Frankfurt/Main (dts) - Die Lokführer bei der Deutschen Bahn wollen schon ab Dienstagabend streiken. Das teilte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nach einer Urabstimmung mit. Demnach soll es bereits um 19 Uhr im Güterverkehr losgehen. In der Nacht zum Mittwoch soll ab 2 Uhr dann auch ...

Kommentare

(16) Mehlwurmle · 10. August 2021
@15 : Ganz einfach, weil in der Bahn das Tarifeinheitsgesetz gilt. Laut dem gilt nur der Tarifvertrag der stärksten Gewerkschaft im Betrieb. Da die GDL keine Mitgliederzahlen preisgibt, schätzt man, dass nur weniger als 20 von über 70 Bahnbetrieben unter dem Dach der DB von der GDL wirksam vertreten werden können. Die Bahn hat der GDL angeboten, die bisher geltende Regelung fortzusetzen, dass beide Tarifverträge Anwendung finden können, dass will die GDL aber nicht.
(15) thrasea · 10. August 2021
@14 Dann könnte die Bahn ja problemlos auf die Lohnforderungen eingehen und den Bahn-Beschäftigten das geben, was auch der Öffentliche Dienst bekommen hat. Wenn die GDL dann immer noch streiken will, hattest du recht - und die Bahn könnte dieses Thema richtig ausschlachten. Also – warum reagiert die Bahn nicht so?
(14) Mehlwurmle · 10. August 2021
Die Lohnforderungen sind doch nur das Feigenblatt, um den eigentlichen (illegalen) Streikgrund zu verdecken. Nämlich Mitglieder zu gewinnen, um die "böse" Konkurrenzgewerkschaft auszubooten.
(13) thrasea · 10. August 2021
@11 Ergänzend: Die GDL-Forderungen orientieren sich am Abschluss des öffentlichen Dienstes 2020: <link> Ab Mai 2021 eine Erhöhung von 1,4%, in einer 2. Stufe ab Mai 2022 eine Erhöhung von 1,8%. In Summe ergibt dies die genannten 3,2% bei einer Laufzeit von 28 Monaten, also mehr als 2 Jahren. Das erscheint mir keineswegs unangemessen oder gar unverschämt, darauf konnte man sich im ÖD ja auch einigen.
(12) wazzor · 10. August 2021
@10 Wie @2 und @3 schon schrieben, der letzte Streik war vor 6 Jahren was ist daran "ständig"? Die Bahn könnte aber auch wie andere Arbeitgeber auch mal ordentlich verhandeln
(11) wazzor · 10. August 2021
@9 Was ist daran unverschämt? Die wollen 3,2% mehr, etwas mehr als die Infaltion. Andere Gewerkschaften wollen 6% Prozent mehr bevor sie in die Verhandlungen gehen.
(10) Troll · 10. August 2021
Eigentlich kommentiere ich hier nicht mehr, da ich davon ausgehe, daß meine Kommentare eh gelöscht werden. Aber jetzt muß es mal sein. Irgendwer meinte hier bei den Newskommentaren nämlich zu mir. Ich würde übertreiben, wenn ich behaupte, die würden ständig streiken. Wie man sieht übertreibe ich nicht. Schon wieder ist es soweit.
(9) ZaphodBeeble · 10. August 2021
Die Forderungen sind unverschämt!
(8) wazzor · 10. August 2021
@5 Die Bahnkunden kann Weselsky doch egal sein, auch das er für sie eine Hassfigur ist. Er ist für seine Leute da und nicht für die Bahnkunden und das macht er gut, nicht wie andere Gewerkschaftler die auf einen Posten in einen Aufsichtsrat hoffen. Die Bahn könnte sich ja auch mal bewegen, dann wäre ein Streik auch nicht erforderlich.
(7) ZaphodBeeble · 10. August 2021
Nicht nur Urlauber! Auch ich als Berufspendler bin bezroffen! Zum Kotzen ist das, scheiß GDL!
(6) KonsulW · 10. August 2021
Arme Urlauber, die der Streik trifft.
(5) Mehlwurmle · 10. August 2021
Der Weselsky macht sich zur Hassfigur für die Bahnkunden und das sind definitiv mehr, als die Mitglieder in seiner Gewerkschaft
(4) nierenspender · 10. August 2021
fällt das eigentlich nur bei der Bahn so auf weil medienwirksamer oder wird woanders wirklich weniger gestreikt
(3) ZaphodBeeble · 10. August 2021
@1 ) Wieso jedes Jahr? Der letzte Streik war vor 6 Jahren!!!
(2) thrasea · 10. August 2021
@1 Tatsächlich war der letzte Bahnstreik 2015, also vor 6 Jahren.
(1) carnok · 10. August 2021
Jedes Jahr dieselbe Leier....
 
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