Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel will ihren Kurs zur Bewältigung der Flüchtlingskrise trotz aller Kritik fortsetzen. Einzelne Lösungen würden nicht helfen, man brauche einen gesamteuropäischen Ansatz sagte Merkel nach den ersten deutsch-türkischen Regierungskonsultationen in Berlin. Sie sei […] mehr

Kommentare

152fastHunter23. Januar 2016
@14 : Du erkennst Deinen Fehler nicht, obwohl ich hier schon mehrfach aufgezeigt habe, dass es nicht so ist, wie Du sagst. Frage: Wenn Flüchtlinge da registriert werden müssen, wo sie EU-Boden betreten, wie kommen sie dann nach Ungarn. Und wie kann die Kanzlerin Doublin brechen, wenn sie Menschen aus Ungarn herholt? Brauchst Du enen Zeitstrahl, um die Kausalkette zu erkennen?
14Wannabe23. Januar 2016
@13 Schengen war nicht ganz korrekt. Dublin III. Für die Registrierung von Flüchtlingen ist das Land zuständig in dem der Flüchtling den ersten Fuß gesetzt hat. Am Anfang der Flüchtlingskrise hat doch Merkel im Alleingang festgestellt, dass Flüchtlinge (ich meine es war aus Ungarn) zu uns kommen sollen zur Registrierung und hat somit die Abkommen im Alleingang außer Kraft gesetzt. Zumindest wurde es so vermittelt. Und dein rumtrollenargument ist putzig mehr auch nicht...
13Redigel22. Januar 2016
@6 : Ich weiß nicht ob du rumtrollen willst, aber das Schengen-Abkommen ist in Kraft und obliegt den Nationen es umzusetzen. Das Problem ist die Grenzpolizei wurde dadurch aufgelöst oder ist wie bei uns in der Bundespolizei aufgegangen. Ich kenn jetzt nicht die Probleme der anderen Länder, aber bei uns liegts einzig und allein daran, dass wir dachten: In der Mitte kann man am Grenzschutz sparen, weil es schlicht aufgrund der EU-Verträge keine Grenzen mehr unmittelbar gibt.
122fastHunter22. Januar 2016
@11 : Die Bundesregierung gibt reichlich Geld. Wenn es bei besagten Politikern aber bereits beim Abrufen dieser Summen scheitert, man denke dabei nur mal an den Kita-Ausbau, kann man der Regierung keinen Vorwurf machen. @10 : Wenn Du den Unterschied zwischen dem Austausch von Argumenten und der bedinguntgelosen Akzeptanz einer bestimmten Meinung nicht kennst, solltest Du etwas Diskussionskultur üben.... oder das Wort "Diskussion" nachschlagen.
11k22946522. Januar 2016
@9 naja, ganz so einfach sollte sich die bundesregierung da nicht aus der affäre ziehen. frau merkel hat ja bekanntermaßen ein gewisses gespür für den weg des geringsten widerstandes. die länder und kommunen haben ja auch nicht gesagt jo hier alle mal herkommen. müssen dann aber damit fertig werden. ich gebe dir im übrigen recht bei der frage, was die alternative war. dennoch kann man dann nicht einfach abwinken mit den worten, wir schaffen das schon, ohne konstruktives beizutragen. @10 danke ;)
10Wannabe22. Januar 2016
@8 Kleiner Tipp, ich würde 2fastHunter nicht antworten. Der ist nur auf Krawall gemünzt und es lohnt eigentlich keine Auseinandersetzung mit ihm.
92fastHunter22. Januar 2016
@8 : Du gibst jetzt der Bundesregierung die Schuld für das Versagen der Länder und Kommunen?
8k22946522. Januar 2016
@7 ich vertrete die meinung, dass die flüchtlinge jetzt schon da sind und das wie und warum jetzt schon fast egal ist. ich sehe das ganz neutral. und ich finde, dass die frau merkel zwar A gedacht hat, aber nicht B. der umgang mit den flüchtlingen, die jetzt hier sind, ist ein einziges tohuwabohu. und daran gilt es zu arbeiten, aber dafür hat ganz offensichtlich niemand einen plan. der plan ist wohl, der türkei anreize zu geben, die krise aufrecht zu erhalten -> können geld/zugeständnis fordern
72fastHunter22. Januar 2016
@6 : Sie hat Schengen nicht ausser Kraft gesetzt. Genausowenig, wie sie Doublin. Die Flüchtlingen saßen schon mitten in der EU. Und die Staaten, in denen sie hockten, haben sich einen Dreck um Doublin, Schengen oder die Flüchtlinge gekümmert. Was war die Alternative? Warten, bis die ersten Flüchtlinge in den ungarischen Konzentrationslagern verhungert sind?
6Wannabe22. Januar 2016
@4 Wirkte nicht so, als sie gesagt hat, dass Schengen außer Kraft gesetzt wird und erst mal jeder rein darf auf der Balkanroute. Wirkte irgendwie wie ein Alleingang. Zudem ist das Parlament doch auch lustig. Ich stell mir das Parteiintern so vor "Liebe Abgeordnete, ihr wisst, wenn wir nicht nahezu 100% Zustimmung haben, dass die Medien und zerreißen (haben wir ja bei der SPD-Wahl mit nur 75% gesehen) und ihr eure dicken Diäten verlieren könnt, weil uns dann keiner mehr wählt. Also Parteilinie"
52fastHunter22. Januar 2016
"...in den Medien aber der Eindruck entsteht..." Genau das ist das Problem.
4Redigel22. Januar 2016
@3 : Kann Sie eben nicht, sie muss wie jede/r andere Kanzler/in auch eine Mehrheit im Parlament finden.
3Wannabe22. Januar 2016
Lustig ist irgendwie, dass wir theoretisch keine Diktatur haben, in den Medien aber der Eindruck entsteht, dass Merkel eigentlich alleine über das Vorgehen in der Flüchtlingspolitik entscheiden kann. Das ist ja nicht nur bei dem Thema so. Im Grunde scheint eine Freu auch am Parlament vorbei so gut wie alle wichtigen Entscheidungen treffen zu können
2k22946522. Januar 2016
wenn man einen gesamteuropäischen ansatz als ziel erklärt, dann darf man auch nicht permanent als alleingänger auftreten und "seine" ideen auf biegen und brechen durchsetzen (wollen), zur not allein. da widerspricht man sich nämlich selbst. aber das ist die gute frau ja gewohnt :) (ich beziehe mich sowohl auf die merkelsche politik national, wie auch international. national wird keine diskussion zugelassen, international wenden sich alle ab und machen kontrastprogramm zu DE)
1amitiger2422. Januar 2016
Das ein Europa mit freiem Waren- und Reiseverkehr unverzichtbar ist, sollte jedem klar sein. Leider müssen manche Europäer erst wieder daran erinnert werden. Die einzig real bekämpfbare Fluchtursache ist zur Zeit die Schleuserkriminaliät. Allerdings braucht man zu deren Bekämpfung eine wirkungsvolle Überwachung der EU-Außengrenze. Die kostet, dafür kann Dublin 3 dann auch wieder funktionieren.