Berlin - CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hält wenig vom SPD-Vorschlag, eine Gesundheitsabgabe auf Miet- und Kapitaleinkünfte zu erheben, um die Kassenbeiträge zu stabilisieren. Das treffe vor allem Kleinsparer, sagte Linnemann am Sonntag im ARD-Magazin "Bericht aus Berlin". "Wenn Sie mich […] mehr

Kommentare

23smailies10. Februar um 17:02
@21 : Wenn Du etwas änderst an dem System wird es immer Gewinner und Verlierer geben. Mit "Zurückfahren" war von meiner Seite aber vor allem die Vielzahl der möglichen Beihilfen/... gemeint und weniger die Gesamthöhe der Zahlung. Und wenn alle, die Anspruch haben, das auch nutzen habe ich kein Problem. Schwieriger finde ich, wenn Leute ohne Anspruch es abgreifen :)
22Pontius10. Februar um 15:45
anheben bzw. aussetzen. Und ich weiß immer noch nicht, warum man da Freibeträge haben soll - die 25% sind ja auch "willkürlich" getroffen und gelten nur, wenn der persönliche Steuersatz höher ist.
21Pontius10. Februar um 15:43
@18 "deutlich zurückgefahren" bedeutet für dich demnach weniger Sozialtransfer? In dem Falle wünscht man natürlich das beste und dass du ja nie in die Position kommst, welche du hier gerade kürzen willst. Übrigens ohne die ganze Bürokratie würden viel mehr Menschen ihre Anrecht nutzen... @19 BVG? Wenn es um die Beitragbemssungsgrenzen geht, dann sind die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes schon unterschiedlich für Rente und die anderen Sozialversicherungen. Also könnte man die schon
20Sharif10. Februar um 11:12
was zur Seite legt zahlt weniger. Sozialabgaben auf Kapitalerträge sind mit dem GG schwer vereinbar - daher geht das nur über Steuern.
19Sharif10. Februar um 11:11
@17 Und da gibt es Höchstgrenzen für die Sozialabgaben. Wie willst Du diese Problematik lösen? das BVG hat ja gesagt, dass man nicht mehr in diese Töpfe einzahlen muss, wenn man später keinen Anspruch hat das wieder ehrauszubekommen - denn die max Rente ist ja auch gedeckelt. Ich würde daher ganz einfach vorschlagen der Freibetrag steigt von 1k auf 10k/Jahr und die Kapitalertragssteuer steigt von 25% auf 30%. Dann zahlen die, die wirklich etwas haben mehr und der normale Arbeitnehmer der sich
18smailies09. Februar um 18:02
@ 14: Die Zahl habe ich eher als Beispielgröße genommen. Aber genau das: Zusätzlich Kindergeld, Wohngeld, Heizkostenzuschuss,... gehört mMn deutlich zurückgefahren. Und ob das alles abdeckt - da können gerne Experten ran und rechnen, wie die Zahlen angepasst werden müssen. Aber zuerst einmal wäre es VIEL einfacher, es würde sehr viel Bürokratie einsparen.
17Pontius09. Februar um 10:06
@16 Steuer =/= Sozialabgaben. Auf dienen Lohn zahlst du auch Steuern und Sozialabgaben.
16Flipper09. Februar um 10:01
@12 ) Es werden jetzt schon bereits 25% Kapitalertragssteuer fällig.
15Pontius09. Februar um 07:14
Jedoch erscheinen mir die 10.000 pro Person als zu wenig, um die sozialen Dinge abzudecken.
14Pontius09. Februar um 07:10
@13 Erstmal klingt es wie ein Bedingungsloses Grundeinkommen, das wird viele schon stark abschrecken. Aber wie kommst du auf diese Zahlen? Fürs Wohngeld liegt die Schwelle beispielsweise bei etwa 1.500€ bei einer Person. Beim Bürgergeld sind allein 563€ und davon ist weder die Miete übernommen noch andere Sozialleistungen wie Kindergeld etc. dabei. In der Summe wären die 10.000 eine knappe Billiarde bei den Einwohnern in Deutschland. Prinzipiell bin ich für ein bedingungsloses Grundeinkommen
13smailies09. Februar um 06:44
Vorschlag: Jeder erhält einen "Einkommensfreibetrag" in Höhe von z.B. 10 k. (Auch Kinder,...) Bei Familien kann der FB zusammengefasst werden, alles, was darunter ist, erhält man als Stütze vom Staat, aber auch keinen Cent mehr. Alles was darüber ist wird versteuert, sozialversicherungspflichtig,. .. Und dann kann man viellleicht noch Investitionen in einem gewissen Umfang herausnehmen, damit Wirtschaft, Gebäude,... in Schuss bleiben.
12Pontius09. Februar um 06:15
mit 100.000€ auf der Kante nicht so sehr getroffen wird, wenn er 10% weniger Einkünfte aus dem Kapital hat - trotzdem beteiligt sich dieser deutlich stärker an der Kassenfinanzierung, was bisher nicht der Fall war. Und ob der Kleinsparende wirklich mehr bezahlt, hängt auch von der Absenkung der Beiträge auf Arbeit an.
11Pontius09. Februar um 06:11
"etwa die Mitversicherung von Empfängern der Grundsicherung" Die zahlen dann ihre Behandlungen ganz privat? Oder wird sich der Steuerzuschuss des Bundes erhöhen und es wird eine linke Tasche, recht Tasche-Geschichte? @7 Mich würde es schon interessieren, welches Parteiprogramm du unterstützt, so ambivalent wie du mit deinen Sichtweisen unterwegs bist. @8 "schon" werden viele Kleinsparer nicht so einfach erreichen, welche es ja "vor allem" treffen soll nach Linnemann. Ja ich verstehe, dass jemand
10truck67608. Februar um 23:45
Glaubt dies Linnemännchen eigentlich selbst, was es da erzählt?
9ausiman108. Februar um 23:25
Der Vorschlag der SPD ist eine totale Nullnummer .
8Shoppingqueen08. Februar um 22:36
@2 Oh man, 25.000€ in Aktien mit einer Dividendenrendite von 4% - und schon sind die 1.000€ erreicht
7tchipmunk08. Februar um 22:15
@6 Ja schon, von der CDU kennt man es ja nicht anders, aber wenn es selbst die SPD verhindert... Ich würde mal sagen, die SPD ist in der Angelegenheit nicht glaubwürdig. Denn die propagiert in ihren Verlautbarungen immer wieder, die Reichen und Vermögenden stärker heranziehen zu wollen, tut dann aber genau das Gegenteil, und belastet die Mittelschicht und die "Kleinen". Und das ist genau das, was die Menschen an der SPD sowas von satt haben (mich eingeschlossen).
6slowhand08. Februar um 22:08
@3 >> anstatt lieber die Reichen und Vermögenden zur Finanzierung mehr heran zu ziehen << Wer verhindert das denn immer wieder erfolgreich? Ist es nicht die Partei von Herrn Linnemann?
5slowhand08. Februar um 22:05
@1 @2 👍 >> Linnemann weiter: "Und so haben sich Menschen unter Generalverdacht gestellt gefühlt." Entscheidend für die Wahlentscheidungen sei aber das Thema "Wirtschaft". << Ist es nicht die CDU/CSU die alle Sozialleistungsbezieher unter den Generalverdacht des Schmarotzertums stellt und das werktätige Volk als pauschal faul bezeichnet und auffordert mehr zu arbeiten?
4tchipmunk08. Februar um 22:01
@2 Also mal ehrlich: die meisten Kleinsparer kommen doch locker über die 1000 EUR Freigrenze pro Jahr (Sparerpauschbetrag). Natürlich erreicht man dies kaum mit einem popeligen Sparbuch mit mickrigen Zinsen. Mit anderen Anlageformen kommt man schnell drüber, auch mit kleinen Anlagebeträgen. Außerdem ist die Freigrenze ziemlich niedrig, die wird nur zögerlich bis gar nicht angehoben, obwohl man eigentlich kapitalgedeckte Altervorsorge fördern will.
3tchipmunk08. Februar um 21:56
Auch wenn Linnemann öfter mal polarisiert, scheint er hier nicht ganz unrecht zu haben: wie so oft in den letzten Jahren und Jahrzehnten hat die SPD neue Lasten immer wieder dem "kleinen Mann" aufgebürdet, anstatt lieber die Reichen und Vermögenden zur Finanzierung mehr heran zu ziehen. Und so ist es wohl auch hier wieder. Von einem Freibetrag bei der Idee Miet- und Kapitaleinkünfte mit Gesundheitsabgaben zu belasten, hört man überhaupt nichts.
2Irgendware08. Februar um 21:47
Immer wieder lustig wie "Kleinsparer" in der CDU definiert werden. Man muss es erstmal schaffen als Normalverdiener die Freigrenze von Kapitalerträgen von 1000 Euro pro Jahr zu überschreiten.
1BOOTBOSS08. Februar um 21:28
Geht schon wieder los mit den Lügenkampagnen der Knechte des Grosskapitals