@10
Ich denke mal, das wird auch so kommen. So einem Oligarch könnte bestimmt sein eingefrorenes Vermögen endgültig beschlagnahmt werden, wenn ihm in einem ordentlichen Gerichtsverfahren die Unterstützung und Beteiligung an Putins Kriegsverbrechen nachgewiesen wird.
@9
Ich schlage dazu vor, dass die eingefrorenen Vermögen der russischen Elite im Ausland dazu in einen Wiederaufbaufonds für die Ukraine überwiesen werden. Allen Profiteuren des Systems Putin muss so schmerzlich bewusst werden, auf was sie sich da eingelassen haben.
@8
Das wird mit Putin nie mehr gehen, denn der sieht sich selber in der Opferrolle als tief beleidigte Leberwurst. Der will vermutlich, dass die Ukraine an Russland Reparationen zahlt, für die hohen Verluste in der russischen Armee. Das ist halt das bizarre an solchen Wahnvorstellungen und Psychosen.
Kretschmer hat sich wie viele hier im Osten viel zu affirmativ an Putins Russland geklammert, auch noch nach der Krim-Annektion und der Destabilisierung des Donbass durch russisches Militär. Man muss aber sehen, dass Putin auch nach einer nach objektiven Maßstäben gescheiterten "Spezialoperation" wohl weiterhin fest im Sattel sitzenbleibt. Es müssten Russland also vor weiteren Geschäften Zugeständnisse abgerungen werden, bspw. Kriegsreparationen, zahlbar aber nur in Devisen.
Bei allem Verständnis für alle Ukrainer und natürlich auch Herrn Melnyk gegenüber, fordern ist ja auch in Ordnung, es wird auch geholfen, soweit es möglich ist. Aber mal ganz ehrlich, auch in dieser Situation ist der Blick über den Tellerrand hinaus wichtig, es gibt gerade aus Deutscher Sicht einen Geschichtspunkt den wir nicht vergessen dürfen, wenn wir könnten wie wir wollten, würde Deutschland sicherlich anders agieren und auch die Nato wäre anders Handlungsfähiger....
"....Ihre unverschämte Anbiederung an diesen Kriegsverbrecher bleibt eine ewige Schande.»"
So ist es, ich möchte nicht sehen, dass sich irgendein Politiker wieder mit dem Kindermörder und Kriegsverbrecher Putin an einen Tisch setzt. Das wäre einfach unerträglich!
Es gibt viele Gedankenspiele...was wäre wenn wir schon früher Panzer oder anderes Gerät an die Ukraine geliefert hätten...Wäre da der aktuelle Stand dort anders...? wären unter Umständen weniger Zivilisten umgebracht worden??? Man weiss es nicht...Es gibt einen Gedanken,der unter keinen Umständen wieder Wahrheit werden darf...Eine Rückkehr zu Geschäften wie sie vor dem Überfall stattfanden,das darf nicht wieder kommen...es wäre ein fatales Signal für alle zukünftigen Konfliktparteien.
"es müsse wieder eine Art der Zusammenarbeit mit Russland" Nein, genau das darf es eben nicht geben. Kriegsverbrecher belohnen, wohin soll denn das führen??? Ist Kretschmer etwa auch im Vorstand bei Gazprom? @2
: Ich teile deine Ansicht.
Ich teile die Ansicht des Herrn Kretschmer nicht. Handelsbeziehungen in Form von "Business as usual" mit Putin's Russland darf es nicht mehr geben. Dass das nicht von heute auf morgen abgebaut werden kann, ist klar. Aber sukzessive "Entflechtung" sollte mittelfristig möglich sein.