Berlin (dts) - Die Linke im Bundestag fordert eine Rentenreform zur besseren finanziellen Absicherung von Waisen. Neben abhängig Beschäftigten müssten auch Selbstständige und Freiberufler verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, damit im Todesfall ihre hinterbliebenen Kinder […] mehr

Kommentare

6k29329522. Februar 2022
@5 : Nee, Witwen/r- und Waisenrente sind Versicherungsleistungen, keine Sozialleistungen. Das hab ich ganz schnell 1987 gelernt, als mein Vater (Angestellter im ÖD) starb. Damals gabs noch Sterbegeld von der gesetzlichen Krankenkasse - gibts heute nur noch für Beamte.
5Pontius22. Februar 2022
@4 Wie gesagt, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht und hielt es eher für eine soziale Absicherung der Allgemeinheit.
4k29329522. Februar 2022
@3 : Naja, zahlste nix ein, kriegste nix raus - soweit leuchtet mir das noch ein. Ausnahme waren da schon immmer die Beamten, wobei ich mir bei deren Kindern nicht ganz sicher bin - zumindest Beamtenwitwen kriegen Witwenpension (gilt natürlich auch umgekehrt für Witwer von Beamtinnen). Da Selbständige und Freiberufler aber i.d.R. keinen Betriebskredit ohne Lebensversicherung kriegen, sollten deren Waisen zumindest nicht vor dem kompletten Ruin stehen.
3Pontius22. Februar 2022
"Dadurch steht ihren hinterbliebenen Kindern nicht automatisch eine gesetzliche Waisenrente zu." Ich gebe zu, solch eine Ungerechtigkeit war mir bisher unbekannt. Sollte es nur mit einer gemeinsamen Rentenkasse funktionieren, dann könnte dieser Umstand zu Problemen in der Umsetzung führen.
2k29329522. Februar 2022
<<Das Vorhaben wurde von der Regierung bislang noch nicht angegangen.>> Ja, hat denn wirklich jemand geglaubt, die jetzige Regierung könnte in noch nicht mal 3 Monaten, in denen sie jetzt amtiert, alle Versäumnisse der letzten 73 Jahre aufarbeiten? Hey, Chuck Norris ist nicht Bundeskanzler! @1 : Darauf liefe der Vorschlag der Linken wohl hinaus - aufs Einzahlen in die Rentenkasse.
1Joey22. Februar 2022
Heißt das, daß auch Beamten und vor allem Politiker dann in diese Kasse einzahlen müssen? Oder bekommen deren Hinterbliebene das Geld einfach aus dem Staatssäckel ausgezahlt? O_o