Berlin (dts) - Immer mehr Deutsche legen Wert auf gesündere Ernährung - insbesondere für ihren Nachwuchs. So wünschen sich 83 Prozent der Bürger Obergrenzen für Zucker, Fett und Salz bei Lebensmitteln, die speziell für Kinder gedacht sind. Nur 15 Prozent sprechen sich dagegen aus, zwei Prozent […] mehr

Kommentare

14Wawa66625. Januar 2020
@13 Ja, das ist in der Tat auch schade. Auch die Esskultur, die jedes Land, allein schon jede Region, besitzt, leidet darunter, dass es nur noch schnell und möglichst einfach sein muss. Auch, dass es zur Nebensächlichkeit wird. Ich kenne vereinzelt Leute, die schaufeln sich irgendwas nebenher rein, während sie auf dem Handy herumtippen oder am PC irgendwas auf Facebook machen. Keine Ahnung, ob die überhaupt richtig wahrnehmen, was sie gerade essen.
13wimola24. Januar 2020
@12 ) Vermutlich wird die "Generation dazwischen" es eher verlernt haben und kann es heute eben kaum noch umsetzen + greift zu Fertigprodukten. Im übrigen verändert sich dadurch natürlich auch die Geschmacksempfindung. Vermutlich ist man enttäuscht, wenn man nur Fertigprodukte kennt + dann einfach das Original probiert. Gewohnheit eben. - Zeitersparnis ist ein Argument der Werbung und wertet damit jedes Essen ab, die Wertschätzung/Achtung ist einfach nicht mehr vorhanden bzw. deutlich reduziert.
12Wawa66624. Januar 2020
Ich finde es irgendwie seltsam. Stimmt schon, man bekommt schon den Eindruck, dass Fertigzeug boomt - anderseits wird in den Medien immer wieder Ernährung thematisiert (auch spezieller wie Vegetarismus, Veganismus - und dann die ganzen Diäten) und unter den Jüngeren tun fast alle irgendwie "ernährungsbewusst" - wie passt das zusammen? Tun die nur so, und dann gibt es heimlich eine Schale Microwellenpampe?
11wimola24. Januar 2020
2- zeitsparende Produkte an. Die Menschen wussten noch, wie man kocht und wurden nicht von künstlichen Produkten verführt. Vieles ist doch geradezu lächerlich und kann doch nur gekauft werden, weil die Käufer nicht wissen, wie schnell man das auch alleine hin bekommt. Und dann würde man wissen, was enthalten ist .. .und auch, dass es gar schmeckt.
10wimola24. Januar 2020
@9 ) Naja, das Argument "früher" trifft es nicht so ganz. Früher waren a) die Preise für Lebensmittel deutlich höher und ganz wesentlich b) das Angebot deutlich begrenzter. Man kannte die Saison noch und freute sich auch darauf. Die Menschen hatten zwar nicht mehr Zeit, aber es war selbstverständlich, dass zu Hause gekocht wurde und nicht - kurz mal nebenbei - an/in irgendeinem Fastfood-Teilchen. Die Industrie ist damals eben auch noch nicht auf diesen Zug gesprungen und bot nicht vermeintlich!!
9Wawa66624. Januar 2020
Wenn es Kennzeichnungen oder Begrenzungen gäbe, hätte ich zwar nichts dagegen - aber ich fände es dennoch wünschenswerter, wenn mehr Wert auf Mündigkeit und Eigenverantwortung gelegt würde... Man sollte meinen, erwachsene Menschen (und die sind es, die für Kinder einkaufen) könnten sich auch selber über wichtige Dinge informieren und dann vernünftige Entscheidungen treffen, ohne, dass man ihnen alles vorkauen muss. Früher ging es doch auch?!
8wimola23. Januar 2020
@7 ) Wenn das so leicht wäre, mit dem Wahlrecht entziehen ... - hach, ich wäre absolut Deiner Meinung. - Wer die Angaben auf der Verpackung liest, der kocht auch zu Hause, denke ich mir so... - Lebensmittel haben einfach keinen echten Wert mehr ... - eben auch keinen Nährwert.;-)
7Chris198623. Januar 2020
Es steht auf jeder Verpackung in welchen Mengen Zucker, Fett oder Salz darin enthalten sind. Wer zu blöd ist das zu lesen und darauf basierend die Kaufentscheidung zu treffen, dem sollte man wohl lieber Führerschein und Wahlrecht entziehen, bevor sie noch mehr Unsinn anstellen.
6wimola23. Januar 2020
@2) Vermutlich hast Du mich missverstanden oder eher, ich habe mich durchaus missverständlich ausgedrückt ...: Ich würde mir wünschen, die Menschen würden mehr Wert auf das eigenständige Kochen zu Hause legen, Kenntnisse über die Zutaten haben und sich auf die Zubereitung und das genießen freuen. Also auch aus Kleinigkeiten ein Fest machen ... - das geht.
5Mehlwurmle23. Januar 2020
Der unmündige Bürger, will halt das der Staat alles für ihn regelt, damit er nicht selber nachdenken muss und im Zweifelsfall auf den Staat schimpfen kann, der ihn nicht von der Gefahr ferngehalten hat. Wird er allerdings durch Gesetz wirklich von was ferngehalten, meckert er auch bloß rum, weil man ihm seine Freiheit nehmen will.
4Lady_Amalthea23. Januar 2020
Ich könnte nicht jeden Tag fertig Müll essen...
3Muschel23. Januar 2020
@2 Warum nicht? Also selbst kochen und selbst wenn nicht müsste sich das Wissen über halbwegs gesunde Ernährung inzwischen verbreitet haben oder doch nicht?
2wimola23. Januar 2020
@1 ) Meinst Du das ist eine Alternative ...?*lol - Ich denke, diese Initiative würde auch vielen Erwachsenen gut stehen ... - mit weitreichenden ökologischen Folgen: weniger Stoff ... etc.. Wenn jetzt noch alle selber kochen würden... - Himmel, dann haben wir es ja "fast" geschafft!
1FichtenMoped23. Januar 2020
Wie wäre es mit selber kochen?