Madrid (dpa) - «Wie eine Autobahn auf dem Meer» - so beschrieb die spanische Zeitung «El País» die teils dramatischen Bilder Tausender Menschen aus Marokko, die im Mittelmeer Richtung Ceuta schwammen. Rund 8000 Menschen, darunter etwa 2000 Minderjährige, schafften es binnen 24 Stunden, die ...

Kommentare

(25) sonic7 · 18. Mai um 15:38
Die Welt ist so krank und verschoben, dass wieder 7000 Menschen All in gehen, für ein besseres Leben :-(
(24) Tommys · 18. Mai um 13:59
Schrecklich.. entwurzelte und sich entwurzelte Menschen rennen aus ihren Ländern, davon denen es nicht gelingt eine Struktur aufzubauen und das Überleben gesichert wird. Das Wachstum kommt mit dem Kinderreichtum kaum hinterher und die Infrastruktur in der Politik lässt zu wünschen übrig. Geld das gesendet wird, hilft auch nicht weil es versickert in Kanälen die nicht nachzuvollziehen sind und klar, dass zu den "Fleischtöpfen" gerannt wird und meint man hätte dort ein besseres Leben ...
(23) DocTrax · 18. Mai um 12:29
Hier geht es nur darum dass Marokko Spanien bestrafen will und dafür u.a. minderjährige Flüchtlinge benutzt.
(22) wimola · 18. Mai um 12:06
@6 und @7) Das war jetzt aber ein ganz besonders gut gelungenes Beispiel, wie man „Entwicklungshilfe“ verklärt erläutern kann. 90% unserer Krabben werden in Marokko, gepuhlt. zu Dumpinglöhnen und mit ungeheuerlicher Emissionsbelastung wieder zu uns verfrachtet. Wohlweislich nur, damit wir 30 % mehr aus der Krabbe holen und sie zu Spottpreisen kaufen können. Nicht etwa, weil wir rechtlose Frauen in Marokko ausbeuten wollen, nein, wir schaffen Arbeitsplätze. Ohne uns wären sie "verloren"… ;-)
(21) wimola · 18. Mai um 12:00
@11) Richtig, wir haben ein EU-Verbot für die Ausfuhr von Elektroschrott. Trotzdem landet er dort. Es scheint einfach eine Frage der Definition bei der Ausfuhr zu sein, was Schrott und was Gebrauchtware ist. Und schon landet er doch wieder in Ghana oder sonstwo. Dieses Geschäft lässt sich keiner nehmen und wir sind auch nicht in der Lage es zu kontrollieren.
(20) wimola · 18. Mai um 11:59
@19) „Ist die chinesische Art der Hilfe vorbildlicher?“ - Ist das die Frage? Oder sollte es überhaupt eine sein, so ganz grundsätzlich? Sollen wir uns jetzt alle an China ein Beispiel nehmen? Oder wolltest Du nur mal wieder ablenken? ;-) - Hilfe ist ein Geschenk. Wir wollen immer etwas zurück, meistens ein Mehrfaches. Das ist ein wesentlicher Unterschied.
(19) Han.Scha · 18. Mai um 09:50
@16: Lügenpresse halte ich für einen verkauften Begriff und würde ihn in diesem Zusammenhang nicht anwenden. Solche in der Nachricht genannten Aktionen kann und will ich nicht schönreden.
(18) Han.Scha · 18. Mai um 09:47
@15: Besonders originell ist diese von mir öfter gebrauchte Argumentationsart jetzt aber nicht mehr. Und gegen die westliche Ausbeutung habe ich etwas, besonders was die Abwerbung junger, mehr oder weniger ausgebildeter Menschen betrifft, die dann vor Ort fehlen. Und das schreibe ich, obwohl ich erfolgreich von einem ghanaischen Arzt operiert wurde, nachdem die deutsche "Fachkraft" jämmerlich versagte. Ist die chinesische Art der Hilfe für Afrika vorbildlicher?
(17) mesca · 18. Mai um 09:47
@16 Schon wieder "Lügenpresse"? Man kann sich alles schönreden, was einem nicht in den Kram passt und vor allem zum eigenen Lebensbild.
(16) Han.Scha · 18. Mai um 09:39
@14: Europa: 0,75 Mrd. Einwohner; Afrika: 1,37 Mrd. Einwohner. Da wird jede Hilfe schwer. Wenn wir in Marokko anfangen, könnte es dort wirkungsvoll sein. Welchen Zweck haben wohl die "anerkannten Formate der ÖR-Rundfunkanstalten"?
(15) gabrielefink · 18. Mai um 09:07
Ich habe das Gefühl, dass hier jemand mit lückenhaftem Informationshintergrund versucht, sich die westliche Ausbeutung Afrikas schön zu reden und uns sogar als Hilfsbereitschaft zu verkaufen.
(14) driverman · 18. Mai um 08:59
@13 Alles was ich hier von mir gebe hat nichts mit Tränendrüse zu tun und stammt aus Journalistisch anerkannten Formaten der ÖR-Rundfunkanstalten. Bei der Wohltat von uns Europäern die meisten Nordseekrabben nach Marokko zu karren geht es im übrigen um wenige 100 Arbeitsplätze rein nur im Norden von Marokko. Nur als kleinen Vergleich,, Afrika komplett hat derzeit rund 1,37 Mrd. Einwohner...
(13) Han.Scha · 18. Mai um 08:19
@11: Ich habe das Gefühl, dass hier jemand mit lückenhaftem Informationshintergrund gewaltig auf die Tränendrüsen zu drücken versucht.
(12) Han.Scha · 18. Mai um 08:15
@10: Warum machst du das ganze Verfahren schlecht, wenn aus vor Ort zu verantwortenden Handlungen unsere Hygienestandards nicht eingehalten werden? Kennst du z.B. Diarrhö- oder ähnliche Epidemien, die durch dieses Verkaufen in der prallen Sonne ohne Kühlung verursacht wurden?
(11) driverman · 18. Mai um 08:12
...dort Geflügelfarmen von denen teilweise ganze Dörfer lebten kaputt gemacht wurden. Alles Leute deren komplette Existenz durch unsere Fleischkonzerne draufging. Ebenso wurde über Jahre hinweg Plastik- und Elektroschrott nach Afrika gekarrt weil die Entsorgung dort günstiger war (glücklicherweise inzwischen unterbunden). Teilweise stakten Afrikanische kinder in unserem Müll der Schwermetalle und Giftstoffe enthielt barfuß herum um eventuell noch brauchbare Dinge herauszuholen.
(10) driverman · 18. Mai um 08:08
@7 Es geht hier nicht nur um Marokko, die Flüchtlinge kommen nur deshalb von dort, weil sie nur von dort aus Zugang zu den Spanischen Exklaven haben. Ursprünglich kommen sie aus ganz Afrika. Es geht auch nicht um Tierfutter oder darum die afrikanische Bevölkerung mit dem zu sättigen was wir vom Huhn nicht wollen, sondern darum, das durch dieses Billigfleisch, das gepresst und gefroren nach Afrika gekarrt wird und auf dortigen Märkten ohne Kühlung in der prallen Sonne verkauft wird...
(9) mesca · 18. Mai um 08:04
tiere zu ernähren und die Afrikaner verhungern zu lassen. Aber mit dem ganzen Zeug, das bei uns Abfall ist und das wir dahin karren, ruinieren wir die heimische Wirtschaft. Nicht zu vergessen, wieviele Kinder Arbeit gefunden haben, indem sie unseren Elektroschrott auf den Halden nach dem Abbrennen sortieren, die hätten sonst ja gar kein Auskommen. *Ironie Ende* Wir entlohnen sie natürlich auch großzügig für das Wasser, das die Tomaten und Kartoffeln saufen und das den Menschen fehlt!
(8) mesca · 18. Mai um 08:00
@6@7 was sind wir Europäer doch für gute Menschen! Nicht zu vergessen die Klamotten aus unseren Altkleider-Containern, die die Märkte in Afrika überschwemmt und dort das heimische Schneiderhandwerk ruiniert. Nachdem man Hilfe zur Selbsthilfe gegeben hat und Nähmaschinen dorthin gekarrt und junge Frauen das Nähen gelehrt hat (siehe Sina Trinkwalder, sehr interessant!). Die Hühnerfüsse gäbe es auch vor Ort, nur nicht zu dem Billigpreis. Und nein, ich bin nicht dafür, erst mal unsere geliebten Haus
(7) Han.Scha · 18. Mai um 07:56
@3: Weißt du auch, dass europäische (niederländische ) Firmen Arbeit nach Marokko bringen, indem sie dort Krabben pulen lassen? Wie viele Tonnen Kartoffeln oder Tomaten importieren wir aus Marokko?
(6) Han.Scha · 18. Mai um 07:52
@3,4: Ich bin nicht sicher, wer hier zu kurz denkt. Warum sollten Teile vom Geflügel. die in anderen Teilen der Welt als Delikatesse gelten (z.B. Hühnerfüße in China etc.) oder zur normalen Nahrung gehören, bei uns zur Tierfütterung verwendet werden? Zuerst muss doch der Hunger von Menschen gestillt werden, dann erst der von euren Hunden.
(5) Fulton1002 · 18. Mai um 06:51
Die Welt ist am kippen, doch viele wollen es leider nicht wahrhaben.
(4) mesca · 18. Mai um 06:24
@3 Ja, es scheint lukrativer zu sein, Fleischabfälle containerweise nach Afrika zu karren, als in der Tierfutterherstellung zu verwerten, schon seltsam. Genausowenig wie ich verstehe, dass Äpfel aus Südafrika billiger verkauft werden als heimische Produkte. Aber ich muss nicht alles verstehen, nur wundern...
(3) driverman · 18. Mai um 06:03
@2 In dem gesamten Artikel geht es nirgendwo um Kosten und du schreist gleich Maroko solle diese übernehmen. Denk lieber mal über den Kommentar von @1 nach. An der Lage dieser Menschen ist Europa nicht so ganz unschuldig, denn immerhin lassen wir es zu, das europäische Firmen Afrikanischen Einwohnern die Lebensgrundlage entziehen, z.B. indem das, was bei uns vom Hähnchen nicht verkauft wird dort zu Spottpreisen unhygienisch verramscht wird.
(2) Marius1983 · 18. Mai um 04:29
"Die marokkanische Polizei habe faktisch die Kontrolle der Grenze eingestellt" Dann sollte Marokko die Kosten für die Migranten übernehmen.
(1) wimola · 18. Mai um 00:02
Unvorstellbar. Ebenso, wie das Leid, das Menschen zu derartigen Aktionen bewegt. Wie viel Menschen werden es das nächste Mal sein? - Auch die Einwohner stehen doch vor einem riesigen Problem.
 
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