Berlin - Die Linkspartei verlangt ein Recht auf kostenfreies Leitungswasser in Restaurants. "Es kann doch nicht sein, dass in einem Land, in dem Konzerne Milliardengewinne machen, Menschen sich gleichzeitig überlegen müssen, ob sie sich ein Essen im Restaurant überhaupt noch leisten können", sagte […] mehr

Kommentare

20Pontius08. Oktober 2025
@18 Wie viel muss ich eigentlich für die Leihe des Glases zahlen? Mitbringen wird ja wohl nicht erlaubt sein, denn das wäre gesundheitstechnisch arg schwierig.
19thrasea08. Oktober 2025
@18 Du hast ja eine blühende Fantasie. Nirgendwo habe ich in den bisherigen Kommentaren den Vorschlag gelesen, Menschen sollten sich ihr Trinkwasser auf der Toilette zapfen. Viel mehr habe ich die berechtigte Frage gelesen, warum Restaurants für Wasser auf dem Tisch Geld verlangen, für Wasser der Toilettenspülung oder den Waschbecken jedoch nicht? Das Leitungswasser hat doch keine unterschiedlichen Gebühren, egal aus welchem Hahn es kommt.
18Joey08. Oktober 2025
@13 Ich trinke zum Essen meistens Wasser. Nicht jeder möchte sich den Geschmack der Speisen von Zuckerpapp etc. überdecken lassen. Und du kannst ja gerne mit deinem Trinkglas in die Toilette gehen und dir dort unter den interessierten Blicken anderer Restaurantbesucher aus einem Wasserhahn, den schon wie viele Leute mit Pipi an den Fingern angegrabbelt haben, frisches Wasser zapfen. Ich werde dies nicht tun.
17Pontius08. Oktober 2025
Und ich Dummie dachte immer, es ist die Mischkalkulation aus Speisen und Getränken, welche den Umsatz und am Ende den Gewinn macht - tja so ist es ohne ein bisschen Verstand (Ich hoffe für dich, dass dies unglücklich formuliert war). Und ja mir ist klar, dass man kapitalistisch versucht die hohen Preise zu kappen und dafür bei den vermeintlich günstigeren Dingen zuschlägt - also linke Tasche, rechte Tasche...
16Polarlichter08. Oktober 2025
Jetzt wirst du sicherlich auf das marktwirtschaftlich bedenklich eingehen wollen. Keine Sorge, sofern man dann insolvent geht, ist dies kein Drama des Mittelstandes. Schenkelklopfer am Rande, man produziert dann schlicht eine Weile nicht.
15Polarlichter08. Oktober 2025
@14 Wobei Kundenservice immer auch sich im Preis widerspiegelt. Die Linke will ja Leistung erhalten, aber nichts geben. Das halte ich schon marktwirtschaftlich betrachtet bedenklich. Zumal bekannt ist, wenn nur ein bisschen Verstand von dem Gewerbe hat, dass man die Gewinne primår durch Getrånke erzielt, eher kaum durch die Speisen.
14Pontius08. Oktober 2025
dran, nur legt er dazu noch Leitungen oder installiert Steckdosen - und tauscht dann noch die kaputte Birne aus. Früher nannte man so etwas mal Kundenservice - diese ekelhaften konservativen Ansichten, nicht wahr? @12
13Pontius08. Oktober 2025
@10 Also ich sehe nur selten Menschen Wasser trinken, wenn es auch Wasser mit Geschmack gibt. Wenn es kostenfrei wäre, also der Abstand sich geldtechnisch vergrößert, so werden einige sicherlich dazu wechseln. Nur du sicherlich nicht, wenn du so über Leitungswasser in den Waschräumen denkst. Denkst du aus dem Hahn in der Küche oder der Theke kommt anderes Leitungswasser? --- Gerade das Mechanikerbeispiel ist skurril, da es die Marktwerte komplett verdreht. Das Elektrikerbeispiel ist da näher
12Wasweissdennich07. Oktober 2025
Im Grunde will die Linke nur Geschenke auf Kosten Dritter verteilen, so kennen wir sie Ja auch
11Joey07. Oktober 2025
@9 Und inwiefern sind meine Beispiele skurril? Es geht darum, daß man bei einem Dienstleister einen Teil der Dienstleistung kostenfrei bekommen soll. Du selbst hast gefragt, wo der Unterschied zu jeglicher anderer Arbeit ist. Das frage ich nun zurück. Warum sollte es etwas anderes sein, wenn der Handwerker einen Teil seiner Arbeit kostenlos verrichten muß, als wenn der Gastronom kostenlose Getränke anbieten muß? Beide verzichten eben dann auf einen rechtmäßigen Teil ihrer Einnahmen.
10Joey07. Oktober 2025
@9 Wer Wasser kostenlos bekommt, verzichtet oft auf andere Getränke. Gerade zum Essen trinken viele gerne Wasser. Es kommt halt auch auf die Art des Restaurants an. Muß ja keine drei Sterne haben, auch McD. oder ein All-You-Can-Eat sind Restaurants. Und da bestellt man selten Prosecco. Auf den Gedanken, sich in einem Restaurant das Trinkwasser auf dem Klo zu holen, muß man aber auch erst mal kommen. Ich weiß nicht, aus welchen Kreisen du kommst, aber ich finde das eher eklig.
9Pontius07. Oktober 2025
gewählt wie deine Vergleiche.
8Pontius07. Oktober 2025
@7 Seit wann stellt Wasser denn alle Getränke dar? Und wenn Menschen mit wenig Geld für die Getränke nicht aufkommen müssen, weil sie sich mit Wasser zufrieden geben, dann kann es am Ende sogar mehr Geld in der Kasse der Gastronom*innen bedeuten. Dazu: Es hindert niemanden die Gastronomen, ihre Margen anzupassen. PS: Man bekommt jetzt schon kostenfrei Leitungswasser auf den stillen Örtlichkeiten - diesen Verlust sollten die Gastronomen eh schon kalkuliert haben. Übrigens ist dies genauso skurril
7Joey07. Oktober 2025
@6 Wo habe ich geschrieben, daß da ein Unterschied ist? Wäre es auch OK, wenn z.B. der Elektriker alle Beleuchtungsmittel kostenlos reparieren müßte? Oder der Automechaniker alle kaputten Motoren kostenlos auswechseln müßte? Getränke sind nunmal in der Gastronomie eingepreist, fällt diese Einnahme weg, muß entweder das Essen teurer gemacht werden oder der Betrieb geht pleite und alle Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Und im Restaurant zu essen ist nunmal Luxus, nicht lebensnotwendig.
6Pontius07. Oktober 2025
@5 was ist da der Unterschied zu jeglicher anderen Arbeit? Das Argument verstehe ich nicht.
5Joey07. Oktober 2025
@4 Wer in der Gastronomie arbeitet, verdient üblicherweise seinen Lebensunterhalt damit. In einem Restaurant zu speisen ist reiner Luxus. Kann man sich den mal nicht leisten, muß man trotzdem nicht verhungern.
4Pontius07. Oktober 2025
Schön wie wieder alle an die arme Gastronom*innen denken, aber keiner an die arme Bevölkerung. Die Mär der Wirtschaft scheint immer tiefer einzusinken... @3 es ist echt schlimm, dass sie sich jetzt schon Prosecco statt Wasser kaufen müssen, wenn sie etwas trinken wollen und geizig sind - dass sie nicht jetzt schon das günstige Wasser von Karte nehmen ist mir schleierhaft...
3Wasweissdennich07. Oktober 2025
Ist eigentlich ne Frechheit weil Restaurants ohne Getränke auf keinen grünen Zweig kommen. Natürlich ist ein Essen im Restaurant ziemlicher Luxus, aber man muss auch nicht immer ein Getränk dazu bestellen wenn es finanziell eng ist. Die Gefahr ist groß das Menschen die sich leisten könnten für Getränke zu bezahlen dann die kostenlose Variante nehmen.
2Polarlichter07. Oktober 2025
Das ist schwierig, viele Restaurants nehmen ihre Einnahmen oft eher aus den Getrånken, weniger aus dem Essen an sich.
1Joey07. Oktober 2025
Ich sehe ein Problem darin, daß viele Restaurants schon jetzt sehr knapp kalkulieren und diese Kalkulation auch darauf basiert, daß Gäste wegen günstigem Essen kommen und dann entsprechend Geld zusätzlich für die Getränke ausgeben. Wenn viele kostenloses Wasser trinken statt teurer Getränke, für die sie bezahlen, müssen die Speisen entsprechend teurer angeboten werden. Wodurch sich wiederum noch mehr Menschen keinen Restaurantbesuch mehr leisten könnten.