Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel meldet sich unerwartet in der hitzigen Debatte um die Migrationspolitik zu Wort. Einige Beobachter mutmaßen, es gehe ihr dabei um mehr als nur die Verteidigung ihrer politischen Errungenschaften. Merkel, deren Kanzlerschaft maßgeblich von der ...

Kommentare

(9) tastenkoenig · 07. Februar 2025
@5 :Wenn Du den Tabubruch nicht wahrnimmst, dann bleibt natürlich nicht viel anderes als die persönliche Ebene. Viele andere nehmen ihn war, Zehntausende demonstrieren sogar deswegen. Aber die ganzen Jahre ihres parteipolitischen Wirkens hat man persönliche Motive in der Auseinandersetzung mit anderen nie bemerken können. Der Zwist ging auch von Merz aus, den sie ja seinerzeit seiner Position beraubt hat. *Er* hat's persönlich genommen, sie hat nur getan, was sie für notwendig hielt.
(8) Dr_Feelgood_Jr · 07. Februar 2025
@7 Auch hier ganz explizit ein "danke".
(7) thrasea · 07. Februar 2025
@5 Zum ersten Mal seit dem Ende des 3. Reichs wurde in einer Abstimmung des nationalen Parlaments nur eine Mehrheit mit rechtsextremen Stimmen erreicht. Bewusst und mit Absicht. Und das soll kein Tabubruch sein? Dann brauchen wir gar nicht mehr weiterreden.
(6) Dr_Feelgood_Jr · 07. Februar 2025
@2 Angela Merkel ist nicht dafür bekannt, "Feldzüge" auf großer Bühne auszutragen. Zudem hat sie Merz mit ihrer "Einmischung" nicht vom Hof gejagt, sondern in letzter Sekunde zurückgepfiffen. Ob ihr damit - aus parteipolitischer Sicht - das Wohl der CDU oder das Wohl Merzens mehr am Herzen lag, ist eine andere, aber in diesem Kontext irrelevante Frage. Für unser aller Demokratie war es jedenfalls ein wichtiges Signal.
(5) deBlocki · 07. Februar 2025
@3 Ich sehe da ja keinen Tabubruch. Es wurde ein Antrag gestellt und per Demokratie wurde entschieden. Aber genau jetzt, da ihr größter Feind angegriffen wird, den Mund aufzumachen, hat schon ein Geschmäckle.
(4) tastenkoenig · 07. Februar 2025
Sie hatte sich bisher rausgehalten, also ist davon auszugehen, dass sie, was Merz' Problem mit ihr angeht, über den Dingen steht. Sie hat die ihr eigene und auch allgemein übliche Zurückhaltung ehemaliger Kanzler durchbrochen, weil es um etwas wirklich Grundsätzliches ging. Ohne Not wurde ein Konsens unter demokratischen Parteien Merz' Profilierung geopfert, ohne dass irgendein Mehrwert erreicht wurde. Nur die AfD profitiert, wirkt sie doch nun als potenziell koalitionsfähig.
(3) thrasea · 07. Februar 2025
@2 Das würde ich aber ganz anders interpretieren. Wenn ein persönlicher Feldzug ihr Motiv wäre, hätte sie sich all die Zeit nicht zurückhalten brauchen. Vielleicht hätte sie Merz dann sogar als Kanzlerkandidat verhindert. Sie hat sich aber nicht nur zurückgehalten, sie hat ihn bei Nachfragen unterstützt. Bis, ja bis zu diesem unglaublichen Tabubruch letzte Woche, als Merz sein Wort gebrochen hat. Ich rechne ihr hoch an, dass sie dann NICHT geschwiegen hat.
(2) deBlocki · 07. Februar 2025
@1 Sie hat sich so konsequent aus allem rausgehalten, dann braucht sie jetzt auch nicht plötzlich was sagen. Das riecht doch sehr nach persönlichem Feldzug.
(1) sonic7 · 07. Februar 2025
Gut, dass sie mitredet. Sie kennt Merz ja schon lange genug.
 
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