Berlin - Die Linke will die erheblich gestiegenen Kosten für ein WG-Zimmer an deutschen Hochschulstandorten im Schnitt halbieren. "Für ein einfaches Zimmer 500 Euro und mehr zu bezahlen ist Wahnsinn, für viele aber Realität", sagte Parteichefin Ines Schwerdtner der "Rheinischen Post" ...

Kommentare

(10) Joey · 12. März 2025
Eine Deckelung der Mieten schafft auch nicht mehr WG-Zimmer. (Oder gar Wohnungen.) Eher im Gegenteil. Dann lohnt sich für die Vermieter wohl doch eher eine Luxus-Sanierung und Vermietung der gesamten Wohnung an jemanden, der sich den Luxus auch leisten kann. Was es wirklich bräuchte, wären mehr staatliche Wohnheime mit einfachen, günstigen Zimmern, optimalerweise dann sogar in Uni-Nähe.
(9) oells · 12. März 2025
@8 Zitat: "Weitere Gestaltungsmerkmale der sozialen Marktwirtschaft sind z. B. freie Preisbildung für Güter und Leistungen am Markt, [,,,]" (Link: <link> ) Und nun? Bestätigt im Prinzip meine Aussage, dass Eingriffe des Staates in die Preisbildung originär kein Element der soz. Marktwirtschaft sind. Ist letztlich auch egal, ich bin ein Gegner der Mietpreisbremse, aber das wird die Politik nicht imprägnieren! ;-)
(8) Irrglezia · 12. März 2025
@6 Das hab ich anders in Erinnerung. <link>
(7) thrasea · 12. März 2025
@5 Die Wohnkostenpauschale des Bafög reicht in 3/4 der Städte eben nicht aus, um ein Zimmer finanzieren zu können. "Insbesondere liegt die Wohnkostenpauschale unter vergleichbaren Richtwerten, wie dem für Kindesunterhalt nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle." <link> Allerdingst stimme ich dir zu, dass man den Vorschlag der Linken in unserer sozialen Marktwirtschaft nicht einfach so umsetzen kann.
(6) oells · 12. März 2025
@4 Auch in der sozialen Marktwirtschaft gibt es das Element der freien Preisbildung. Der Staat ergreift in der sozialen Marktwirtschaft (u.a.) sozialpolitische Maßnahmen, um negative Auswirkungen des Marktes zu verhindern / zu korrigieren. Der Eingriff in die Preisbildung per Ordnungspoltik gehört originär nicht dazu (auch wenn das seit einiger Zeit geschieht).
(5) oells · 12. März 2025
@2 @3 Mit Verlaub: das ist Blödsinn. Das Zauberwort heißt BaFöG. Mein Sohn studiert auch und sein Zimmer kann er sich dank der Förderung leisten. Nichtsdestotrotz: Marktwirtschaft funktioniert anders. Wie ich beschrieben habe: wenn man sich mit Immobilien in Uni-Städten eine goldene Nase verdienen würde, müssten neue Wohnungen nur so aus dem Boden sprießen.
(4) Irrglezia · 12. März 2025
@1 Es gibt nun einmal einen Unterschied zwischen einer Freien und einer Sozialen Marktwirtschaft, auch wenn die Grenzen da gerne verschoben werden.
(3) jadonna · 12. März 2025
@2 Sehe ich genauso. Das heißt, dass Bildung und vor allem höhere Bildung an das Einkommen der Eltern gebunden ist. Und wenn das nicht da ist, dann hätten oder haben Kinder von sozial benachteiligten Eltern keine Möglichkeit mehr für ein Studium. Was für eine Welt!
(2) gomes · 12. März 2025
@1 Also sollten nur reiche Studis in der Stadt leben dürfen, in der sie studieren? Weil irgendwelche Heinis eine goldene Nase mit Immobilien verdienen?
(1) oells · 12. März 2025
In einer Marktwirtschaft sollte der Preis nicht gedeckelt, sondern von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Wenn man sich mit Immoblien in Uni-Städten eine goldene Nase verdient, müssten dort eigentlich massenhaft neue Wohnungen gebaut werden. Wenn dem nicht so ist, wird das seine Gründe haben (Stadt stellt kein Bauland zur Verfügung, Baustandards, zu hohe Baunebenkosten...)
 
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