Berlin (dpa) - Die Entscheidung der Essener Tafel, vorerst keine neuen Bezugskarten für Lebensmittelpakete an Ausländer zu vergeben, stößt in einer Umfrage bei 66 Prozent der Befragten auf Verständnis. Dagegen hätten lediglich 27 Prozent der Befragten kein Verständnis für die Maßnahme geäußert, […] mehr

Kommentare

9naturschonen04. März 2018
@8 wozu sind überhaupt diese "Bedürftigkeitsprüfungen" nötig? Die gehören in die -ebenso überflüssigen- Ämter, es wird Zeit ein BGE einzuführen.Bei den Tafeln ging es doch mal um Rettung von Lebensmitteln., so wie es Foodsharing inzwischen praktiziert. Bei diesem Konzept stehen an Brennpunkten für Jedermann zugängliche Schränke zur Verfügung, wo man überflüssige gespendete Lebensmittel entnehmen kann, ganz ohne Kontrolle. Und dass man mit Menschen redet,wenn man mit ihnen zu tun hat,ist normal!!
8gabrielefink03. März 2018
@3 Zitat: "Da arbeiten ehrenamtliche Helfer, die haben sicher bessers zu tun als jeden einzelnen "Besucher" zu kontrollieren." - Da die Ausweise jeweils für ein Jahr gültig sind, muss man die "Besucher" nur einmal im Jahr fragen. Ich als freiwillige Helferin habe kein Problem damit, mich mit diesen Leuten auch mal zu unterhalten. Diese Anerkennung tut diesen Menschen übrigens auch gut. Ein Lächeln und ein nettes Wort sind besser als ihnen nur stumm das Essen in ihre Tüte zu werfen.
7Stiltskin03. März 2018
@6 : Ich teile deine Ansicht nicht. Wahrscheinlich hast du mit Betroffenen noch kein Wort gewechselt. Hartz IV ist und bleibt der Einstieg in die Altersarmut, für Hunderttausende bedeutet das eine Rente, die sich am Existenzminumum orientiert, und zudem alte Menschen weitgehend von öffentlichen Leben, vom kulturellen Angebot ausschließt. Diese Menschen vereinsamen, werden für die Allgemeinheit zum Ballast. Man muss schon recht herzlos sein, um Betroffenen den Schwarzen Peter zuzuschieben.
6Chris198603. März 2018
@5 Mit Hartz 4 ist man nicht auf die Tafeln angewiesen außer man kann nicht mit Geld umgehen.
5Stiltskin03. März 2018
Die 'Tafel', einst gegründet um Obdachlose mit dem nötigsten zu versorgen, ist längst Anlaufstelle für viele die auf Grund von Hartz IV über zu wenig Geld verfügen, um ihren Unterhalt selbst zu bewerkstelligen. Und das ist der eigentliche Skandal, der jene, die dieses unsoziale Machwerk Hartz IV zu verantworten haben, in keiner Weise berührt. Natürlich hat eine 'Tafel' ihre Grenzen, Bedürftige versorgen zu können. Das so etwas in einem reichen Land überhaupt nötig ist, ist einfach traurig.
3Chris198603. März 2018
@2 Da arbeiten ehrenamtliche Helfer, die haben sicher bessers zu tun als jeden einzelnen "Besucher" zu kontrollieren. Andere Tafeln arbeiten übrigens schon länger mit Quoten (nicht komplette Aufnahmestopps), ein bestimmter prozentual gedeckelter Anteil der Empfänger darf ohne deutschen Pass sein, da hat sich aber noch keiner darüber aufgeregt.
2gabrielefink03. März 2018
Ich persönlich finde den Kurs der Essener Tafel nicht gut. Ich habe wohl Verständnis für dieses Problem, aber das Auswahlkriterium sollte nicht pauschal Deutsche rein - Ausländer raus, sondern gutes Benehmen rein - schlechtes Benehmen raus sein. Außerdem könnte man noch darüber nachdenken, alte und kranke Menschen und Familien mit Kinder zuerst zuzulassen.
1slowhand03. März 2018
>> Bei diesen Männern habe er teilweise auch «mangelnden Respekt gegenüber Frauen» beobachtet. << Einige haben bei der Respektschulung offensichtlich gefehlt und Denen sollte man das auch durch Ausschluß begreiflich machen. Aber Alle über einen Kamm zu scheren halte ich für falsch.