Berlin - Linksfraktionschefin Heidi Reichinnek hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) den Rücktritt nahegelegt. "Wenn ihr das Hofieren von Rechten wichtiger ist als ihr Amt entsprechend auszufüllen, dann soll sie es doch bitte abgeben", sagte Reichinnek dem "Tagesspiegel". Auslöser ist ein […] mehr

Kommentare

8Polarlichter19. August 2025
@2 Das Faszinierendste ist doch, dass viele da oben sich immer wieder bloßstellen, aber dennoch oft immer weiter die Karriereleiter aufsteigen. Sie hat nun einen der höchsten Posten im Staate inne trotz vieler bereits vorheriger Fehltritte. Ebenso Dobrindt. Klingbeil hat mit Esken und Scholz die SPD auf den Gefrierpunkt der Werte geführt, ist nun mit einer Machtfülle ausgestattet. Es gleicht einer Kunst mit im Grunde Scheitern einen Aufstieg beruflich zu erreichen.
7thrasea19. August 2025
@6 Merkel ist Geschichte – schon eine Weile. Merkel und Klöckner standen sich nie nahe, weder persönlich noch politisch. Im Gegenteil, Klöckner wurde eher als Gegenspielerin gesehen. Was also willst du mit dem Kommentar bezwecken?
5truck67619. August 2025
@3 Da kann ich Dir nur zustimmen. Allerdings würde ich das nicht nur auf die Generation Spahn/Klöckner beschränken. Auch einen Friedrich Merz und andere der älteren Generationen sehe ich des öfteren auf Kursen eines solchen Kompasses. 😇
4Sonnenwende19. August 2025
Klöckner ist noch nie neutral gewesen, hat im BT von Anfang an mit zweierlei Maß agiert, Linke und Grüne für Harmlosigkeiten zurecht gewiesen und der AfD fast alles durchgehen lassen, bis sie von der eigenen Partei deswegen zur Ordnung gerufen wurde. Anfangs dachte ich, sie sei keine so schlechte Wahl für das Amt der Bundestagspräsidentin, es hätte schlimmer kommen können. Das sehe ich heute anders, schlimmer geht nimmer. Ich unterstütze die Forderung nach einem Rücktritt Klöckners.
3tastenkoenig19. August 2025
Also von einer Idealbesetzung für ihr Amt ist sie sicherlich sehr weit entfernt. Die CDU sollte sich aber insgesamt fragen, warum sie sich nicht deutlich vom NIUS-Finanzier distanziert, sondern ihn nicht nur in den eigenen Reihen toleriert und darüber hinaus sogar zu hofieren scheint. Die Generation Klöckner/Spahn scheint einen merkwürdigen Kompass zu benutzen.
2truck67619. August 2025
Die Frau hat aber auch ein eindrucksvolles Talent, sich selbst zu schaden. Ich wünsche ihr weiterhin 'Gutes Gelingen'. 😎
1thrasea19. August 2025
Die Tagesschau hat gut zusammengefasst, um was es geht: <link> Klöckner wird selbst aus den eigenen Reihen kritisiert. Der gute Ruprecht Polenz dazu: <link>