Berlin (dpa) - Nach umstrittenen Äußerungen zum Ukraine-Konflikt hat der Inspekteur der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, seinen Posten geräumt. Seine «unbedachten Äußerungen» lasteten zunehmend auf seinem Amt. Um weiteren Schaden abzuwenden, halte er seinen Rückzug für geboten, erklärte der […] mehr

Kommentare

17Thorsten070923. Januar 2022
Glaube auch das er (Schönbach) hier Respekt verdient hat, weil er was ausgesprochen hat, wo sich andere nicht getraut haben dies auszusprechen. Auch ein Militär hat irgendwo die Freiheit seiner Meinung zu sagen, als blind den Befehlen zu folgen. Die gegenseitigen Provokationen müssen beendet werden.
16tastenkoenig23. Januar 2022
Nochmal: sein Standpunkt ist legitim. Ich teile ihn nicht, aber man kann diesen Standpunkt haben. Das Problem ist seine Rolle. In seiner Position darf er sich *öffentlich* nicht wesentlich anders äußern als die Regierung. Er ist kein Politiker, sondern Militär.
15thrasea23. Januar 2022
@13 Mit der "Wahrheit" ist das so eine Sache. 8 Jahre nach der Annexion der Krim ist es wohl realistisch anzunehmen, dass sie nicht mehr zur Ukraine zurückkommt. Womit ich mich schwer tue, ist der Satz über "Respekt auf Augenhöhe", den man Putin leicht geben könne und den er vermutlich auch verdiene. Erst einmal: Jedes Land, jede/r Staatschefïn hat Respekt verdient. Aber wie passt das zu den Poltereien und Maximalforderungen Russlands der letzten Wochen und Monate? Ich sehe eher Erpressung.
14Tommys23. Januar 2022
Na, hier gibt es ja doch noch ein paar vernünftig denkende Menschen, die den Russen nicht nur Kinnhaken verpassen wollen.... Gut so. Die "Umzingelung" des einen Staates Rusland durch die 1000 Militärbasen zählt natürlich nicht ... stattdessen rückt man den Russen immer mehr auf die Pelle und brüskiert sie wo nur möglich. Weil es so unfair zugeht stelle ich mich lieber auf die Seite des schwächeren - auch wenn es manchen nicht passt und sie sogar Lügen über mich verbreiten
13k29329523. Januar 2022
Wie bei Ex-Bundespräsident Köhler: Redest du die Wahrheit, gehts dir an den Kragen. Natürlich hat Schönbach völlig recht: Die Ukraine gehört zu Russland, Putin ist eine beleidigte Leberwurst, aber zu recht beleidigt. Warum hat deutsche Politik bloß so ein Problem mit der WAHRHEIT?
12roger1d23. Januar 2022
Für die Fehler muss er jetzt einstehen.
11tastenkoenig22. Januar 2022
Er kann und soll sich sogar in die Lage des Feindes versetzen. Aber das Ergebnis soll er seinem Dienstherrn kundtun und nicht der Öffentlichkeit.
10stphnrei22. Januar 2022
@9 ,sehe ich genau so , und was will die Ukraine mit NATO Waffen, da gibt es ne handvoll Soldaten die diese Waffen bedienen könnten ,wahrscheinlich würden diese Waffen auf dem intenationalen Waffenmarkt verscherbelt werden , dieses Land ist die reine Korruption , und ist die Krim nicht nach einer Volksabstimmung wieder an Russland gegangen ?
9FlorianF22. Januar 2022
Da hat Mal ein Offizier versucht, sich in die Lage des "Feindes" zu versetzen und dann muss er gehen. Auch wenn's schief gegangen ist, hätte der schon eine Auszeichnung für den Versuch verdient.
8tastenkoenig22. Januar 2022
Nein. Wer Offizier ist, kann sich nicht folgenlos gegen seine Regierung stellen. Völlig unabhängig vom Wahrheitsgehalt des Gesagten. Und ob es die Wahrheit ist kann man bisher gar nicht einschätzen.
7Tommys22. Januar 2022
Es ist wie es ist ....wie sagt man so schön: Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd....
6dicker3622. Januar 2022
@4 Upps das ging aber fix. Vielleicht hat das Verteidigungsministerium hier mitgelesen.
5Tommys22. Januar 2022
Die Ukraine monierte zudem noch einmal, dass Deutschland keine Verteidigungswaffen an das Land liefern wolle:oh no!
4thrasea22. Januar 2022
@2 Japp. Gerade kam die Eilmeldung, dass er gehen muss.
3tastenkoenig22. Januar 2022
Das braucht man in dieser Situation, dass den Diplomaten die Militärs in die Parade fahren.
2dicker3622. Januar 2022
Na da will wohl einer seine Marinelaufbahn vorzeitig beenden. @1 Korrekt.
1Bruno5522. Januar 2022
» Dass sich Russland ukrainisches Territorium aneignen wolle, sei «Nonsens». Wieso?Ist doch längst passiert.Der Admiral redet Nonsens.