Berlin (dts) - Eine große Mehrheit der Deutschen ist für ein Handy-Pfand - als Anreiz, defekte oder alte Handys abzugeben und so Rohstoffe zu schonen. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Forsa-Befragung für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Demnach fänden 87 Prozent […] mehr

Kommentare

18schoko26. Juni 2021
Deutschland versucht es mal wieder kompliziert. Warum nicht so wie in der Schweiz. Dort wird auf Elektrogeräte ein vorgezogene Recyclinggebühr erhoben und du kannst die Geräte kostenlos wieder zum Händler zurückbringen. Weiter gibt es regionale Entsorgungspark, wo man die Geräte hinbringen kann. Ein Haken hat das Handypfand auch noch,. Ein Handy was noch funktioniert, wird ja nicht entsorgt
17Grisusu26. Juni 2021
Also nochmals, egal wie ein Pfandsystem ausgebildet wird, die erwünschte Lenkungswirkung verblasst mit der Zeit, wenn das Pfand nicht im Laufe der Zeit angehoben wird. Siehe meine Ausführung im Posting 10......
16k6393226. Juni 2021
@15 : Ich zitiere: "Deshalb ein steigendes Pfand für Mobiltelefone". Bitte logisch bleiben! Autobatterien kann man ohne Nachweis austauschen - das würde eben _ncht_ gehen, wenn das Pfand regelmäßig erhöht wird. Außerdem werden Autobatterien (wie auch Pfandflaschen) eher weniger gebraucht weiterverkauft, schon gar nicht privat. Und nein, die Weitergabe des Kaufbelegs ist definitiv _nicht_ praktikabel - der übrigens weder fälschungssicher noch überprüfbar ist.
15Grisusu26. Juni 2021
@11 Hä? Was willst du denn? Eine Autobatterie hält ja ein paar Jahre durch, meist länger als manche ihr Mobiltelefon besitzen. Da lässt sich doch ein Kaufbeleg aufheben. Bitte Sachlich bleiben!
14lameass26. Juni 2021
Da man die Rohstoffe ja schon mit Kauf des Gerätes mit bezahlt hat, wäre ich anstatt eines Pfandsystems für ein einfaches Rückvergütungssystems. So könnten sich Verbraucher und Verwerter die Rohstoffrückgewinnung teilen. Für Geräte die nicht mehr am Gebrauchtmarkt verkauft werden können, könnte man je nach Herstellungsjahr und Gewicht des Gerätes eine Quote erstellen.
13aladin2526. Juni 2021
@11 : Was redest du da für ein Dünnschiss. Ein teures Smartphone habe ich mehr als 10 Jahre. Da denkt keiner mehr an ein Pfandbon. Also völlig sinnlos.
12Grisusu26. Juni 2021
@11 Ganz einfach wie es bei dem Pfandsystem der Autobatterien schon geübte Praxis ist, via Kaufbeleg!
11k6393226. Juni 2021
@10 : Und bekommt man dann ein (fälschungssicheres) Zertifikat, dass das Jahr ausweist oder wie? Vermutlich produziert das mehr Müll (Papier, Hologramme etc.) als durch die 1-2 Promille mehr Rücklauf^^
10Grisusu26. Juni 2021
Ein erfolgreiches Pfandsystem für Glas gibt es schon seit ca. 100 Jahren. Leider ist das Pfand von z. B. Bierflaschen von 0,15 DM, was damals soweit ich mich erinnere ein Bällchen Eis wert war, bis heute nicht erhöht worden! Deshalb werden bei den jetzigen 0,08 € diese Flaschen auch von einigen Pfandjägern missachtet und diese Glasflaschen landen als Reifenschlitzer auf dem Radwegen! Wäre das Pfand bei ca. 1 € wäre die Rückgabe viel besser! Deshalb ein steigendes Pfand für Mobiltelefone.......
9AS126. Juni 2021
Recycling steht und fällt mit der einfachen Rückgabe- oder Abgabemöglichkeit für den Verbraucher. Es muss möglichst einfach sein, Altgeräte dem Wertstoffkreislauf zuzuführen. Pfandlösungen sind da nur begrenzt hilfreich, siehe das hier in diesem Thread schon mehrfach erwähnte Zwangspfand auf Einwegflaschen. Und gerade, was Elektrokleingeräte anbelangt, haben wir da noch deutlich Luft nach oben, was die einfache Zuführung zum Wertstoffkreislauf anbelangt.
8Wolf26. Juni 2021
Wir müssen weg von der " Heute kaufen - Morgen wegschmeißen" Gesellschaft. Egal ob Handy, TV, Küchengerät oder Auto. Reperaturen müssen möglich sein zu Preisen die bezahlbar sind. negativ Beispiel: Austausch- Display 100€, neues Handy 90 €, das geht nicht mehr. Geräte die nicht nachhaltig produziert werden müssen mit extra Steuern belegt werden.
7Grisusu26. Juni 2021
Schon seit dem Jahr 2009 gilt per Gesetz die Pflicht, 7,50 € Pfand zu erheben, wenn Sie eine Autobatterie kaufen. Da klappt es es auch schon. Warum nicht mit Mobiltelefone? Jeder kann sich ein Smartphone leisten, denn dieser Pfandbetrag wird nur beim ersten Kauf im Leben fällig. Wenn bei einem späteren Neukauf das Alte zurück gegeben wird, ist der Pfandbetrag wieder ausgeglichen! Nur beim Ableben hat die Person nichts mehr davon.
6lameass26. Juni 2021
Die Rohstoffe sind auch erst "verloren" wenn sie im falschen Müll landen oder sonst wo in der Umwelt. Und das mit 80% recyclebar ist auch eher Wunschvorstellung. Die Teile werden geschreddert, verbrannt und chemisch getrennt. Kaum jemand macht sich den Aufwand die aufzuschrauben, außer in Billiglohnländern oder hier in Behindertenwerkstätten.
5aladin2526. Juni 2021
@3 : "Das Pfand sollte dann auch nicht zu gering ausfallen...". Und wer kann sich dann noch ein neues Smartphone leisten? Das wäre nicht der richtige Weg. Die sollten Annahmemöglichkeiten in den Supermärkten und Co. schaffen, ähnlich wie das Sammeln von Altbatterien. Ich habe selbst etliche alte Handys in der Schublade, aber wohin damit???
4k6393226. Juni 2021
@3 : Mit einem Unterschied: Flaschen werden normalerweise innerhalb weniger Wochen zurückgegeben, während man Handies teilweise ewig hat. Das wird unterm Strich ein riesiges Kreditprogramm für die Hersteller bzw. Händler zu Lasten der Kunden. Außerdem wird dadurch der Gebrauchtmarkt deutlich komplizierter bis quasi unmöglich.
3Weisichnich26. Juni 2021
Wenn ein Pfandsystem dann so, dass es keine Ausnahmen gibt! Siehe das durch Ausnahmen verunglückte Einwegflaschen und Dosenpfandsystem. Das Pfand sollte dann auch nicht zu gering ausfallen und im Gegensatz zum Flaschenpfand regelmäßig erhöht werden....
2Dackelmann26. Juni 2021
Das mit den Handy Pfand ist zwar eine gute Idee aber sie wird genauso umgangen wie das mit Flaschen und Dosen gemacht wurde. Es gibt jetzt schon fast mehr Getränke behältnisse ohne Pfand als vor der Verordnung,der Gesetzgeber muss bei solche Umwelt-rohstoff zurück schonenden Massnahmen härter durchgreifen von mir aus auch mit harten bussgeldern bei Unternehmen.
1nadine211326. Juni 2021
In diesem Sinne bin ich froh, zur Mehrheit zu gehören.