London (dpa) - Wegen Materialmangel ersetzt Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine nach britischer Einschätzung zerstörte Fahrzeuge durch jahrzehntealte Modelle. Zuletzt seien sogar Transportpanzer des sowjetischen Typs BTR-50 in der Ukraine eingesetzt worden, die seit 1954 hergestellt wurden, […] mehr

Kommentare

22Aalpha06. März 2023
@16 Es war eher mein Fehler. Ich glaube, ich habe das einfach als Klappspaten interpretiert, dabei war es gar keiner, sondern nur ein Feldspaten. @17 ,21 Danke für die Hinweise/Korrektur.
21satta06. März 2023
@15 Naja das wäre eine sehr perfide Taktik, eigene Soldaten/Söldner in alten Tanks an die Front zu schicken, damit die das Feuer auf sich ziehen? Glaube ich nicht, nichtmal die Russen, denen ich sonst alles zutraue, würden auf so 'ne Idee kommen. @16 Der MPL-50 ist ein Spaten ohne Klappmechanismus.
20Han.Scha06. März 2023
@17 : Für diese Möglichkeiten zum schnellen Kenntnisaustausch lobe ich immer wieder unseren Lukas.
19HmHm06. März 2023
Abrüstung auf russisch? Hoffentlich gehen auch die alten Gerätschaften bald aus..
18jeanbe06. März 2023
Klare Lagerräumung; First in, first out... ;-)
17tibi3806. März 2023
@16 : Der Erfinder des modernen Feldspatens ist der dänische Offizier Mads Johan Buch Linnemann. Sein Feltspade (dänisch für Feldspaten) oder auch Den Linnemannske Spade (M.1870) wurde 1870 patentiert und in der dänischen Armee eingeführt. Linnemann reiste durch ganz Europa und stellte verschiedenen Heeresleitungen seine Erfindung vor. In Österreich-Ungarn wurde ein Werk für den Bau seines Feldspatens gebaut. Das russische Heer führte den Feldspaten als MPL-50 ein.
16anddie06. März 2023
@10 : Und nachdem es den Klappspaten erst seit Ende der 30er Jahre gibt, kann man also davon ausgehen, dass der andere Artikel auch Falschinformationen beinhaltet.
15Han.Scha06. März 2023
@13 : Jetzt lieferst Du aber Gründe gegen Deine Thesen. Ein veralteter Panzer ist doch ein noch besseres Lockmittel als eine Holzkonstruktion.
14Han.Scha06. März 2023
@12 : Bist Du sicher, dass die Neuen in die Läger und nicht an die Front kommen sollen?
13satta06. März 2023
@9 Nein, da ich Pazifist war und bin, gehe ich nicht zur Armee. Aber trotzdem erschließt sich mir der sinn einer solchen Aktion nicht. Umgekehrt macht es schon viel mehr Sinn, wenn die AFU mit Mock ups von HIMARS-Systemen russische Präzisionswaffen auf Holzkonstrukte lenkt, damit der Gegner möglichst viel hochwertige Munition verschwendet. @12 Das kann aber noch Jahrzehnte dauern, bis die Panzerkräfte der R.F. wieder annähernd auf dem Stand von vor dem Krieg sind.
12slowhand06. März 2023
>> «Seit Sommer 2022 wurden etwa 800 T-62 aus den Lagern geholt» << Er braucht Platz für Neues.
11Han.Scha06. März 2023
@10 : Wobei der Kampf mit Klappspaten umweltschonend einiges an Munition einspart.
10Aalpha06. März 2023
@8 Das einzelne Soldatenleben scheint der russischen Führung doch egal zu sein. Vielleicht weiß die Obrigkeit auch gar nicht was an der Front abgeht. Vielleicht schiebt der Führer bereits Panzerdivisionen die es so gar nicht gibt. In einem anderen Artikel stand doch etwas darüber, dass die Soldaten z.T. nur mit Waffe und einem Klappspaten von 1869 ausgestattet wurden.
9Han.Scha06. März 2023
@8 : Hast Du selbst militärische Erfahrungen gemacht, vielleicht sogar bei einer Panzertruppe? Das Motto heißt (immer noch): Tarnen und täuschen!
8satta06. März 2023
@6 Ich denke aber nicht, dass Russland bei einer genügenden Zahl von einsatzfähigen T-80 und T-90-Panzern ihre Museumsstücke in großen Stückzahlen aufwändig reaktivieren würde. Ich sehe auch keinen taktischen Sinn einer bloßen Täuschung, denn damit macht man dem Gegner bestimmt keine Angst. @7 Okay, so eine Art Frühjahrsputz. Ist nur eben gefährlich für die Soldaten, die damit noch an die Front fahren sollen.
7Aalpha06. März 2023
@5 vielleicht ist das ja nun auch nur der Zeitpunkt um auszumisten. =/
6Han.Scha06. März 2023
@5 : Das kann auch zur Täuschung des Gegners geschehen. Manchmal werden auch Papp-Attrappen eingesetzt.
5satta06. März 2023
Schon relativ früh im Kriegsverlauf machten Meldungen die Runde, dass Russland über 50 Jahre alte Kampfpanzer an die Front schickt. Vor einigen Wochen wiederum wurde über eine Lieferung von 200 neuen T-90 berichtet. Mich wundert überhaupt, dass so viel altes, kaum noch Kampfwert besitzendes Material vorgehalten wird, denn die Kosten für Lagerung etc. summieren sich über Jahrzehnte auch zu erheblichen Summen, für die man dann schon neues Gerät hätte kaufen können.
4Han.Scha06. März 2023
Das britische Verteidigungsministerium scheint eine Propagandaeinheit zu sein nach dem Motto: "Und schon wieder ist es uns gelungen, einen Eimer Margarine an die Ostfront zu bringen." Wo haben denn die befreundeten Staaten ihre alten Panzer aus Volksarmee- und ähnlichen Beständen entsorgt, teilweise um selbst neue Leos zu bekommen?
3tripe06. März 2023
Die Menge machts...
2oells06. März 2023
@1 Hat ein gutes halbes Jahrhundert auf dem Bucel... :-)
1tibi3806. März 2023
wie alt war nochmal der leo 1?