Berlin (dts) - Vergewaltigungen sollen nach dem Willen von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) künftig leichter geahndet werden können. "Der Tatbestand der Vergewaltigung ist so eng beschrieben, dass es Fälle gibt, in denen unser Recht Schutzlücken offenbart", sagte der SPD-Politiker der […] mehr

Kommentare

7argelius06. November 2014
@3 Klar ist es ein Vorurteil, daß Frauen sowas erfinden, würden sie nie tu. Dazu:Prof. Siegfried Willutzki, Familienrichter und Vorsitzender des Familiengerichtstages. Siehe auch FamRZ 2000/2:In 40 % aller Sorgerechtsstreitigkeiten wird der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs erhoben. 95 % der in Sorgerechtsstreitigkeiten erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs erweisen sich als falsch.
6k29329506. November 2014
... der kann sie i.d.R. aber kaum zahlen, wenn er im Knast sitzt. Für die Kosten des Verfahrens muß er keinen Offenbarungseid ablegen und kann auch nicht in Haft genommen werden. Der Staat bleibt auf diesen Kosten also sitzen. So ein Gutachten kostet >10k €. Gleiches gilt für den Opferanwalt, der deshalb häufig vom Weißen Ring gestellt wird.
5k29329506. November 2014
Vergewaltigungen finden meist in einer 1:1-Situation statt. Es gibt meist keine unmittelbaren Tatzeugen. Einen Vergewaltigungsvorwurf komplett aufzuklären erfordert Zeit (und damit Geld) und jede Menge Nerven aller Beteiligter. Also versuchen Staatsanwälte regelmäßig, Beschuldigte zum Geständnis zu bewegen und als Gegenleistung eine Bewährungsstrafe anzubieten. Die Kosten für (Glaubwürdigkeits-)Gutachten werden im Falle der Verurteilung zwar dem Verurteilten auferlegt, ...
4TILK06. November 2014
...und während hohe (juristische, != soziale) Strafen erwiesenermaßen wenig bis gar keinen Präventionseffekt haben, hat eine hohe Aufklärungsquote (die, wie gesagt, zur Zeit niedrig ist) einen recht großen Präventionseffekt.
3TILK06. November 2014
@1 : Eher nicht. Das Problem ist die soziale Komponente und eben, wie beschrieben, die Definition. Vergewaltigung wird sozial sehr schwer geahndet, aber das geht in beide Richtungen. Wenn der mutmaßliche Täter freigesprochen wird, dann fällt alles auf die Frau zurück. Und dabei gibt es ein ganz klares, gesellschaftliches Vorurteil, das Frauen Vergwaltigungen oft erfinden, was aber tatsächlich nur selten vorkommt... Und, vermutlich dadurch, werden die meisten Vergewaltigungen nicht mal angezeigt.
2Muschel06. November 2014
Ein "Nein" beschreibt doch alles......aber ja ich vergaß den dummen Spruch, der leider anscheinend immer noch zieht. *würg*
1k22946506. November 2014
das problem ist einfach auch, dass deutsche richter bei körperlichen delikten zu viel zu niedrigen strafen neigen. wie oft hört man von bewährungsstrafen und co.? blödsinn.