Hannover (dts) - Nach dem Freitod von Nationaltorwart Robert Enke hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die psychischen Belastungen der Fahrer nach Suiziden auf den Gleisen beklagt. Sich das Leben zu nehmen, sei eine "zu respektierende private Entscheidung", sagte der GDL-Chef in […] mehr

Kommentare

7Stiltskin22. November 2009
@3 :Hm, wer sich als Beteiligter an einem Suizid vllt. von der 'BLÖD' interviewen lässt, muss doch wissen, was dabei herauskommt. Ansonsten gilt; User, die Menschen, die keinen anderen Ausweg mehr aus einer Ausweglos erscheinenden Lebenssituation als den Suizid wissen, zu verurteilen, ist schlicht schäbig. Leute, ihr verurteilt hier aus der Sicht von 'Gesunden', Depressive Menschen sind aber krank, schwerkrank. Und die sind eben nicht mehr in der Lage, die Tragweite ihres Tuns abzuschätzen.
6scott22. November 2009
@Daviddavid: Gut das Du kein Klamm user bist.
5Davidavid22. November 2009
Wahnsinn, wie sich hier diese Gewerkschaft anmaßt etwas zu kritisieren, von dem sie keine Ahnung hat (von den Klamm-Usern hab ich ja nichts anders erwartet...) - In der Endphase einer Depression blendet man alles andere und alle anderen aus und ist einfach krankheitsbedingt nicht mehr fähig, sich um andere zu sorgen. Sonst würden Leute doch nicht Familien und Kinder, die sie eigentlich lieben, allein zurücklassen. Und die Lokführer sind da doch nur das allerletzte Glied in der Kette...
4sohnes22. November 2009
Ganz meine Meinung! Bei allem Respekt, aber so Egos kotzen mich richtig an. Geht doch in die Badewanne wie Barschel, aufs Klo wie Elvis, in die Eiswüste wie die Inuit - alles cool im Vergleich. Mich beschleicht das Gefühl, solche Appelle verhallen. Man kann sogar im Tod ein Arschloch sein, einen bleibend schlechten Eindruck hinterlassen. Wie die Vorkommentatoren ganz richtig bemerken; bei den Fahrgästen, beim Lokführer und sowieso bei den Sanis, die den Kerl dann auflesen dürfen, mit Eimerchen.
3dubberle22. November 2009
Mein Schwiegervater (inzwischen in Rente) hat gar 7 Suizide miterleben müssen. Zur Strafe wurde er einmal von Bild als "Todesfahrer" betitelt.
2k12517522. November 2009
Der Gedanke an den Zugführer war einer meiner ersten, als ich von dem Suizid hörte. So sehr man über die Entscheidung eines Selbstmords streiten kann, so eindeutiger ist es doch, dass Selbstmord auf Enkes Art inakzeptabel ist. Andere, gänzlich fremde, Menschen durch seinen Suizid zu Schaden, ist mehr als bedauerlich. Es gibt genug Möglichkeiten sich anderweitig das Leben zu nehmen. Im Übrigen schockiert mich die Zahl von zwei bis drei Suiziderlebnissen im Berufsleben eines Lockführers.
1k3059022. November 2009
eben! so tragisch der suizid eines jeden menschen ist, so unverstaendlich ist es mir, wie die presse damit umgegangen ist. keinen kuemmert es, wie sich der zugfuehrer oder die insassen des zuges gefuehlt haben, geschweige denn der rettungskraefte, die ihn bergen mussten.