Berlin - CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sieht die zum März geplante Ablösung des Bürgergeldes durch die neue Grundsicherung nur als ersten Schritt zu weiteren Reformen. "Das reicht nicht. Es müssen weitere Gesetze folgen", sagte Linnemann der "Bild am Sonntag". Besonders die Zuverdienstregeln […] mehr

Kommentare

12ichbindrin17. Februar um 21:34
@11 An welcher Stelle käme denn Neid ins Spiel? Auch den Schmiedevertrag kann sich nicht jeder leisten. Es geht doch darum möglichst vielen bis allen Menschen gute Ausgangsbedingungen zu verschaffen, damit wie von dir geschildert, keiner auf das Wohlwollen und die Launen anderer und das Gelingen der komplexen Abhängigkeiten angewiesen und kapitalistischen Mechanismen nicht ausgeliefert ist. Fördert die allgemeine Zufriedenheit und ist demokratiestabilisierend.
11Bummeroll17. Februar um 20:15
@8 ich bin froh dass ich keine Schmiede geerbt habe, hoffe aber das die Erben der Schmiede, mit der ich einen Schmiedevertrag habe, diese im Sinne der aktuellen Schmiedenbetreiber und der dort schmiedenden Angestellten weiter führen werden. Blöd wäre es, wenn sie die Schmiede einfach an einen Großkapitalisten verkaufen würden und sich mit den Erlösen nach Abzug der Steuer ein schönes leben machen. Von daher sollte man diese Neiddebatte immer von meheren Seiten betrachten.
10ichbindrin16. Februar um 17:03
Wobei es ja verhältnismäßig wenige sind, die was zu schützen haben. Aber sie können auf die Unterstützung derjenigen Vielen zählen, die durch erfolgreiche Indoktrination davon überzeugt sind bald auch dazu zu gehören und dann nichts mehr abgeben wollen. Der Glaubenssatz, dass Leistung sich lohnt und Arbeitskraft für Auskommen sorgt, ist verinnerlicht. Ebenso, dass nur der etwas haben soll, der sich bemüht.
9Pontius16. Februar um 16:17
@8 Eigentlich ist die finanzielle Durchlässigkeit über die Jahrzehnte sogar noch schlechter geworden je stärker der Neoliberalismus und -kapitalismus wurde. Man versucht eben zu schützen was man hat und damit verhindert man die soziale Änderungen der Gesellschaft.
8ichbindrin16. Februar um 09:02
@6 Maximal 30-Stunden-Woche würde ich sagen. Es wird Zeit für weitere Verringerung ;D @7 Selbst wenn man in diesem unsozialen Bild bleiben würde, in dem jeder nur für sich selber zuständig ist, könnte man dennoch die Ungerechtigkeit darstellen, da nur die wenigsten von uns Schmieden mit einer Schmiede zur Welt kommen. Die meisten erben eben weder Hammer noch Amboss und können nicht so leicht direkt loslegen an ihrem Glück zu werkeln, da sie erst einmal an Werkzeuge und Material kommen müssen.
7Pontius16. Februar um 05:51
@5 Jeder ist seines eigen ähm egoistischen Glückes Schmied...
6Bummeroll15. Februar um 10:33
Erst mal den Mindestlohn so hoch setzen dass man bei einer 40 Stunden Woche vernünftig leben kann und nicht nur überlebt. Wer weniger arbeit und Zuschüsse benötigt, muss triftige Gründe nachweisen und nur dann gibt es welche.
5ichbindrin15. Februar um 10:15
Wie wäre es mit so einer Art Trickle-Down-Effekt: Erst radikale Regeln und deren Umsetzung für Abgeordnete und Wohlhabende, damit keine Ausnutzung und Hintergehung staatlicher Gelder und Vermeidung von Steuern möglich ist, um somit sicherzustellen, dass sich alle anständig verhalten. Das erhöht die Bereitschaft derer, die sich ausgenutzt und gegängelt fühlen, auch wieder im Sinne des Allgemeinwohls zu handeln. Erinnert mich an die 10 Minuten ab hier: <link>
4Dr_Feelgood_Jr15. Februar um 09:57
"Es gibt Menschen, die hier fünf bis zehn Stunden arbeiten und mit Bürgergeld aufstocken. So entsteht ein System, in dem legal Sozialleistungen abgegriffen werde". Gut erkannt, Herr Linnemann. Ich bin auch dagegen, dass Arbeitgeber legal Geringverdiener abgreifen, die dann aufstocken müssen um über die Runden zu kommen.
3FrankOPunkt15. Februar um 09:16
Das wäre (CDU-typisch) natürlich genau der falsche Ansatz um den Sozialstaat zu entlasten und/oder das BSP anzukurbeln, aber was will man von bildungsfernen Rechtspopulisten wie ihm auch anderes erwarten?
2truck67615. Februar um 09:14
Die eigenen üppigen Pfründe sichern... 🫣
1Pontius15. Februar um 08:58
"An diesem Vorschlag sieht man, dass wir unterschiedlich denken" Es treten halt nicht alle einfach so nach unten...