Rostock (dpa) - Die Debatte über eine mögliche Rückkehr zu einer Wehrpflicht in Deutschland ist aus Sicht von Marineinspekteur Jan Christian Kaack keine Gespensterdiskussion. Er sei immer ein Anhänger der Wehrpflicht gewesen und in seiner über zweijährigen Tätigkeit in Norwegen darin bestärkt […] mehr

Kommentare

3satta05. Februar 2023
"diese jungen Menschen einmal in ihrem Leben etwas für den Staat tun könnten" - Falsch, die tun damit nur was gegen den Staat, nämlich sinnlos Gelder für nichts verbraten. Oder welchen praktischen Nutzen hatte die am Ende gerade mal 9-monatige Dienstdauer, bei der man jeden Monat nicht weiß wovon man leben soll (in den ersten drei Monaten gab es für mich als Ersatzdienstleistenden weniger als 300 EUR, wenn ich mich richtig erinnere).
2tastenkoenig05. Februar 2023
Klar. Schön neue Kasernen bauen, die ganze Kreiswehrersatzamts-Struktur wieder erschaffen und besetzen, aus Gründen der Gleichbehandlung diesmal auch Frauen mit dazu nehmen … aufgrund der steigenden Komplexität der Aufgaben müsste die Dienstdauer eigentlich steigen, um halbwegs sinnvolle Ausbildung zu ermöglichen … und am Ende wird wieder nur ein Bruchteil eines Jahrgangs eingezogen und damit der Wehrgerechtigkeit nicht genüge getan, aber viel Geld verbraten.
1corneliusnepos05. Februar 2023
Die Wehrpflicht diskriminiert Männer und sollte schon alleine aus diesem Grund nicht wiedereingeführt werden. Auch die Debatte um das "allgemeine Pflichtjahr für alle" ist nichts Weiter als Populismus, da diese sofort vom EMGR kassiert werden würde.