London/Berlin (dpa) - Nach heftiger Kritik an seiner Äußerung zu Problemen im «Stadtbild» hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erstmals genauer erklärt, was er damit meint. Bei einem Besuch in London betonte er, dass Deutschland auch in Zukunft Einwanderung vor allem für den Arbeitsmarkt brauche. ...

Kommentare

(14) Pontius · 23. Oktober 2025
@13 Ja damit ist nach den Paschas, den Zahnarztterminen, den Faulen oder dem Stadtbild zu rechnen.
(13) Dr_Feelgood_Jr · 23. Oktober 2025
@12 das befürchtete ich bereits. Und das wird nicht der letzte verbale Fehlgriff unseres Bundeskanzlers gewesen sein.
(12) Pontius · 23. Oktober 2025
@11 Nachdem was ich auf der Jurabubble auf Bluesky gelesen habe, besteht da nicht wirklich eine realistische Chance.
(11) Dr_Feelgood_Jr · 23. Oktober 2025
@10 Das sollte ernsthaft geprüft werden.Wird dies jedoch abgelehnt, ist der Schaden noch größer als jetzt schon.Aber ob so der so: Herr Merz wird mit seinen Aussagen in die Geschichtsbücher kommen. Herzlichen Glückwunsch.
(10) Pontius · 23. Oktober 2025
Ich glaube jedoch nicht, dass dies von der Justiz als Volksverhetzung gesehen wird.
(9) Dr_Feelgood_Jr · 22. Oktober 2025
@8 Merz sieht ja keinen Grund, sich zu entschuldigen. Für ihn sind die Stadtbilder nunmal geprägt von Ausländern, die alle illegal hier sind, nur an unsere Töchter wollen und wegmüssen. Sogar ganze Viertel bestehen für ihn aus solchen Kriminellen. Der kann sich nicht entschuldigen. Der meint das Ernst.
(8) FichtenMoped · 22. Oktober 2025
Merz setzt seinen rassistischen Aussagen noch einen drauf, anstatt sich zu entschuldigen.
(7) ichbindrin · 22. Oktober 2025
KI-gestütze Videoüberwachung, weil die ja auch eingreift, wenn Gefahr droht... Sind Erfahrungen oder Erzählungen Grund für die Ängste? - Entlarvend ist der Teil seiner Erklärung, der Menschen auf ihre Nützlichkeit reduziert. Unsere Wirtschaft braucht euch, also ist es okay, wenn ihr zu deren Zweck herkommt. Kommt zum Arbeiten, aber nicht um Teil des Stadtbildes zu werden. Und wenn ihr hier seid, unsererseits nicht arbeiten dürft, dann machen wir euch das auch noch zum Vorwurf.
(6) Dr_Feelgood_Jr · 22. Oktober 2025
Wie soll Merz das eindeutiger erklären, ohne wegen Volksverhetzung belangt werden zu können? Ich unterstelle ihm, genau zu wissen, was er gesagt, gemeint und gedacht hat. Gleiches gilt für das Wissen um das Problem. Er ist nach bester AfD-Vorzeige-Manier so weit gegangen, wie er gehen konnte, und hat dabei offenbart, wie es um seine geistige Haltung bestellt ist. Den Beifall aus der rechten Ecke hat er sich auch so gesichert, dort ist man die öffentliche Sprachjongliererei längst gewohnt.
(5) pharaoandi · 22. Oktober 2025
Merz - Nein Danke!
(4) Pontius · 22. Oktober 2025
"Es sei «deutlich geklärt», was er gemeint habe." Und weil er es so eindeutig erklärt hat, hat er seine Töchter mit reingezogen und "alle anderen", die er kennt - anstatt die Aussage selbst wirklich klar zu erläutern.
(3) Polarlichter · 22. Oktober 2025
Die Aussage war vollkommen daneben, im Grunde nur Öl ins Feuer. Dennoch wird es jetzt nicht zu einem Bruch mit der SPD deswegen kommen. Das kann ich mir kaum vorstellen. Für die Opposition natürlich eine gute Angriffsfläche, damit man das eigene Profil schärfen kann, wobei ich die Kritik aber auch teile.
(2) tastenkoenig · 22. Oktober 2025
"Warum die Stadtbild-Debatte Merz nicht loslassen wird" • Recht so. Das, und insbesondere der Töchter-Spruch, gehört zum Dümmsten, was er in letzter Zeit vom Stapel gelassen hat. Wieder mal eine unsinnige und vermeidbare Debatte, und er weiß noch immer nicht, was das Problem ist …
(1) FichtenMoped · 22. Oktober 2025
Der Rassismus von Mer ist allerdings zu kritisieren und eine Entschuldigungnist nötig, keine sogenannte 'Klarstellung'. "Stegner betonte zugleich: «Niemand bestreitet, dass es in Städten Probleme gibt ... ". Aber Merz will das Stadtbild alleinig duch Abschiebungen lösen (sprich 'sichtbare' Migranten und Ausländer sind schuld daran) und setzt später noch einen drauf, indem er Frauen/Töchter dazu instumentalisiert. Nicht zu vergessen ist, dass Dobrindt mit ins Boot gesprungen ist.
 
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