Neumark (dpa) - Knapp 65 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind die Gebeine von mehr als 2000 deutschen Kriegsopfern aus einem Massengrab in Nordpolen beigesetzt worden. Die sterblichen Überreste fanden am Freitag auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Neumark (Stare Czarnowo) nahe Stettin […] mehr

Kommentare

3Stiltskin14. August 2009
Selbstverständlich gab es auch Kriegsverbrechen an der Deutschen Zivilbevölkerung. Wer etwas anders behauptet, verkennt die Tatsachen. Und manche Kriegsverbrechen, die man den Deutschen unterstellte, erwiesen sich als Taten (z.B. Katyn) der russischen Armee. Nur sollte man bei allem Leid, dass der Deutschen Zivilbevölkerung widerfuhr, nicht den Millionenfachen Mord durch SS und Teile der Wehrmacht in den überfallenen Staaten Europas vergessen, die Auslöser für jede weitere Greuel waren.
2Nebelgranate14. August 2009
Kriegsopfer ... das setzt dem mal wieder die Krone auf. Nachkriegsopfer, Vertreibungsopfer oder einfach Massenmordopfer wäre ehrlicher. Aber wie sagen die rassistischen Gutstmenschen immer? "No tears for Krauts." Erstaunlich, dass überhaupt Anteilnahme von deutschen Politikern geheuchelt wird. Den Polen bin ich hingegen für die Behandlung der sterblichen Überreste und der (für deutsche Verhältnisse) offenen Aufarbeitung dankbar.
1keinzurueck14. August 2009
Auf die Idee, das es Kriegsverbrechen an deutschen Zivilisten gab kommt wohl niemand, oder warum wird die Sache hier nicht beim Namen genannt?