Berlin (dts) - Die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer hat den sogenannten Autogipfel von Politik und Industrie, der am Dienstagabend stattfinden soll, kritisiert. "In einer Zeit, in der die Menschheit in unvorstellbaren Ausmaßen unter Stürmen, Hitze, Arktisschmelzen und Waldbränden leidet, hat es […] mehr

Kommentare

24Chris198609. September 2020
@23 Machen wir es einfacher, gehst du wählen? Ja? Dann nimmst du in deinem Interesse Einfluss auf die Art und Weise wie dieses Land gelenkt wird. Ich sehe daher nichts Verwerfliches daran auf die Zukunft der eigenen Branche Einfluss zu nehmen. Die Abwägung aller Interessengruppen obligt letztendlich der Politik aber sein Interesse vorzutragen ist hier absolut legitim und bedeutet nicht, dass man nicht auch alle möglichen Alternativszenarien vorbereitet in Abhängigkeit ihrer Wahrscheinlichkeit.
23tastenkoenig09. September 2020
@22 : Nur weiß es das Kind nicht besser, Erwachsene schon, Konzernlenker erst recht. Wer Marktführer bleiben will muss sich verändern - wer seine Kraft darauf verwendet, sich nicht verändern zu müssen, der handelt kurzsichtig und kann die eigene Verantwortung dafür nicht auf andere abschieben. Und was die Steuern angeht: das kommt drauf an. Für sinnvolle Dinge zahle ich gerne Steuern - umso lieber, je weniger von denen, die es sich leisten könnten, sich drum drücken. Aber anderes Thema.
22Chris198609. September 2020
@21 Mal abgesehen davon, dass Europa bei den Vorgaben den anderen Regionen in der Welt nicht hinterherhinkt: Wer macht den Fehler: Die Mutter, die den Schokoriegel aus dem Quengelregal aufs Band legt und bezahlt oder das Kind, das bitte bitte sagt und auf den Riegel zeigt? Natürlich versucht man Einfluss auf die Rahmenbedingungen zu nehmen, wenn dich einer fragt ob du gerne mehr oder weniger Steuern zahlen willst, wird die Antwort ja auch klar sein.
21tastenkoenig09. September 2020
Sie haben massiv Einfluss auf die Rahmenbedingungen genommen - und leider in der Politik damit Gehör gefunden, die in Brüssel immer wieder Zeitaufschübe erwirkt hat. Für den kurzfristigen Erfolg haben sie damit ihre eigenen Zukunftsaussichten geschmälert.
20Chris198609. September 2020
@17 Die Unternehmen holen aus den gegebenen Rahmenbedigungen das Optimum raus. Sie handeln (meist) rational und erlegen sich nicht selbst Wettbewerbsnachteile auf um sich als moralischer Sieger zu fühlen.
19Zorro09. September 2020
@18 : meinst du Arbeitsplätze schaffen oder Menschen und Umwelt ausbeuten für Profit ... ich sehe da doch eine gewissen Unterschied. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!
18Pomponius09. September 2020
@17 : Das ist auch richtig so, denn wir Alle leben von den Menschen die etwas unternehmen! Nur diese schaffen Arbeitsplätze und sorgen für Steuereinnahmen und bezahlen letztlich Alles, auch die Staatsdiener jeglicher Art.
17Zorro09. September 2020
@16 Ich glaube du verdrehst Ursache und Wirkung. Es wird gekauft was als "super" beworben wird. Deshalb waren auch viele Käufer "überrascht", das ihr nagelneuer Diesel nicht so sauber ist wie in der Werbung versprochen. Das Kernproblem ist doch wohl, das sich die Wirtschaft (fast) ausschließlich den Gewinnen/Aktionären verpflichtet fühlt, eher selten den Angestellten oder gar der Umwelt in der wir leben ...
16Chris198608. September 2020
@14 Die Branche hat geliefert was gekauft wird. Bevor die Politik enorm mit Fördergeldern, schlechten Gewissen, Sanktionen und Kostensteigerungen für Verbrenner um sich geworfen hat, haben E-Autos viele Jahre ein Nischendasein gefristet. Warum soll man also all sein Geld in etwas versenken, was der Kunde eigentlich nicht haben will.Erst als die Politik begann gezielt das eine massiv zu fördern und das andere massiv zu belasten, wurde ein Wechsel interessant und man sieht, auch das wird geliefert
15Pontius08. September 2020
@14 "sondern sogar die notwendigen Veränderungen bekämpfend" typisches Verhalten von Marktführern. Sich auf der aktuellen Situation ausruhen und Neuerungen bekämpfen.
14tastenkoenig08. September 2020
Zeit, die die Branche weitgehend untätig verstreichen lassen hat - nicht nur ohne sich ernsthaft zu verändern, sondern sogar die notwendigen Veränderungen bekämpfend.
13Pomponius08. September 2020
Luisa kann und soll fordern, sie trägt aber keine Verantwortung für die vielen betroffenen Arbeitnehmer. Große Änderungen benötigen Zeit. Eine sofortige Änderung bedeutet ein Heer von Arbeitslosen, und das auf allen Ebenen.
12SchwarzesLuder08. September 2020
@11 Ich hab das schon Verstanden keine Panik.
11thrasea08. September 2020
@10 Dein Kommentar legt leider nahe, dass du das Thema überhaupt nicht verstanden hast. Wir diskutieren hier absolute Emissionen, nicht irgendwelche Messwerte in 10 Metern oder 10 Kilometern Höhe.
10SchwarzesLuder08. September 2020
@9 Dann sollte man aber auch mal Messen da wo die Autos Fahren, und nicht 10 oder15 Meter in der Luft.
9thrasea08. September 2020
@6 Ist das deine Meinung oder durch Fakten belegbar? Ist es nicht so, dass die Treibhausgasemissionen Deutschlands in jedem Sektor erheblich zurückgegangen sind - mit Ausnahme des Verkehrssektors, in dem die Emissionen seit 1990 gleichbleibend oder sogar leicht steigend sind? <link>
8Zorro08. September 2020
@6 <link> ... und natürlich <link> ;-)
7SchwarzesLuder08. September 2020
@6 Danke
6frank6186008. September 2020
@3 ) Das ist Deine Meinung oder durch Fakten belegbar? Fakt ist, dass die Luft in Deutschland trotz immer mehr Autos in den letzten Jahrzenten immer sauberer wird (<link> und auch PkWs immer weniger Schadstoffe ausstossen (dank Kats, AdBlue etc). Durch immer strengere Grenzwerte wird jedoch von Politik und DUH ein anderer Eindruck erweckt.
4SchwarzesLuder08. September 2020
Selbst hätten sie 100Mio Autos gebaut ist das noch nicht mal 1%
3Zorro08. September 2020
???? ... aber genau darum geht es doch. VW hat letztes Jahr 10,8 Mio Fahrzeuge gebaut. Wenn jedes davon 10% weniger Luftverschmutzung erzeugt hätte, wäre unser Problem an dieser Stelle um 10% kleiner. Leider ist eben das Gegenteil der Fall ....
2SchwarzesLuder08. September 2020
Frau Neubauer sollte sich mal an die wenden die, die Welt wirklich verschmutzen. Ein Auto ist da Glaube ich 0,0000000000001% dran Schuld.
1Zorro08. September 2020
Die junge Dame hat Recht ... und genau so wie immer wird ihr Protest ungehört bleiben, weil ja das nächste Quartalsziel und die Jahresdividende wichtiger sind als was in 15 oder 20 Jahren ist ....