Berlin (dts) - Der Sprecher für nachhaltige Mobilität der Linksfraktion im Bundestag, Bernd Riexinger, kritisiert das Auslaufen des 9-Euro-Tickets und dringt auf einen kostenlosen Nahverkehr. "Unser Konzept dazu liegt auf dem Tisch: Wir wollen Bus und Bahn schrittweise kostenfrei machen", sagte er […] mehr

Kommentare

16k6393201. September 2022
Und schon bei der 9€ Variante gingen v.a. die Spaßfahrten hoch - die die Kapazitäten für diejenigen, die wirklich auf den ÖPNV angewiesen sind, deutlich reduziert haben. Wäre ich auf den ÖPNV angewiesen (Gottlob nicht!) - ich hätte mir spätestens 2 Monate vor Beginn der 9€ Periode ein Auto zugelegt.
15k6393201. September 2022
@14 : Nur dass Busse eine durchschnittliche Auslastung von grad mal gut 20% haben. Und die durchschnittliche Auslastung kann auch bei beliebig kurzem Takt nicht nennenswert höher werden. Und damit bleibt auch die Kosteneffizienz entsprechend niedrig. Und du hast offensichtlich meine Logik eben nicht verstanden - oder absichtlich missverstanden. Der ÖPNV soll sich erstmal auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Damit hat er für die nächsten 20 Jahre genug zu tun.
14k29329501. September 2022
@12 : Klassen sind zu voll. Machen wir also die Schulen zu. Wenn die Läden zu voll sind, machen wir die auch zu. Soweit deine Logik. @13 : En Diesel-Bus bringt gegenüber 10 bis 30 E-Autos zwar einen erheblichen Platz-Vorteil auf den Straßen beim Transport von 60 Leuten, aber er stößt im Laufe seiner Lebenszit weit mehr Abgase aus. Ein Angebot mit E-Bussen im kurzen Takt wird eine Nachfrage nach sich ziehen, von der du noch nicht zu träumen vermagst.
13k6393231. August 2022
@11 : "E-Autos mit Strom aus Kohle-Öl-Gas-Atom-Mix machen keinen Sinn." E-Busse und E-Züge genauso wenig. Und gerade vernünftig kleine E-Autos können Busse von der Effizienz her gut schlagen, wenn man sich die durchschnittliche Auslastung (und die kann man halt eben nicht beliebig hochtreiben, dazu ist die Varianz in der Fläche zu hoch) und Umwege (spätestens durch Umstiegsknotenpunkte) anschaut.
12k6393231. August 2022
@10 : Wenn der ÖPNV es nichtmal schafft, Schüler vernünftig zu transportieren, sollte man von Ideen wie "kostenlosen Nahverkehr" mal ganz schnell Abstand nehmen. Weil sonst leiden die, die auf ihn angewiesen sind (Schüler, Behinderte, Berufspendler). Ein Anfang wäre mal, dass nicht ein Busfahrer die Verantwortung von 100+ Kinder übernehmen muss, sondern sich auf den Verkehr konzentrieren kann. Eine dezidierte Aufsichtsperson wäre z.B. meines Erachtens Pflicht. Und das schaffen selbst die USA.
11k29329531. August 2022
@9 : Der Verbrennermotor hatte noch nie irgenndwo was zu suchen, wir haben das nur genommen, weil es billig und ständig verfügbar war. Ein Irrweg, den wir hätten vermeiden müssen, ihn auch nur einen Meter weit zu gehen. Je länger man einen Irrweg geht, desto schwerer wird es, umzudrehen - desto teurer auch, weil man den Irrweg re-naturieren muss. E-Autos mit Strom aus Kohle-Öl-Gas-Atom-Mix machen keinen Sinn.
10k29329531. August 2022
@8 : Kinder werden nicht durch den ÖPNV traumatisiert sondern durch andere Mitfahrende. Da hilft Entzerrung durch massiv ausgebauten ÖPNV. Fahrzeiten werden dadurch auch verkürzt. Ansteckung kommt nicht durch den ÖPNV selbst sondern durch dessen Verdichtung. Ich kann selber nicht für alle Fahrten den ÖPNV nutzen, weil mein Musik-Equipment dort nicht transportabel ist, also bediene ich mich des Car-Sharings auf E-Basis. Das bedarf der Planung.
9k6393231. August 2022
Das Verbrenner sowohl im MIV als auch im ÖPV in wenigen Jahren nichts mehr zu suchen haben sollte klar sein. Das wird gerade bei den Bussen und Zugnebenstrecken noch lustig.
8k6393231. August 2022
@7 Und was ist mit dem, der sich im Bus oder Zug mit Covid ansteckt und wg. Long-Covid ein Leben lang nicht mehr arbeiten kann? Mit den auf den durch die Massenviehtransporte aka Schulbusse fürs Lebens traumatisierten Kindern? Mit den durch die viel längeren Fahrzeiten vergeudete Ausbildung? Es ist mittlerweile völlig abstrus, was man dem MIV so alles anrechnet, der ÖPNV soll aber weiterhin der Heilsbringer schlechthin sein.
7k29329531. August 2022
@6 : Doch. schlicht und ergreifend doch. Ein 40-jähriger Verkehrstoter mit einem Brutto-Einkommen von 4.000 € mtl. hätte bis zur regulären Rente noch 260.000 € in die Sozialversicherung gebracht. Von seinen Steuerzahlungen noch nicht zu reden, auch nicht von weiteren Gehaltserhöhungen. Das alles entfällt mehrere Tausend Male jedes Jahr wieder.
6k6393231. August 2022
@5 : Nein. Schlicht und ergreifend Nein.
5k29329531. August 2022
@4 : Wenn man die Verkehrstoten, die Krebserkrankungen durch Feinstaub und Abgase, die ganzen Straßenschäden, Flächenversiegelung durch Straßenbau, Behandlungskosten für Verletzte im Verkehr, Klimaschäden auch in der Landwirtschaft, Dürre, Hochwasser und alles andere mit berechnet, müsste der Liter Sprit tatsächlich 10 € kosten. Individualverkehr mit Verbrennungsmotoren ist ein Irrweg, den wir schon viel zu lange gehen.
4k6393231. August 2022
@3 : Es werden da immer höhere Luftnummern genannt, ohne auch nur irgendeine Basis zu haben. Der nächste sagt 10€/Liter... Ach ja, wir haben schon heute eine Abgabenlast von 87 Cent/Liter (also Abgabe + MwSt von ihnen) - was ziemlich exakt die 90 Cent sind, die er fordert. Auch ist er Amerikaner - da kostet Benzin ca. einen Euro. Bei uns derzeit ca. 1,80€ -> wir haben die 90 cent auch bei dieser Betrachtung schon ziemlich exakt drinne.
3k29329531. August 2022
@2 : Das reicht bei weitem nicht <link>
2k6393231. August 2022
@1 : Nunja, im Benzinpreis ist da ja z.B. schon einiges drin (Benzinsteuer, explizite CO2 Abgabe etc.)...
1k29329531. August 2022
Liebe Linke, packt eure Illusionen doch mal zurück in die Mottenkiste! ÖPNV ist nnicht kostenlos und kannn das auch gar nicht sein. Die Kosten dafür kann nur der Steuerzahler statt des Fahrgasts übenehmen. Wir Piraten sind so ehrlich, das fahrscheinfrei zu nennen. Ja, das macht Sinn. Und allen schreienden Autofahrern sei gleich gesagt, dass der Steuerzahler auch für die von ihnen angerichteten Umweltschäden aufkommen muss.