Gütersloh (dpa) - Im Prozess um den Tod des serbischen Popstars Saban Saulic im Februar 2019 legte der Unfallfahrer am Donnerstag ein umfassendes Geständnis ab. Er ließ über seinen Verteidiger mitteilen, dass ihm alles zutiefst leid tue. Ihm sei bewusst, dass die Angehörigen der Opfer seine […] mehr

Kommentare

4Beastenjahrn21. Januar 2022
Hier zeigt sich wieder, dass das deutsche Rechtssystem ist lächerlich ist. 3 Jahre für den Tod von 2 Menschen. Wenn jemand betrunken Auto fährt, muss damit gerechnet werden, dass was passiert. Er hat sich freiwillig hinter dem Lenkrad gesetzt, für mich ist dies Vorsatz. Alleine dafür müsste die Strafe verdoppelt werden.
3k29329520. Januar 2022
Na, die "Reste von Cnnabis-Konsum" könnte die dpa schon näher erklären - das heißt nämlich mitnichten, dass der Fahrer "bekifft" war. Aber >1,1 Promille zur Tatzeit, kein Führerschein + fremdes Auto (wie kam er an den Schlüssel?) + 156 km/h bei erlaubten 80 - das ist schon ne heftige Mischung. Der Vollrausch-Paragraph greift da noch nicht. Tötungsvorsatz bestand da wohl nicht, aber Rücksichtslosigkeit oberster Kategorie. Da wären bis zu 5 Jahren drin gewesen.
2inuvation20. Januar 2022
Wer unter diesen Voraussetzungen in ein Auto steigt handelt vorsätzlich. Vorsatz ist einer der Mordmerkmale *denk* Die Insassen des vorderen Autos konnten und mussten nicht mit dem Unfall rechnen. Also 2. Mordmerkmal *denk* Hinterher tut es den Tätern meistens leid aber wer besoffen und bekifft ohne Führerschein Auto fährt... da fehlen mir die Worte bzw. ich verkneif sie mir
1knueppel20. Januar 2022
Ein viel zu mildes, nicht nachvollziehbares Urteil mal wieder.