Berlin - Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz verteidigt sich in der Debatte zur Zukunft der deutschen Stahlindustrie gegen Vorwürfe, dass er gegen den Umstieg zu grünem Stahl sei. "Wenn man mir genau zugehört hätte vorgestern bei der Betriebsrätekonferenz in Bochum, dann hätte es keinen Anlass zu […] mehr

Kommentare

29Polarlichter24. Januar 2025
@28 Ja, das meine ich. Die Umstellung findet in der Wirtschaft statt, die Politik sollte da nicht intervenieren. Neben der CDU gibt es da noch andere, die meinen es wäre schlau, die Zeit zurückzudrehen. Das würde aber eher kontraproduktiv sein, rein wirtschaftlich.
28thrasea24. Januar 2025
@27 Ist ja schön, dass du antwortest. Ein Hin- und Her sehe ich bei der Industrie nicht, nur bei der Union. Aber an dich sind noch einige Fragen zum Wasserstoff offen.
27Polarlichter24. Januar 2025
Welch ein Hin und Her. Die Umstellung ist mitten im Gang. Ein Zurück ist kaum möglich, eher nur ein Ende.
26thrasea24. Januar 2025
Heute im Spiegel: "Friedrich Merz zweifelt am Umbau der deutschen Stahlindustrie hin zu Wasserstoff. Doch ein Zurück wäre katastrophal, kontert nun der Chef der saarländischen Stahlhersteller – und lädt den CDU-Chef zum Werksbesuch ein. [...] »Wir setzen unser Dekarbonisierungsprojekt wie geplant um, zu 100 Prozent, mit allem, was dazugehört«, sagte Rauber in Dillingen/Saar, »auch, weil unsere Kunden das von uns erwarten.«" <link>
25Pontius20. Januar 2025
Nüx mehr?
24thrasea18. Januar 2025
Denn Wasserstoff ist ein Gas, das in der Natur nur gebunden vorkommt, etwa in Wasser oder Erdgas. Es muss also aus dieser Verbindung gelöst werden." So, DAS ist Schulwissen und Grundwissen. Wenn du, @Polarlichter, eine andere Meinung hast, lasse ich mir diese gerne detailliert erläutern, aber nicht abspeisen mit "Ich unterrichte dich sicherlich nicht in den Grundlagen der Geologie. Du hast zwei Füße und kannst gerne eine naheliegende Schule aufsuchen." Ich hoffe nun endlich auf sachliche Antwort
23thrasea18. Januar 2025
Nachdem @Polarlichter hier auf Nachfrage nicht mehr geantwortet hatte, in einer inhaltlich völlig anderen Meldung sehr polemisch auf @Pontius zum Thema Wasserstoff geantwortet hat (<link> <link> ), möchte ich noch einmal sachlich auf das Thema Schulwissen und Wasserstoff eingehen. Als Beispiel Schulbuchmaterial vom Westermann-Verlag für 8. Klassen: <link> Ich zitiere: "Doch um Wasserstoff herzustellen, bedarf es wiederum sehr viel mehr Energie.
22thrasea17. Januar 2025
@15 Also bekommen wir keine weitere Erläuterung mehr, wie du deinen Kommentar gemeint hast, worauf sich das Schulwissen bezog?
21thrasea16. Januar 2025
@17 Hmm. Diese relativ neu entdeckten natürlichen Wasserstoffvorkommen werden als weißer Wasserstoff bezeichnet. Wenn er das wirklich gemeint hätte, dann hätte er das ja schreiben und nicht polemisch auf Schulwissen verweisen können? Daher danke für deine Links, sicherlich eine interessante Information, m. E. aber keine Erklärung für @9 .
20Pontius16. Januar 2025
@17 wahrscheinlich kommt wieder keine Antwort wie immer bei Themen, bei denen er erklären soll. Die 60 Millionen Tonnen sind das größte entdeckte Vorkommen und decken den europäischen Strombedarf noch nicht einmal ein Jahr. Da ist ganz und gar nichts immens.
19thrasea16. Januar 2025
@15 Also ich habe in der Schule gelernt, dass Wasserstoff zum größten Teil gebunden vorkommt, z. B. als Verbindung mit Sauerstoff = Wasser, oder auch in Erdgas und -öl. "Grüner Wasserstoff" ist per Definition Wasserstoff, der mittels Wassserelektrolyse aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde. Davon haben und hatten wir in Deutschland nie immense Mengen, weil es bisher zu wenig erneuerbare Energien gab und die vorhandene Energie effizienter fossilen Strom ersetzt hat.
18Sonnenwende16. Januar 2025
(2) Dinge gemacht: <link> . So einfach ist das alles nicht.
17Sonnenwende16. Januar 2025
@16 wahrscheinlich meint @15 das hier: <link> @15 : Dass es diese Vorkommen geben mag, ist das eine. Wie man sie fördern möchte, ohne dabei verheerende Auswirkungen auf u.a. Stabilität des Untergrundes zu riskieren, das andere. Im Lothringer Becken ist ja auch schon bereits ein immenser Wasserstoffvorrat entdeckt worden, und da wurde sich bereits Gedanken über diese (2)
16Pontius16. Januar 2025
@15 So einfach kommst nicht davon: "immens" waren deine Beschreibung. Also steck dich. <link> hat eine deutschen Wasserstoffbedarf allein für Stahl(!) von 50 TWh.
15Polarlichter16. Januar 2025
@14 Pinke Pferdchen mit Händchen. Muss wohl eine neue Mutation sein. Dass es Wasserstoffvorkommen in Deutschland gibt, ist schon lange bekannt. Da reicht der Schulunterricht als Beleg im Grunde schon aus, sofern man anwesend war und nicht schlief.
14Pontius16. Januar 2025
@13 Nicht nur das, auch "Grünen Wasserstoff gibt es jedoch durchaus in immensen Mengen in Deutschland." @9 Magst du das belegen? Denn meines Wissen nach gilt: <link>
13thrasea15. Januar 2025
@11 Das kann man doch so nicht stehen lassen. Schau dir mal die Änderung bei der Erzeugung von Strom an. Vor 20 Jahren, 2004, betrug der Anteil Erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung gerade mal 7,7%. 2024 waren es immerhin 56%. Ja, ich würde mir wünschen, dass es noch schneller geht, die Transformation noch konsequenter umgesetzt wird. Aber es ist definitiv mehr passiert als "vieles versprochen, aber nahezu nichts umgesetzt".
12Polarlichter15. Januar 2025
Auch nun wird im Wahlkampf wieder von allen Parteien vieles versprochen, wie immer wieder, kurzfristig sicherlich attraktiv, langfristig vieles eher fraglich. Für schnelle Stimmengewinne. Am Ende wird vieles entweder vergessen oder halbherzig umgesetzt, sodass es eher kontraproduktiv sich auswirkt.
11Polarlichter15. Januar 2025
@10 Aber genau an diesem Punkt sind wir doch im Grunde die letzten 20 Jahre schon in allen Bereichen angekommen. Es wird dann vieles versprochen, aber nahezu nichts umgesetzt. Stillstand durch Parteien der Mitte ist in jeglichem Sinne für eine Demokratie höchstproblematisch. Das verstehen viele nicht. Andere Länder ziehen wirtschaftlich davon, der Sozialstaat explodiert in seinen Kosten bei ungünstiger Demographie und Wirtschaftslage. Es fehlt mir in Deutschland jeglicher politischer Weitblick.
10Sonnenwende15. Januar 2025
@9 da gibt es durchaus viele Ideen, Konzepte müssen erarbeitet werden. Es ist halt nur einfach so, dass man damit anfangen muss. Es geht nicht so, dass man immer mit dem weitermacht was man schon hat. Das reicht nicht mehr aus. Wir müssen in die Zukunft denken, wir müssen darauf vertrauen, dass Dinge entwickelt werden können, die uns hilfreich sind. Nur, wenn man damit nicht anfängt, auch wenn man jetzt noch nicht das hat, was man dazu braucht, dann bewegt sich gar nichts.
9Polarlichter15. Januar 2025
Grünen Wasserstoff gibt es jedoch durchaus in immensen Mengen in Deutschland. Fraglich jedoch, ob man dies realistisch billig fördern, transportieren und nutzen kann in den immensen Mengen, wie wir sie brauchen.
8Sonnenwende15. Januar 2025
(2) wir aktuell an unserer Autoindustrie – die haben nämlich verschlafen.
7Sonnenwende15. Januar 2025
@5 Habeck verschweigt das überhaupt nicht. Er hat es in der Pressekonferenz gestern ziemlich genau skizziert. Um deinen Satz "Es ist einfach nicht genug grüner Wasserstoff vorhanden, um komplett auf grünen Stahl umzustellen." aufzugreifen: der muss heißen "Es ist einfach NOCH nicht genug grüner Wasserstoff vorhanden, um komplett auf grünen Stahl umzustellen." Die USA und China sind da längst auf dem Weg der Weiterentwicklung – den sollten wir nicht verschlafen, denn was das bedeutet sehen (2)
6tastenkoenig15. Januar 2025
@4 : Das ist auch eine politisch-strategische Entscheidung. Können wir uns auf Dauer leisten, auch in diesem Sektor von China abhängig zu werden? Die Frage hat man bislang mit nein beantwortet.
5tchipmunk15. Januar 2025
@1 Quatsch! Er rudert gar nichts zurück, denn er hat vorher nichts anderes gesagt. Einfach mal genau hinhören und nicht immer gleich loshetzen. Es ist einfach nicht genug grüner Wasserstoff vorhanden, um komplett auf grünen Stahl umzustellen. Bevor das nicht geklärt ist, wird weiter konventionell hergestellter Wasserstoff nötig sein, mit allen Nachteilen. Das sollte nicht verschwiegen werden. Habeck z.B. tut das nämlich gerne.
4Polarlichter15. Januar 2025
Richtig, daher ist die Frage, ob diese Subventionen in gefühlt aussterbende Industrien sinnvoll ist.
3tastenkoenig15. Januar 2025
Der chinesische Stahl wird immer billiger sein, weil subventioniert.
2Polarlichter15. Januar 2025
Schlussendlich wird man sehen, ob grüner Stahl wirklich realistisch wettbewerbsfähig ist. Chinas Stahl ist deutlich billiger.
1truck67615. Januar 2025
Wow! Hätte nicht erwartet, dass er so schnell scheinbar zurückrudern würde. Denn im Grunde tut er das ja garnicht - er versucht nur wieder zu relativieren, und hofft, dass es keiner merkt. Der arme Fritz wird ja immer nur missverstanden. Das hat doch sicher das Linnemännchen ausbaldowert? 😉