Berlin (dpa) - In der ersten Generaldebatte des Bundestags seit der Wahl haben sich die schwarz-rote Regierung und die AfD eine heftige Auseinandersetzung mit Lügenvorwürfen und Forderungen nach einem Parteiverbot geliefert. Während Kanzler Friedrich Merz einen Stimmungsumschwung in Deutschland nach ...

Kommentare

(16) hamufari · 09. Juli 2025
@14 der witz war gut. ich lieg unterm tisch vor lachen
(15) tastenkoenig · 09. Juli 2025
@14 : Ich glaub, da ist etwas Wesentliches an dir vorbeigegangen. Er hat's gewusst, er hat's vorbereitet, er hat das Gegenteil behauptet -> er hat FETT GELOGEN. Die Vorschläge der anderen hat er brüsk zurückgewiesen, bis er gewählt war.
(14) AlfredD · 09. Juli 2025
@13 Was nur zeigt das Merz mitdenkt und für Vorschläge anderer Parteien offen ist.
(13) tastenkoenig · 09. Juli 2025
Rot/Grün wollte es in der Ampel umsetzen. Die FDP war kategorisch dagegen. Als die FDP draußen war, wollte es Rot/Gün mit der Union noch vor der Wahl umsetzen. Merz war (noch) strikt dagegen, hat aber, wie man inzwischen weiß, schon mal juristisch prüfen lassen, ob er nach der Wahl zum *neuen* Bundestag noch mit dem *alten* Bundestag dies entscheiden kann. Das war also keine spontane Entscheidung nach Kassensturz, sondern er wusste ganz genau, was auf ihn zukommen würde.
(12) AlfredD · 09. Juli 2025
Sorry. FDP ganz vergessen. Von der hört man ja auch kaum was. Wat die Lockerung der Schuldenbremse nicht eine Idee von Rot/Grün nach der Wahl ? Bin mir da aber nicht sicher.
(11) hamufari · 09. Juli 2025
@7 @4 hat doch recht. hätte merz vor der wahl gesagt - ich werde die bisher von uns, der cdu, abgelehnte lockerung der schuldenbremse nicht mehr einhalten. mit mir wird es einige hundert milliarden euro schulden geben, ich werde auch nur die grossen unternehmen entlasten - dreimal darfst du raten, ob der kanzler geworden wäre
(10) kevsti · 09. Juli 2025
@7 denk mal drüber nach, warum rot/grün/gelb versagt hat - es gab keine hunderte milliarden und tenor der cdu - es sollen keine schulden gemacht werden. und jetzt gibt der finanzminister das geld mit vollen händen aus, während sich der ampelminister verweigert hat
(9) tastenkoenig · 09. Juli 2025
@7 : Da hast Du zwar völlig Recht und das ist auch meinem Standardtext sehr ähnlich, wenn sich nach den Koalitionsgesprächen die Dinge plötzlich anders darstellen als vorher. Aber Merz hat Dinge versprochen, die er auch mit einer absoluten Mehrheit nicht hätte halten können, und nicht wenige haben es ihm vorhergesagt. Er hat es *trotzdem* versprochen. Das ist m.E. ein ganz wesentlicher Unterschied. Abschließend: nicht Rot/Grün, sondern Ampel. Die FDP war - rückblickend leider - auch dabei.
(8) thrasea · 09. Juli 2025
@7 So ein Quatsch. Rot/Grün gab es zuletzt 2005. Warum setzt Merz jetzt um, was er vor der Wahl mit Fundamentalopposition abgelehnt hatte? Gerade Habeck muss sich nachträglich bestätigt fühlen: Lockerung der Schuldenbremse, höhere Verteidigungsausgaben, Sanierung der Infrastruktur mit einem großen Schuldenpaket, Senkung des Strompreises... Alles hatte Habeck gefordert. @5 hat recht: Seit der Wahl hat sich nichts grundlegend geändert, das war alles absehbar. Die Union, Merz, war einfach unehrlich
(7) AlfredD · 09. Juli 2025
@4 So ein Quatsch. @5 Rot/Grün hat versagt und wurde abgestraft. Das nicht alle Wahlversprechen einer Partei gehalten werden können ist nix neues. Und ist meines Wissens auch noch nie passiert. In einer Koalition müssen sich min 2 Parteien einigen und jede muß etwas an ihren Versprechen anpassen. Und keiner kann mit Sicherheit sagen was währe wenn die Union die absolute Mehrheit gehabt hätte. Nur dann kann man von gebrochenen Versprechen reden.
(6) suse99 · 09. Juli 2025
"Merz wies in seiner Erwiderung die «pauschale und undifferenzierte Herabwürdigung der Arbeit der neuen Bundesregierung mit aller Entschiedenheit» zurück." Tja, wer hat doch von Beginn bis Ende der Ampelregierung genau das getan? Inkusive persölichen Angriffen und haltlosen Behauptungen? Aber wen interessiert schon sein Geschwätz von gestern, nicht wahr, Herr Merz?
(5) tastenkoenig · 09. Juli 2025
Nichts ist zwischen Wahlversprechen und deren Bruch passiert, was nicht vorher schon absehbar gewesen wäre. Nicht die Korrektur ist das Problem, sondern was vorher vollmundig und wider besseren Wissens versprochen wurde. • Was Trump angeht: so schrecklich es ist, aber er hält viele seiner Versprechen. Insbesondere die, von denen viele Amerikaner dachten, dass er sie sowieso nicht ernst meine. Nun gucken sie sich ganz schön um.
(4) Sonja · 09. Juli 2025
Er hat gelogen, Punkt - und nicht nur einmal. Ohne diese Lügen wäre er niemals Bundeskanzler geworden.
(3) kevsti · 09. Juli 2025
@1 ich sehe da paralellen zu scholz. auch der krieg gegen die ukraine war nach der wahl und scholz musste reagieren - allerdings ohne die milliarden, die der merz hat. und genauso sehe ich parallelen zu trump. auch der hat nur leere versprechen abgegeben, nur damit er gewählt wird. und auch trump schimpft bei jeder gelegenheit auf die vorgängerregierung von biden.
(2) hamufari · 09. Juli 2025
falsche versprechen vor der wahl und im koalitionsvertrag muss in einer demokratie auch keiner unwidersprochen hinnehmen
(1) axelnes · 09. Juli 2025
Merz hat damals nur auf die veränderte politische Landschaft reagiert. Trump hat erst nachdem Merz seine "Versprechen" abgeben hat seinen "spinnerten" gekriegt. Es wäre fahrlässig gewesen wenn Merz die politische Richtung NICHT korrigiert hätte.
 
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