Wolgast (dpa) - Ein Mann ist beim Versuch, einen Angler aus einem Hafenbecken in Wolgast zu retten, genau wie dieser ertrunken. Der Angler war nach Zeugenaussagen in der Nacht über die Hafenkante ins Wasser gefallen und untergegangen, wie die Polizei mitteilte. Eine vorbeikommende Personengruppe […] mehr

Kommentare

7Stoer30. Mai 2025
@6 : Nur hilft drüber nachdenken leider nicht so viel,aber immerhin sind eben Defis nun vorhanden.Aber grad abseits von Schwimmbädern sind Gefahren deutlich höher...vor allem für Menschen,die mit anderen Gewässern und deren Gefahren keinerlei Erfahrung haben.
6U_w_U30. Mai 2025
Bei uns am See kam es mal zu einem Unfall Vater Hitzschlag beim Verlassen des Sees und Sohn daneben. Die Lokalpolitikerin neben mir, war entsetzt und meinte, die Wasserwacht würde versagen. Hab Sie dann aufgeklärt, dass die nur am Wochenende voll besetzt ist und man sich vorher am See erkundigen muss. Im Gespräch hat Sie sich geäußert, dass Sie das mal mitnimmt. Prompt wurde ein Defi an 3 Stellen am See hinterlegt und doch mal mehr über die Wasserwacht nachgedacht.
5Stoer30. Mai 2025
@4 : das ist natürlich auch richtig,fraglich,ob es Rettungsmittel dort grad greifbar gab...Natürlich kommt es auch auf den körperlichen Zustand von jemand selbst an..ich erwart natürlich nicht,das jemand mit 80 da ins Hafenbecken springt...ich bin jetzt von mir ausgegangen...aber gut,es ist leider schief gegangen...generell find ich es immer tragisch,wenn Retter selbst umkommen.Seien es professionelle Rettungskräfte oder einfach nur Laien.Ist ein schwieriges Thema,geb ich zu.
4jub-jub30. Mai 2025
@2 : Ich habe schon häufiger Erste Hilfe geleistet. Bei einer Schlägerei habe ich aber lieber aus Entfernung die Polizei gerufen statt dazwischen zu gehen. Im Hafenbereich hätte ich nach einem Rettungsring gesucht und den als Hilfsmittel bei der Rettung eingesetzt. Aber vielleicht gab es sowas in Wolgast gar nicht.
3U_w_U30. Mai 2025
Die waren ja scheinbar eine Gruppe. Wenn der 40er da einfach so reinspringt, dann geht es ja schon da los. Hafenbecken, Nacht usw. Man sollte meinen, dass aber gerade da in der Nähe wo ein Rettungsring oder Stange ist. Das mit den Rettungschwimmern kann ich bestätigen. Zur Not ist es auch besser, den zu Rettenden untergehen zu lassen und dann erst zu retten. Manch ein zu Rettender kann locker mehrere Leute runterziehen. Immer besser, wenn es nicht so passiert. Drum immer zuerst erkundingen!
2Stoer30. Mai 2025
@1 : Ja richtig,das kann passieren...und was macht man dann? Ein ordenrlicher Schlag,und er ist K.O...machen Rettungsschwimmer unter umständen auch ...Fakt ist,es ist eine tragische Sache,aber bloss weil ich allein bin und kein Rettungsschwimmer bin ,schau ich nicht tatenlos zu ,wenn jemand ertrinkt.Ich half mal bei einem Unfall anderen Helfern,jemand aus dem brennenden Auto zu befreien..Ja ich hatte Brandverletzungen,aber das nahm ich in Kauf,um nicht zuzusehen,wie jemand verbrennt...
1jub-jub30. Mai 2025
Sehr tragisch! Man sollte nur so weit helfen wie es einem möglich ist und sich nicht selbst gefährden. Wenn es eine Menschengruppe war, hatten vielleicht 2 den Angler retten können. Ist man alleine und kein gelernter Rettungsschwimmer, kann es passieren, daß einen der zu Rettende vor Panik unter Wasser zieht.