Berlin - Linksparteichef Jan van Aken hat gefordert, die Dividendenausschüttung von Unternehmen nur zuzulassen, wenn diese keine Arbeitsplätze abbauen. "Es braucht jetzt klare Regeln: Jede Dividendenausschüttung muss an Arbeitsplatzsicherheit geknüpft sein", sagte van Aken dem "Redaktionsnetzwerk […] mehr

Kommentare

4Pontius06. April 2025
Wozu braucht man Gesetze, wenn es Tariffreiheit gibt? Allerdings wird das fast kein Arbeitgebender mitmachen, so dass es wenn am Ende eine gesetzliche Regelung geben müsste - die keinerlei Chance hat, gegen die Lobbygruppen durchzukommen.
3tchipmunk06. April 2025
Das klingt alles gut und schön, dürfte aber rechtlich nicht durchsetzbar sein, außer ein Unternehmen bekommt Staatsgelder. Denn Aktien bedeuten Eigentum an etwas, und das wäre ein Eingriff in Eigentumsrechte, die grundgesetzlich geschützt sind. Das betrifft dann auch den kleinen Aktiensparer. Anders bei den Millionengehältern, die könnte man ruhig durch eine Art Überverdienststeuer abschöpfen...das beträfe dann z.B. auch einige Politiker.
2Schruppinator06. April 2025
Die Jobgarantie kann ja für den Zeitraum gelten, für den die Dividende bezahlt wird / wurde.
1Polarlichter06. April 2025
Auf jeden Fall finde ich die Forderung sehr nachvollziehbar, dass man bei Gewinnen nicht derartige Entlassungen vornehmen sollte. Das ist durchaus Sprengstoff.