etliche von ihnen sind was die Angebotspalette und ganz besonders die Sachkompetenz des gut geschulten Personals betrifft, um Klassen besser als all die Discounter, die sich überall breit machen. Karstadt z.B in Braunschweig braucht sich definitiv vor 'Galeria/ Kaufhof' oder den 'Schloßarkaden' nicht zu verstecken.
2hansdiewurst103. Juni 2009
@1 : Geht nicht, dann würde er ja seinen Job riskieren und der ist ihm wichtiger als der Job der Angestellten! ;-(
1Spock-Online03. Juni 2009
Arcandor-Chef Eick sollte das Angebot von METRO schleunigst annehmen und nicht mit den Arbeitsstellen der Belegschaft Poker spielen; es wird keine Staatshilfe geben. Besser 60 Häuser gerettet, als 90 geschlossen. Arcandor ist nämlich nur noch 3 Wochen geschäftsfähig. Sollte Eick aber am Besten wissen. In diesem Fall sollte der Staat sich deutlicher einmischen und Eick klipp und klar sagen, dass er das Angebot annehmen soll und dass es 0 Kohle ausm Staatssäckl gibt.