Berlin (dpa) - Die Linke will im Bundestagswahlkampf auf Umverteilung und Steuererhöhungen für Reiche setzen. Das sieht der Entwurf der Parteiführung für das Wahlprogramm der Linken vor, der an diesem Samstag in Berlin vorgestellt wird. «Wir wollen die Superreichen entmachten und Reichtum […] mehr

Kommentare

14k49116. Januar 2017
Und jetzt sag mir noch mal, dass bei täglich zig-tausenden neuen Krediten das alles kein Problem ist. Wer arbeitet wohl für die ganzen Kreditzinsen?
13k49116. Januar 2017
Im übrigen werden die Zinsen bei der Giralgeldschöpfung nicht mitgeschöpft.Die Bank erzeugt bei einem Kredit Geld aus dem nichts auf Grundlage der min.reserve von 10% die sie vorhalten müssen.Nun "leihst" Du Dir 1000 Euro,die Bank *erzeugt* dieses Giralgeld und will nach Ablauf die 1000 Euro zurück,die Bilanz wird wieder verkürzt und Deine Schuld ist getilgt.Aber Die Bank bekommt ja noch 5-10% Zinsen,woher kommt das Geld?Es Geld wurde nicht mit geschöpft und wird bei rückzahlung nicht vernichtet
12k49116. Januar 2017
@11 Leider hast Du das Finanzsystem nicht verstanden. Und davon mal abgesehen, was sind denn wohl Wertpapiere? Übrigens, Besitzer von hochpreisigen Immobilien usw. haben schon lange vor deren Anschaffung von dem verzinsten Geldsystem partizipiert. Auch sind diese Personenkreise trotz ihrer Besitztümer immer ausreichend liquide, um Zinserträge zu erwirtschaften. Zinsen; für die Millionen anderer Menschen arbeiten müssen, denn "Geld" kann nicht arbeiten.
11katzee16. Januar 2017
@10 Zinsen sind nicht das eigentliche Problem. Sie waren eher das Kapitalschaffungssystem des kleinen Mannes. Die Wohlhabenden lassen ihr Geld weniger auf Bankkonten liegen. Ihr Vermögen besteht aus Wertpapieren, Immobilien, Firmenbeteiligungen. Hier wäre eine gradlinige Besteuerung aller Einkünfte (auch Kapitalerträge) notwendig und die Abschaffung von Steuerschlupflöchern. Gleichzeitig wäre eine Eigentumsförderung bei kleinen Einkünften notwendig.
10k49116. Januar 2017
Ich meine die gesamten Zinsen, nicht nur die Habenzinsen. Allein dadurch würde viel mehr Gerechtigkeit im Finanzsystem entstehen. Alle aktuellen Probleme lösen sich dann langfristig in Luft auf. Dann würde die aktuelle Besteuerung auch automatisch in ein vernünftiges Verhältnis rutschen.
9Alex31516. Januar 2017
Was mich intressiert. Warum wird den reichen der Kampf angesagt, Denen soll überhaupt nicht der Kampf angesegt werden sondern sie sollen sich entsprechend ihrer Leistungfähigkeit an unserer Gesellschaft beteiligen. Mit Hass und Kampf wird keine Wahl gewonnen liebe Linke. @6 Da hast du recht. Gott dei Dank kann ich in meinem Fall sagen. @8 Aufs Einkommen(pro Monat) ja. Leider immer noch zu wenig, Besser hohe Einkommensbesteuerung dann muß der Staat nicht woanders geld suchen. Maut,Gebühren etc
8Wasweissdennich15. Januar 2017
@7 und wer füllt denn die Löcher im Staathaushalt? Wir zahlen doch im Schnitt viel mehr als 15 % über 3000 brutto
7Mbewis15. Januar 2017
die idee ist grundsätzlich gut hat nur einen hagen die reichen wandern aus besser wäre 15% für alle über 3000 brutto und dann haben wir gerechtigkeit
6katzee15. Januar 2017
@5 Ist es Dir vielleicht entgegangen, dass es kaum noch Zinsen auf Guthaben gibt?
5k49115. Januar 2017
Das ganze ließe sich viel einfacher umsetzen, schafft die Zinsen ab. Würde unzählige Probleme auf einen Schlag lösen.
4Wasweissdennich15. Januar 2017
wir verstaatlichen schon mehr als genug privaten Wohlstand um ihn dann im öffentlichen Haushalt zu verschwenden, wenn das Geld mal wenigstens ankommen würde bei denen die es wirklich brauchen....
3katzee15. Januar 2017
Typisch linke Ideologie: Verstaatlichung eines Teils des Privateigentums aber sonst kein Konzept.
2Sidi14. Januar 2017
Die Linke ist der moderne Robin Hood, Sie wollen etwas verteilen, was man anderen erst wegnehmen muss. Mit ernstgemeinter Politik hat das nur wenig zu tun.
1gabrielefink14. Januar 2017
Die Linke kann auch nur einfach denken. Wir gehen zu denen die Geld haben und nehmen es ihnen weg. Ende der Idee. Mal im unteren Einkommensbereich für anständige Löhne zu sorgen steht nicht im Plan. Na dann mal viel Erfolg mit diesem Konzept.