Berlin (dts) - Mark Benecke, Kriminalbiologe und Vorsitzender des Vereins Pro Tattoo, hält das geplante EU-Verbot bestimmter Tattoofarben für "sinnlos". Es gebe keinen biologischen Grund für ein solches Verbot, sagte Benecke der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zudem treffe es ausgerechnet die sauber […] mehr

Kommentare

6Mehlwurmle17. Februar 2020
Das Verbot in der Kosmetikindustrie wird ja nicht ohne Grund erfolgt sein. Und bei Kosmetika wird das Zeug ja meist nur oberflächlich aufgetragen und nicht unter die Haut befördert. Von daher ist das Verbot wohl korrekt.
5Pomponius16. Februar 2020
Ich gehe regelmäßig ins Schwimmbad. Ich habe bisher nur ein einziges Mal ein Tattoo gesehen, das zauberhaft schön war und zum Körper passte. Wer seinen Körper verunstalten will soll dies tun. Allerdings wenn dadurch Krankheiten entstehen müssen wir alle die Kosten dafür tragen!
4K1005616. Februar 2020
Ja, Studien klingen gut, aber wie sollte da das Studiendesign aussehen? Tierversuche für kosmetische Produkte sind hoffentlich für jeden tabu und bei Menschen kann man nicht über Jahre hinweg die Umwelteinflüsse kontrollieren. Krebserregende Stoffe entfalten ihre Wirkung ja oft erst nach Jahren und Krebs hat viele Ursachen ...
3Urxl16. Februar 2020
@2 : Sollte man nicht erst sicherstellen, dass es ungefährlich ist, und dann es erlauben? Diese Reihenfolge halte ich für richtiger.
2Spock-Online16. Februar 2020
Dann sollte man Studien machen, die endgültig klären, wie gefährlich die Tinte ist. Bis jetzt gibt es da keine verbindliche Aussage drüber. Und erst wenn man das ausgewertet hat, kann man über Verbote nachdenken.
1Urxl16. Februar 2020
Wenn der Grund für das Verbot ist, dass "die Sicherheit der Farben nicht nachgewiesen" ist, kann man doch nicht dagegen argumentieren, dass Kunden abwandern. Das ist doch kein Gegenargument.