Berlin (dpa) - Rauch einen Joint und der Tag ist dein Freund? Der Gesundheitsausschuss im Bundestag soll sich an diesem Mittwoch abschließend mit dem geplanten Cannabis-Gesetz befassen. Erwartet wird, dass dann noch in dieser Woche der Bundestag darüber abstimmt. Nach Plänen der Ampel-Koalition […] mehr

Kommentare

21thekilla120. Februar 2024
@2 Wieso sollte das Schädigen eines anderen straffrei werden? Es geht hier darum, dass man sich gerne selbst legal einem gewissen gesundheitlichen Risiko aussetzen möchte. Und wenn es zukünftig weiter illegal bleiben sollte, dann wird das auch keinen Kiffer davon abhalten. 😉
20Mehlwurmle20. Februar 2024
@19 : Faktisch Russland und Nordkorea zum Beispiel, wenn es vom Staat verübt wurde. Dort ist die Justiz ja schon gleichgeschaltet.
19Tautou20. Februar 2024
@18 Wir sind uns doch wohl einige, dass der Besitz oder der Konsum von Cannabis mitnichten auf einer Stufe wie Diebstahl oder Mord stehen, oder nicht? Das gegeneinander auszuspielen ist doch absolut hanebüchen. Im Grunde geht es um die Frage, was eine sinnvolle Belastung der Justiz ist. Dazu zählen die vielen unzähligen Cannabis-Delikte sicherlich nicht. (Wenn wir bei eurem Vergleichs-Beispiel bleiben: Gibt es andere Länder, in denen Mord und Diebstahl erlaubt sind?)
18Aalpha20. Februar 2024
@6 Ich denke es wurde nicht richtig verstanden was @2 genau sagen wollte. Es geht nicht um den Vergleich. Allg. zu argumentieren X belaste die Justiz und müsse daher legalisiert werden ist die falsche Argumentation. Denn dann könne alles legalisiert werden, was nur im geringsten die Justiz belastet. Und ob das am Ende im Vergleich dann Diebstahl, Gewalt, Waffenbesitz, Mord, etc. ist spielt keine Rolle. @1 Hätte statt "nur" vlt. "zudem" schreiben sollen!?
17Tautou20. Februar 2024
@16 Dann führst du wohl ein vollkommen peinbefreites Leben. Beneidenswert.
16Mehlwurmle20. Februar 2024
@15 : Erwarte das Schlimmste, dann kannst du nur positiv überrascht werden.😉
15Tautou20. Februar 2024
@14 Angesichts deiner Argumentationsweise müsste ich ja noch ganz andere Dinge für möglich halten. In diesem Sinne: Bleib positiv. ✌🏻
14Mehlwurmle20. Februar 2024
@13 : Ich bewundere dein Gottvertrauen darin, das soetwas nicht mehr möglich wäre. Dabei hat es eine Partei nett umschrieben als "Remigration" ja schon wieder so angedeutet.
13Tautou20. Februar 2024
@12 Ähm? Meinst du das jetzt ernst?
12Mehlwurmle20. Februar 2024
@10 : Man konnte sich 1932 auch nicht vorstellen, zu was die NSDAP alles fähig sein würde. Und radikale Parteien sind ja jetzt auch wieder auf dem Vormarsch...
11Polarlichter20. Februar 2024
@9 Das wird dann zur Entlastung der Justiz irgendwann wegen "Geringem Interesse" abgewiesen und pauschal eingestellt. Das sehe ich bei den aktuellen Bedingungen auch kommen. Wenn unsere Parteien das Land anständig geführt hätten und wir weniger Chaos hätten, könnte ich mir das jedoch vorstellen, wie Tautou es sich wünscht. Dann hätte man auch die Möglichkeiten und Strukturen die Verfahren alle durchzuziehen. Aber von der Realität sind wir weit weg.
10Tautou20. Februar 2024
@9 Ich halte den Vergleich wie bereits gesagt für unpassend und fürchte nicht, dass der Gesetzgeber dergestalt realitätsfern handeln wird. Das sind ungelegte Eier.
9Mehlwurmle20. Februar 2024
@8 : Und was gibt dir die Gewissheit, das der Gesetzgeber wegen "Überlastung der Justiz" nicht auch irgendwann Diebstähle im gewissen Ausmaß legalisiert? Verstehst du nun, wie gefährlich diese Argumentation sein kann? Würdest du dich als Opfer damit abfinden, das der Täter straffrei bleibt?
8Tautou20. Februar 2024
@7 Das definiert wie beim Cannabis-Gesetz der Gesetzgeber.
7Mehlwurmle20. Februar 2024
@6 : Und wer definiert dann, was als "Kinkerlitzchen" nicht mehr verfolgt werden soll? Dafür gibt es keine Definition. Dann sagt man vielleicht Diebstahl bis xx Euro tut auch niemanden wirklich weh, ist ein Kinkerlitzchen, muss nicht verfolgt werden. Oder alles unter x% vom Vermögen des Betroffenen ist Kinkerlitzchen. Nach dem Motto, die Million merkt der Milliardär ja eh nicht....
6Tautou20. Februar 2024
@5 Eine „Gefahr“ kann ich in dieser Argumentation nicht erkennen. Ich finde deinen Vergleich hingegen gefährlich. Wenn sich die Justiz mit Kinkerlitzchen beschäftigen muss, muss man sich schon überlegen, ob diese Ressourcen nicht sinnvoller investiert werden könnten.
5Mehlwurmle20. Februar 2024
@3 : Weil es besser versinnbildlicht, wie gefährlich die Argumentation mit der Überlastung der Justiz ist. Das sollte niemals ein akzeptables Argument sein, etwas straffrei zu stellen. Dafür muss man schon bessere Argumente vorbringen können.
4Polarlichter20. Februar 2024
Das Problem mit der Überlastung der Justiz ist hausgemacht im Bundestag. Das würde ich nicht unbedingt nun mit der Cannabis-Freigabe vermischen.
3Tautou20. Februar 2024
@2 Wieso setzt du die Cannabis-Freigabe mit Diebstahl gleich? Beim Diebstahl kommt doch zwangsläufig immer irgendjemand zu Schaden, was natürlich verfolgt werden muss.
2Mehlwurmle20. Februar 2024
@1 : Die Überlastung der Justiz als Argument zu führen ist ein ganz gefährliches Pflaster. Stellt man dann Diebstahl auch künftig straffrei, weil es die Justiz so sehr belastet und die Resultate (Aufklärungsquote, Verurteilungen) so gering sind?
1tchipmunk20. Februar 2024
Ganz klar berechtigte medizinische Bedenken. Deshalb sollte die Cannabis-Freigabe auch mit einer massiven Aufklärungskampagne über die Gefahren begleitet werden. Das kostet natürlich Geld. Mein Eindruck ist, dass sich durch eine Freigabe gar nicht soviel ändern wird, denn der Konsum wird ja eh schon praktiziert. Man kann das eigentlich gar nicht mehr verhindern, es überlastet bislang nur die Justiz.