Wittenberg (dpa) - Mit knapp 2,5 Promille ist ein betrunkener ICE-Lokführer an Wittenberg vorbeigerauscht. Der Zugchef habe dann Bundespolizisten angesprochen, die in dem ICE saßen - und in Bitterfeld sei der Lokführer wenig später herausgeholt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Pirna am […] mehr

Kommentare

7CashKarnickel10. Januar 2019
Na da droht wohl ein EntZUG der Fahrerlaubnis, ein EntZUG der Arbeitserlaubnis sowie danach ein EntZUG auf der Fanta-Farm...
6Han.Scha10. Januar 2019
Ein weiteres "Danke". Eine eigenartige momentane Technik, deren "Erfolge" zumindest seit Wolfsburg öffentlich sind.
5k49691610. Januar 2019
Weil Wittenberg anscheinend zwischen 2 Zentralstellwerke liegt. Und dazwischen sind alle Signale und Weichen per Knopfdruck voreingestellt. Ein Zug wird erst dann Zwangsgebremst, wenn es ein rotes Signal überfährt. Aber das Signal stand auf Fahrt. Sicherlich hast du recht, es wäre sinnvoller wenn Signale erst schalten, wenn der Zug im Bahnhof zum Halten gekommen ist. Aber das sieht die momentane Technik nicht vor.
4Han.Scha10. Januar 2019
Danke für die kompetenten Erläuterungen. Aber: Warum steht das Signal z.B. im Bahnhof Wittenberg, nicht auf "Halt", wenn der Zug hier planmässig halten soll? Warum wird er nicht automatisch gebremst, zumal es ja optimale Haltepunkte gibt, damit z.B. Wagenstände etc. gut passen? Es ist doch offensichtlich nicht zeitgemäß und oft störanfällig, wenn der Lokführer von Hand "einparken" muss. Warum bremst der Bordcomputer nicht? Tesla macht so etwas schon mit Autos.
3k49691610. Januar 2019
der Fall. Daher sind auch an Bahnhöfen, wo der Zug halten soll, meistens die Signale schon auf Fahrt gestellt. Aber ein Lokführer weiß wo er halten muss, das zeigt ihm der Bordcomputer. Aber wenn man Voll ist kann man das schon übersehen. Der Zug hält erst dann alleine an, wenn das auf Halt stehende Signal überfahren wird oder der Lokführer die" Sifa" nicht bedient <link>
2k49691610. Januar 2019
Heute geht das alles automatisch. Ein Zentralstellwerk stellt die Fahrstraße für diesen Zug ein. Das sind meist 2 Knöpfe Anfang und Ende einer Fahrstraße. In diesem Abschnitt stellen sich dann Weichen und Signale selbstständig. Oftmals liegen in einer Fahrstraße mehrere Bahnhöfe. Die Fahrstraße endet meistens am nächsten Stellwerk. Diese sind auf Hauptstrecken oft viele viele Kilometer auseinander. Früher hatte fast jeder Bahnhof sein eigenes Stellwerk. Heute ist das eher noch auf Nebenstrecken
1Han.Scha10. Januar 2019
Der Zugverkehr auf den Gleisen der DB wird m.W. mit Signalen geregelt oder kann jeder Lokführer fahren, wie er will? Gibt es auf diesen Bahnhöfen keine Signale? Gibt es keine automatische Verzögerung, kein automatische Abbremsen, wenn ein Signal überfahren wird? Was passiert, wenn solch ein "selbstständiger" Lokführer auf ein von einen vorherfahren Zug auf diesem Gleis trifft?