Berlin (dts) - Nach massivem Druck der Bundesregierung auf Telegram geht das Unternehmen in Deutschland erstmals spürbar gegen Hass und Hetze im Netz vor. Telegram hat insgesamt 64 Kanäle gesperrt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die […] mehr

Kommentare

6satta11. Februar 2022
@5 Man kann jemanden nicht nur körperlich, wirtschaftlich oder rechtlich, sondern auch rein psychologisch unter Druck setzen. Vielleicht hat sich der Telegram-Vertreter/-gründer vom BKA mal zeigen lassen, was in seinem Netzwerk so alles stattfindet.
5AS111. Februar 2022
@4 " Die erste größere Löschaktion des Unternehmens sieht Faeser als Erfolg des wochenlangen Drucks auf Telegram. " Mit solchen Formulierungen habe ich ein Problem, denn das sind Fake News. Die Löschung erfolgt freiwillig - aus welchen Beweggründen auch immer - und die Bundesregierung schreibt das ihrem nicht vorhandenen Druck zu.
4satta11. Februar 2022
@2 Was ist jetzt genau dein Problem? Wenn die Bundesregierung und das BKA scheinbar ohne Druckmittel die Telegram-Anbieter zum Einlenken bewegen konnten, ist dieser Erfolg doch umso höher zu bewerten. Ich habe diese App auch schon lange installiert, aber solche Kanäle gehen gar nicht.
3Marc11. Februar 2022
"Das BKA habe entsprechende Löschersuchen an Telegram versandt. Insgesamt 64 seien bislang berücksichtigt worden." Daraus wird sehr schnell klar, wer hier der Bittsteller ist und wer entscheidet.
2AS111. Februar 2022
Das ist wieder mal extrem peinlich. Offensichtlich hat sich Telegram zu einer Zusammenarbeit bereit erklärt, denn welche Druckmittel hat die Bundesregierung nochmal gegen Telegram? Ich wüßte keine, aber vielleicht kann mich ja hier jemand eines Besseren belehren. Diese "Erfolge" sich jetzt als Bundesregierung auf die Fahne zu schreiben, weil man "Druck" ausgeübt hat, ist wieder einmal ein klarer Fall zum Fremdschämen.
1pullauge11. Februar 2022
bei so vielen Kanälen kann man so einiges verstecken